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BSW-Chef über Abtrünnige: Maximal schäbiges Verhalten

Das BSW setzt nach Absatzbewegungen von Landtagsabgeordneten in Thüringen auf einen Neuanfang im Freistaat. Die Parteispitze kritisiert die Abtrünnigen scharf.

04.09.2026

BSW-Chef Fabio De Masi spricht im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf mit Sympathisanten. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

BSW-Chef Fabio De Masi spricht im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf mit Sympathisanten. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

BSW-Bundeschef Fabio De Masi hat nach dem angekündigten Rückzug von fast allen Thüringer BSW-Landtagsabgeordneten die bisherige Landesvorsitzende Katja Wolf scharf kritisiert. Er sprach in Berlin vor Journalisten von koordinierten Austritten. Man habe schon seit einigen Wochen Informationen gehabt, dass es unmittelbar vor dem Wahlsonntag dazu kommen werde.

„Höcke würde wahrscheinlich Blumen schicken“

Wolf, der viele Gesprächsangebote gemacht worden seien, spiele im Team CDU. „Sie spielt nicht im Team BSW.“ Thüringens AfD-Chef Björn Höcke würde ihr „wahrscheinlich einen Strauß Blumen schicken zum Dank, für das, was sie da veranstaltet hat“, sagte er. Wolf habe „Geschichte geschrieben, und zwar mit einem maximal schäbigen Verhalten“.

Online-Mitgliederversammlung mit dem Thüringer BSW

BSW-Generalsekretär Oliver Ruhnert kündigte noch für den Freitagabend eine Online-Mitgliederversammlung per Video mit BSW-Mitgliedern in Thüringen unter Beteiligung von Parteigründerin Sahra Wagenknecht an. Für das BSW in Thüringen sehe man durch die Entwicklung auch die Chance für einen Neuanfang.