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BR Volleys vor Duell mit Giesen: „Brauchen solche Spiele“

Am vergangenen Sonntag haben die BR Volleys nach hartem Kampf gegen Giesen den Ligacup gewonnen. Nur sechs Tage später müssen sie wieder dort antreten. Und wieder erwarten sie eine schwere Aufgabe.

23.10.2026

Volleys-Trainer Andrea Anasasi erwartet gegen Giesen wieder eine schwierige Aufgabe (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Volleys-Trainer Andrea Anasasi erwartet gegen Giesen wieder eine schwierige Aufgabe (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Nach dem gelungenen Bundesliga-Auftakt am Mittwochabend mit dem glatten 3:0-Sieg gegen FT 1844 Freiburg geht bei den BR Volleys der Blick sofort auf das nächste Spiel. Denn schon am Samstag muss der deutsche Meister bei den Grizzlys Giesen in Hildesheim antreten (19.30 Uhr/Dyn). „Eines der besten Teams der Liga. Mit einem Trainer, der einen wirklich guten Job macht. Sie sind schon auf einem guten Level“, sagte Trainer Andrea Anastasi.

Gerade erst am Sonntag haben die Volleys an selber Stätte und gegen denselben Gegner mit viel Mühe den Ligacup gewonnen. „Das ist ein bisschen ironisch. Aber wir mögen es da. Das ist wieder ein guter Test für uns“, sagte Kapitän Ruben Schott. Bei dem 3:2-Sieg musste der Titelverteidiger bis in den Tiebreak gehen. „Die haben uns in der jetzigen Phase alles abverlangt. Von daher ist es für uns super, dass wir gleich wieder so ein Topspiel haben“, sagte Schott weiter.

Anastasi konnte Stammkräfte schonen

Schott wünscht sich deshalb erneut so einen fordernden Gegner. „Ich würde mich freuen, wenn sie wieder an die Leistung im Ligacup anknüpfen könnten. Wir brauchen solche Spiele auf hohem Niveau“, sagte er. Denn auch wenn der Auftritt gegen Freiburg sehr souverän war, „wir haben noch viel vor uns. Wir sind noch lange nicht perfekt“, sagte Trainer Anastasi.

Freiburg war noch nicht der Maßstab. Zu müde waren die Breisgauer bei ihrem fünften Spiel in sechs Tagen. Ein Problem für alle Teams, die beim Ligacup dabei waren. Deshalb war es umso wichtiger für Trainer Anastasi, dass er gegen Freiburg Stammkräfte wie Florian Krage-Brewitz und Alexandru Rata schonen konnte. „Die hatten im Sommer wenig Pause, waren zuletzt sehr gut, aber auch müde“, sagte der Volleys-Coach.