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BR Volleys finden im ersten Finale zur gewohnten Form

Mit dem Auswärtssieg bei der SVG Lüneburg sichern sich die Berliner Selbstbewusstsein für das nächste Finalspiel. Trainer Steuerwald lobt: „Wir sind mit einem klaren Plan ins Spiel gegangen.“

30.04.2026

Jake Hanes (M) drückte dem ersten Endspiel seinen Stempel auf. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Jake Hanes (M) drückte dem ersten Endspiel seinen Stempel auf. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Auf dem Weg zur 16. deutschen Volleyball-Meisterschaft haben die BR Volleys die erste Klippe genommen. Der Titelverteidiger aus Berlin holte sich mit dem 3:1-Erfolg am Mittwochabend beim Hauptrunden-Ersten und Pokalsieger SVG Lüneburg eine Menge an Selbstbewusstsein. Das zweite Spiel der „Best of Five“-Serie steht am Samstag (18.00 Uhr/Dyn) in der Max-Schmeling-Halle an. Zum Titelgewinn sind drei Siege nötig.

„Wir sind mit einem klaren Plan ins Spiel gegangen“, sagte Volleys-Trainer Markus Steuerwald. Der 37-Jährige hatte nach dem Abgang des bisherigen Chefcoachs Alexandre Leal erst eine knappe Woche vor dem Auftakt der Finalserie die Verantwortung an der Seitenlinie der Berliner übernommen.

Berlin findet im Saisonfinale zur Bestform

Nach dem Aus in der Champions League, dem Scheitern im Viertelfinale des CEV-Pokals, der Niederlage im Pokal-Halbfinale und einem schwachen Auftakt in der Liga hatte es im Lager der Volleys einige Bedenken gegeben. Doch in der entscheidenden Phase zeigt sich das Team von der Spree wieder von seiner besten Seite.

Allen voran Jake Hanes und Florian Krage-Brewitz machten vor 3.200 Zuschauern in der ausverkauften LKH-Arena den Unterschied. Der amerikanische Diagonalangreifer Hanes kam bei vier Assen auf insgesamt 26 Punkte, Krage-Brewitz wurde als bester Spieler der Partie ausgezeichnet. „Von der Konzentration her war ich mir nicht sicher, ob wir das heute so an den Tag legen können“, sagte der Mittelblocker, der von 2016 bis 2021 für Lüneburg gespielt hatte, nach dem Spiel: „Aber Fakt ist: Wir haben es geschafft.“

„Das nächste Spiel ist das wichtigste“

Durch den Auswärtssieg haben die Volleys das Momentum auf ihre Seite gezogen, doch auch Geschäftsführer Kaweh Niroomand weiß, dass es bis zur zehnten Meisterschaft noch ein weiter Weg ist. „Ich habe in all den Jahren ein paar Playoff-Serien erlebt, und wenn es ein Gesetz gibt: Das nächste Spiel ist das wichtigste. Niemand braucht weiterdenken“, sagte der 73-Jährige.

Florian Krage-Brewitz von den Berlin Volleys wurde im ersten Finale als Spieler der Partie ausgezeichnet. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Florian Krage-Brewitz von den Berlin Volleys wurde im ersten Finale als Spieler der Partie ausgezeichnet. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

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