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Autozulieferer Weber Magdeburg stellt Insolvenzantrag

Ein vorläufiger Insolvenzverwalter soll nun die Lage des Magdeburger Werks prüfen. Was bedeutet der Schritt für die rund 120 Beschäftigten?

16.10.2026

Weber Magdeburg fertigt Zylinderköpfe für Oberklasse-Fahrzeuge. Nun hat der Autozulieferer einen Insolvenzantrag gestellt. (Symbolbild) Jonas Walzberg/dpa

Weber Magdeburg fertigt Zylinderköpfe für Oberklasse-Fahrzeuge. Nun hat der Autozulieferer einen Insolvenzantrag gestellt. (Symbolbild) Jonas Walzberg/dpa

© Jonas Walzberg/dpa

Der Autozulieferer Weber Magdeburg hat beim Amtsgericht Konstanz einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht bestellte Rechtsanwalt Jan Markus Plathner am 14. Oktober zum vorläufigen Insolvenzverwalter, wie Plathner und das Gericht mitteilten.

Plathner will sich mit seinem Team vor Ort einen Überblick über die Lage verschaffen und Möglichkeiten zur Stabilisierung des Unternehmens prüfen. Im ersten Schritt werde eine Vorfinanzierung der Gehälter für die rund 120 Beschäftigten geprüft.

Die Weber Magdeburg GmbH gehört zur Albert Weber Unternehmensgruppe mit Sitz in Markdorf in Baden-Württemberg. Das Unternehmen fertigt nach eigenen Angaben seit rund 25 Jahren in Magdeburg Zylinderköpfe - wichtige Bauteile von Verbrennungsmotoren - für Oberklasse-Fahrzeuge.

Die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie habe sich bereits im Sommer am Magdeburger Standort abgezeichnet, heißt es in der Mitteilung. Konkrete Gründe für den Insolvenzantrag nennt sie nicht.