Auto stürzt von Autobahnbrücke - vier Schwerverletzte
Ein schwerer Verkehrsunfall sorgt seit dem Morgen für Einschränkungen auf der A20 im Landkreis Vorpommern-Rügen. Unter den Verletzten sind zwei Kinder. Das Chaos löste einen weiteren Unfall aus.
Ein Rettungshubschrauber war bei dem Unfall im Einsatz. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa
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Bei einem Unfall auf der A20 bei Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) sind am Morgen vier Menschen schwer verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei von einer Autobahnbrücke mehrere Meter tief eine Böschung hinab gestürzt.
Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie das Fahrzeug in einem Bach unter der Brücke lag. Das Kennzeichen des Autos weist den Wagen als Diplomatenfahrzeug aus. Ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen brachten einen 61-Jährigen, eine 36-Jährige und die beiden Kinder in Krankenhäuser. Ob Lebensgefahr bestehe, konnte der Polizeisprecher bislang nicht sagen.
Auch Tiere verletzt
Neben den vier Verletzen befanden sich auch mindestens drei Hunde in dem Auto, die den Unfall aktuellen Erkenntnissen zufolge überlebten. Die A20 in Fahrtrichtung Rostock wurde kurzzeitig voll gesperrt. Mittlerweile wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Weiterer Unfall am Stauende
Die A20 war zeitweise voll gesperrt, am Ende des dadurch ausgelösten Staus kam es am Vormittag noch zu einem Folgeunfall. Wie der Polizeisprecher mitteilte, fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Wagen auf die stehenden Autos auf. Er und seine 72 Jahre alte Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos am Stauende erlitt leichte Verletzungen.