Auto stürzt nach Flucht in Gleisbett – Bahnstrecke gesperrt
Nach einer Verfolgungsfahrt in Bad Lausick stürzt ein Auto in ein Gleisbett. Drei Menschen werden verletzt, die Bahnstrecke bleibt gesperrt.
Bei einer Verfolgungsfahrt ist ein Auto in Lauterbach in ein Gleisbett gestürzt. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa
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Bei einer Verfolgungsfahrt ist ein Auto in der Nacht in Bad Lausick (Landkreis Leipzig) mehrere Meter tief in ein Gleisbett gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, wurden dabei drei Personen leicht verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Zuvor hatte die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet.
Den Beamten fiel der Wagen nach Polizeiangaben zunächst auf, da die angebrachten Kennzeichen offenbar nicht zu dem Fahrzeug passten. Als die Polizisten das Auto kontrollieren wollten, sei der 31 Jahre alte Fahrer geflüchtet.
Sechs Meter in die Tiefe gestürzt
Die Flucht habe schließlich zu einer ehemaligen Brückenauffahrt über die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz im Ortsteil Lauterbach geführt. Dort habe das Fahrzeug einen Zaun durchbrochen und sei rund sechs Meter in die Tiefe gestürzt. Der Wagen habe sich überschlagen und sei auf dem Dach im Gleisbett liegen geblieben.
Die betroffene Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt. Aufgrund der Bergungsarbeiten kommt es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Straftatbestände, darunter das Fahren mit falschen Kennzeichen.