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Ausflugskutter hat Problem mit Netz und wird abgeschleppt

Einem Ausflugskutter reißt vor Büsum das eigene Fangnetz - wieso das für das Schiff zum Problem wurde und wie Seenotretter die Situation entschärften.

29.07.2026

Der Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ musste einen Ausflugskutter an den Haken nehmen. (Archivbild)Helge Toben/dpa

Der Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ musste einen Ausflugskutter an den Haken nehmen. (Archivbild)Helge Toben/dpa

© Helge Toben/dpa

Wegen eines gerissenen Netzes sind Seenotretter einem mit rund 50 Menschen besetzten Ausflugskutter zu Hilfe gekommen. Mittwochmittag habe sich der ehemalige Krabbenkutter „Hauke“ bei den Seenotrettern gemeldet, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit. Während einer Fangreise sei es nicht gelungen, das volle, schwere Netz an Bord zu bringen. Es habe sich herausgestellt, dass es gerissen war.

Der Kutter trieb demnach antriebslos gut eine Seemeile vor dem Büsumer Hafen. „Angesichts von etwa zehn Metern Länge bestand die Gefahr, dass das Netz in den Propeller des Kutters gerät, das Schiff damit manövrierunfähig wird und auf eine Untiefe treibt“, so Jörg Lüdtke, Vormann des Seenotrettungskreuzers „Theodor Storm“. 

Die Seenotretter nahmen demnach die „Hauke“ an den Haken und schleppten sie bei bestem Sommerwetter nach Büsum. Gefahr habe für die 53 Menschen an Bord nicht bestanden.