Aufsteiger Osnabrück verliert in Bielefeld
Arminia Bielefeld gelingt wieder ein Heimsieg. Beim 2:1 gegen Aufsteiger Osnabrück gibt es aber Sorgen um einen verletzten Angreifer.
Das Duell Bielefeld gegen Osnabrück war umkämpft. David Ebener/dpa
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Aufsteiger VfL Osnabrück hat in der 2. Fußball-Bundesliga das Nachbarschaftsduell bei Arminia Bielefeld verloren. Die Ostwestfalen gewannen mit 2:1 (1:1) und feierten nach mehr als zwei Monaten wieder einen Heimsieg. Bielefelds Erfolg war dank einer deutlichen Überlegenheit in der zweiten Halbzeit verdient.
Der eingewechselte Jannik Rochelt traf in der Schlussphase (85. Minute) per Kopf zum zweiten Sieg am Stück für Bielefeld. Nach Osnabrücks Führung durch Robin Meißner (16.) hatte Maximilian Bauer (26.) für Bielefeld vor der Pause ausgeglichen. Sorgen müssen sich die Ostwestfalen dagegen um Vincent Ocansey machen. Der gerade erst eingewechselte Angreifer musste kurz vor dem Ende mit Verdacht auf eine Knieverletzung wieder vom Feld.
Damit sprang die Arminia mit nun elf Punkten nach acht Spielen auf Rang acht. Aufsteiger Osnabrück muss sich mit weiter acht Punkten auf Rang elf wieder nach unten orientieren. Das Team von Trainer Timo Schultz zeigt sich dabei nicht konsequent genug beim Ausnutzen der Abwehrfehler, die Bielefeld vor allem in der ersten Halbzeit machte.
Nur einen dieser Patzer nutzte Meißner aus, als er einen verpatzten Rückpass von Bielefelds Arne Sicker in den Lauf gespielt bekam, Arminen-Keeper Jonas Kersken umkurvte und ins leere Tor schoss. Seinen Fehler machte Sicker zehn Minuten später bei einem Freistoß wieder gut. Seinen Standard köpfte Bauer zum Ausgleich. Erst in der Schlussphase gelang den Ostwestfalen der verdiente Siegtreffer - wieder per Kopf. Rochelt nutzte eine starke Hereingabe von Monju Momuluh.