WM 2026

Auch wegen „Genie“ Ronaldo: Auf Yamal wartet Defensivarbeit

Spanien gegen Portugal - zwei technisch hochversierte Teams treffen im WM-Achtelfinale aufeinander. Spaniens Trainer sagt, was er vom Gegner hält und was er von seinem Star erwartet.

06.07.2026

Luis de la Fuente ist Trainer der Spanier bei der WM. (Archivbild)Andre Penner/AP/dpa

Luis de la Fuente ist Trainer der Spanier bei der WM. (Archivbild)Andre Penner/AP/dpa

© Andre Penner/AP/dpa

Spaniens Luis de la Fuente erwartet im WM-Achtelfinale gegen Portugal ein Duell zweier Teams mit nahezu gleicher Spielphilosophie. „Es gibt zwar kleine Unterschiede, aber es gibt eine Grundidee, die sehr erkennbar und identifizierbar ist“, sagte der 65-Jährige vor dem K.-o.-Spiel im Dallas Stadion an diesem Montag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV).

Beide Teams würden sehr intensiv spielen und sich bei Ballbesitz wohlfühlen. Letztlich gehe es bei diesem Spiel auf Augenhöhe um Details, betonte de la Fuente: „Wir werden sehen, welche Details ausschlaggebend sind.“ 

Er hoffe, trotz aller Ähnlichkeiten für den Gegner um Superstar Cristiano Ronaldo „noch ein paar Überraschungen“ parat zu haben. De la Fuente bezeichnete Ronaldo (41) als einen Spieler, „der ein Genie“ und nur schwer komplett aus dem Spiel zu nehmen sei.

Das verlangt der Trainer von Yamal

Angesichts der spielerischen Stärke der Portugiesen deutete der Trainer an, dass Spaniens Offensivstar Lamine Yamal mehr Defensivaufgaben übernehmen muss als in den Spielen zuvor. Er gehe davon aus, dass der 18-Jährige in der Rückwärtsbewegung „vielleicht noch ein bisschen mehr zu kämpfen“ haben werde. Sorgen bereitet das dem Coach aber keine: „Er ist immer bereit, mehr zu geben.“

Lamine Yamal kann gegen Portugal nicht nur offensiv spielen.Andre Penner/AP/dpa

Lamine Yamal kann gegen Portugal nicht nur offensiv spielen.Andre Penner/AP/dpa

© Andre Penner/AP/dpa