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Attacken auf Parteibüros: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

In Schleswig-Holstein wurden am Osterwochenende mehrere Parteibüros beschädigt. Die Polizei hat nun einen Tatverdächtigen ermittelt.

30.05.2026

Hinweise haben die Ermittler zu einem 40-Jährigen geführt. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

Hinweise haben die Ermittler zu einem 40-Jährigen geführt. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Nach mehreren Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in Flensburg an Ostern hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung seien mehrere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die die Ermittler zu einem 40-Jährigen geführt hätten, teilte die Polizei mit.

Bei einer Durchsuchung an der Wohnanschrift des Mannes seien Beweismittel gefunden und sichergestellt worden. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen des Staatsschutzes dauern an.

Rechtsextreme Sticker und Molotow-Cocktails

Am Osterwochenende waren im Zentrum von Flensburg etliche Parteibüros beschädigt worden. Betroffen waren die Büros der Parteien CDU, SPD, Linke, Grüne und SSW. 

Nach Angaben der SPD wurden Deutschlandflaggen mit Lackfarbe aufgesprüht und an einigen Fassaden rechtsextreme Sticker angebracht. Auch Molotow-Cocktails mit mutmaßlichem Brandbeschleuniger wurden nach Polizeiangaben gefunden. Am Büro der Grünen ging zudem eine Glasscheibe zu Bruch. Darüber hinaus wurde auch die Landesgeschäftsstelle der SPD in Kiel beschädigt.