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Arbeiten laufen: Aus ehemaligem Gericht wird Schwimmstätte

Möbel, Fußboden und Technik sind raus. Bald kommt das Schwimmbecken rein. Profischwimmer haben künftig eine neue Trainingsstätte in Magdeburg - auf Zeit.

23.09.2026

Hier entsteht die neue Schwimmstätte.Peter Gercke/dpa

Hier entsteht die neue Schwimmstätte.Peter Gercke/dpa

© Peter Gercke/dpa

Aus dem Interims-Gerichtsgebäude für den Prozess zum Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt wird eine Sportstätte für den Bundesstützpunkt Schwimmen. Die Arbeiten laufen. Sämtliche Möblierungen, Stühle, Tische, aber auch Technik wie Monitore wurden herausgenommen. Der Untergrund wird so vorbereitet, dass eine Firma ein Becken installieren kann, in dem Leistungsschwimmer trainieren sollen.

„Aktuell befinden wir uns in den Vertragsverhandlungen und den technischen Abstimmungen“, erklärte ein Sprecher der Landeshauptstadt auf Anfrage.

Derzeit sieht es leer aus im ehemaligen Interims-Gerichtsgebäude.Peter Gercke/dpa

Derzeit sieht es leer aus im ehemaligen Interims-Gerichtsgebäude.Peter Gercke/dpa

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Im August hatte der Stadtrat beschlossen, dass das vormalige Interims-Gerichtsgebäude in Leichtbauweise angemietet wird. Während der Sanierungsphase der Elbeschwimmhalle ab November bis zu den Olympischen Sommerspielen Mitte 2028 soll dort ein 50-Meter-Pool mit acht Bahnen aufgestellt werden. Die Kosten für die Übergangslösung betragen der Stadt Magdeburg zufolge rund 3,76 Millionen Euro.

In Leichtbauweise entstand das Interimsgebäude auf einem landeseigenen Grundstück. Peter Gercke/dpa

In Leichtbauweise entstand das Interimsgebäude auf einem landeseigenen Grundstück. Peter Gercke/dpa

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Das Interims-Gerichtsgebäude war auf einem landeseigenen Grundstück errichtet worden, um ausreichend Platz für die über 200 Nebenkläger und ihre Anwälte sowie Zuschauer zu haben. Es sollte nach dem Prozessende eigentlich abgebaut werden. Allein der ehemalige Verhandlungssaal ist 65 Meter lang und 30 Meter breit. 

Der Prozess hatte im November 2025 begonnen, das Urteil fiel Ende Juni dieses Jahres. Das Landgericht Magdeburg verhängte gegen den Todesfahrer vom Weihnachtsmarkt wegen des Anschlags von 2024 mit sechs Toten die Höchststrafe. Er erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe und das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Eine vorzeitige Entlassung aus der Haft nach 15 Jahren ist damit nahezu ausgeschlossen.

Die Arbeiten laufen. Peter Gercke/dpa

Die Arbeiten laufen. Peter Gercke/dpa

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