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Ambulanzen für frühe Hilfe für psychisch Erkrankte

Das Angebot richtet sich an psychisch kranke Menschen, die möglicherweise auch eine Gefahr für andere sein oder werden können. Was genau geplant ist.

01.10.2026

Die Ambulanzen sollen eine Lücke im bestehenden Versorgungssystem schließen. (Symbolfoto)Julian Stratenschulte/dpa

Die Ambulanzen sollen eine Lücke im bestehenden Versorgungssystem schließen. (Symbolfoto)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Zwei neue Präventionsambulanzen sollen in Rheinland-Pfalz frühe Hilfe für psychisch erkrankte Menschen bringen und helfen, möglicherweise drohende Gewalt und Straftaten zu erkennen. Angesiedelt sind die Ambulanzen beim Landeskrankenhaus und beim Pfalzklinikum. Finanziert werden sie vom Gesundheitsministerium, wie dieses in Mainz mitteilte. Jährlich würden dafür rund zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Es gehe darum, Menschen, bei denen wegen einer psychischen Erkrankung ein erhöhtes Risiko für fremdgefährdendes Verhalten bestehe, möglichst frühzeitig zu erreichen, erklärte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). Das Fachwissen forensischer Psychiatrien im Land solle präventiv genutzt werden. Ziel sei eine spezialisierte Behandlung, noch bevor es zu einer Eskalation komme.