Als Spielertrainer: Ex-Bundesliga-Profi übernimmt Heimatclub
Elf Proficlubs in vier verschiedenen Ländern: Sebastian Polter ist als Stürmer viel herumgekommen. Jetzt kehrt er zu seinem Heimatverein zurück - in neuer Funktion.
Ist neuer Spielertrainer seines Heimatclubs SV Wilhelmshaven: Der langjährige Bundesliga-Stürmer Sebastian Polter (r). Swen Pförtner/dpa
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Der langjährige Bundesliga-Stürmer Sebastian Polter kehrt von Partizan Belgrad in den deutschen Fußball zurück - und übernimmt als Spielertrainer seinen Heimatclub SV Wilhelmshaven in der fünftklassigen Oberliga Niedersachsen.
„Für mich ist es etwas ganz Besonderes, in meine Geburtsstadt und zu meinem Jugendverein zurückzukehren“, sagte der 35-Jährige. „Natürlich hatte ich auch Angebote aus höheren Spielklassen.“ Er sei aber „wahnsinnig heiß darauf, auch abseits des Platzes Dinge anzuschieben, Abläufe weiter zu professionalisieren und dabei zu helfen, den SVW wieder zu einer echten Marke mit Strahlkraft für die gesamte Region zu machen.“
Polter wechselte mit 13 Jahren vom SV Wilhelmshaven in die Jugendabteilung von Werder Bremen. Später spielte er im Profifußball für den VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg, FSV Mainz 05, 1. FC Union Berlin, VfL Bochum, FC Schalke 04, Darmstadt 98 und Eintracht Braunschweig.
Clubchef: „War sofort Feuer und Flamme“
Nach insgesamt 262 Einsätzen in der Bundesliga und 2. Bundesliga ging er nach vorherigen Stationen bei den Queens Park Rangers in England und Fortuna Sittard in den Niederlanden noch einmal ein drittes Mal ins Ausland und wechselte von Braunschweig nach Belgrad. „Als ich von der Möglichkeit gehört habe, Sebastian zu verpflichten, war ich sofort Feuer und Flamme“, sagte Wilhelmshavens Vorstand Hans Herrnberger.
Beim SVW soll Polter mit dem erst in diesem Sommer verpflichteten Trainer Bi Le Tran zusammenarbeiten. „Wir gewinnen mit Sebastian nun zusätzlich einen Mann, der seine Erfahrung aus mehr als 15 Jahren im Profifußball einbringen kann. Beide werden künftig gemeinsam und auf Augenhöhe die sportlichen Geschicke des SV Wilhelmshaven führen“, sagte Herrnberger.