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Alba glaubt an Final-Comeback: „Haben die nötigen Waffen“

In einem wilden Schlagabtausch unterliegt Alba dem Favoriten aus München. Die Berliner aber glauben an ihre Chance. Einen Bayern-Profi gilt es dafür aber auszuschalten.

13.06.2026

Wurden für eine mutige Vorstellung nicht belohnt: Albas Basketballer nach Finalspiel Nummer eins.Sven Hoppe/dpa

Wurden für eine mutige Vorstellung nicht belohnt: Albas Basketballer nach Finalspiel Nummer eins.Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Die Enttäuschung bei Alba Berlin nach der ersten Niederlage in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft schien sich in Grenzen zu halten. Auch die Hauptstadt-Basketballer waren nach dem 94:102 in München begeistert vom furiosen Auftakt ins Endspiel der deutschen Branchengrößen. „Das war ein hochklassiges Spiel“, sagte Malte Delow. „Es hat Spaß gemacht.“

Dass es nicht zum Happy End und einem überraschenden Auswärtssieg reichte, lag vor allem an zwei Punkten: Die Berliner gaben im dritten Viertel einen Zehn-Punkte-Vorsprung schnell wieder aus der Hand. Und sie mussten gegen einen Münchner Welt- und Europameister namens Andreas Obst spielen.

Calles Schlüssel für Spiel zwei: Erholen und Obst stoppen

Der zum wertvollsten Spieler der Saison gewählte Ausnahmewerfer überragte mit 33 Punkten, allein vor der Pause hielt er die Gastgeber mit 24 Zählern im Spiel. „Andi Obst ist Andi Obst. Es gibt Würfe, die er trifft, bei denen du nicht viel machen kannst“, sagte Berlins Norris Agbakoko bei Dyn. Mit 21 Punkten erwischte der Center vor 10.760 Zuschauern ebenfalls einen Sahne-Abend.

Für Berlin geht es nun darum, vor dem zweiten Match am Sonntag (15.30 Uhr/Dyn) erneut in München neue Kräfte zu sammeln. Anders als die Bayern, die ihr Viertel- und Halbfinale jeweils klar mit 3:0 Siegen gewonnen hatten, musste Alba beide Male über fünf Spiele gehen. „Der Schlüssel wird sein, wie wir uns erholen“, meinte Trainer Pedro Calles.

Berlin bleibt optimistisch

Der spanische Coach räumte ein, dass im Schlussabschnitt von Finale Nummer eins möglicherweise die Physis den Ausschlag für München gegeben hatte. „Vielleicht waren wir nicht so frisch, wie wir es hätten sein können.“ Anders als zuvor in der Partie fielen in der Phase einige Distanzwürfe nicht mehr.

Der Hauptrundenzweite bleibt optimistisch. „Wir haben die nötigen Waffen im Team“, unterstrich Agbakoko, „Jetzt geht es darum, sie über 40 Minuten zu zeigen.“

Ließ sich von den Fans feiern: Bayerns Matchwinner Andreas Obst.Sven Hoppe/dpa

Ließ sich von den Fans feiern: Bayerns Matchwinner Andreas Obst.Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

War der Topscorer in Finalspiel Nummer eins: Bayern-Star Andreas Obst (rechts).Sven Hoppe/dpa

War der Topscorer in Finalspiel Nummer eins: Bayern-Star Andreas Obst (rechts).Sven Hoppe/dpa

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Bayern-Profi Jessup (links) und Berlins Kayil kämpfen um den Ball.Sven Hoppe/dpa

Bayern-Profi Jessup (links) und Berlins Kayil kämpfen um den Ball.Sven Hoppe/dpa

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