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Alba gegen Vechta mit dem Rücken zur Wand: „Do or die“

Alba muss am Sonntag gewinnen, um ein frühes Saisonende abzuwenden. Dafür müssen sie aber Vechtas Offensive stoppen - was bisher zu selten gelang.

23.05.2026

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda glaubt weiterhin an sein Team (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda glaubt weiterhin an sein Team (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Alba Berlin steht vor dem vierten Playoff-Spiel der Basketball-Bundesliga mächtig unter Druck. Am Sonntag sind die Berliner bei Rasta Vechta (18.30 Uhr/Dyn) zum Siegen verdammt, sonst endet die Saison wie im Vorjahr wieder frühzeitig im Viertelfinale. „Das ist jetzt für uns ein Do-or-die-Spiel und der Druck ist natürlich groß. Aber diesen Druck gibt es immer“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Nach der 82:91-Pleite am Freitagabend liegen die Berliner in der Best-of-Five-Serie 1:2 zurück. Erneut gelang es Alba zu selten, Vechtas variable Offensive zu stoppen. „Im zweiten Spiel ist uns das zwei Viertel gelungen, dieses Mal höchstens eins. Wir haben partiell einen guten Job gemacht, aber das war nicht genug“, sagte Ojeda. Zudem erlaubten sich die Berliner zu viele Ballverluste. „Denn da haben wir einfach zu viele Fehler gemacht“, sagte Forward Michael Rataj.

Alba glaubt weiterhin an die Wende

Der Glaube und der Optimismus, die Serie zu drehen ist aber noch da. „Wir haben dies schon mehrfach in dieser Saison gezeigt. Das ist eine Qualität des Teams, und das macht mich optimistisch“, sagte Ojeda. Dies machte der Spanier auch an der Stimmung in der Kabine fest. „Die war kämpferisch“, berichtete er. Und auch Rataj versprühte den Glauben an die Wende. „Wir haben immer noch Selbstbewusstsein im Team. Und wenn wir alle am selben Strang ziehen, haben wir weiterhin gute Chancen“, sagte er.

Um ein fünftes Spiel am Mittwoch in eigener Halle zu erzwingen, muss sich Alba aber vor allem in der Defensive steigern. „Das Ziel muss es sein, ihre Möglichkeiten zum Punkten einzuschränken“, sagte Ojeda. Der Sportdirektor versucht deshalb das Team aufzubauen und positive Dinge im Freitagsspiel zu finden. „Wir hatten auch ein Momentum, als wir nach minus 14 Punkten wieder zurückgekommen sind. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte er.