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„Akribische Kleinarbeit“: Ermittlungen zu tödlichen Schüssen

Wie es für am Tag, nach dem in Neustadt zwei Menschen gestorben sind und eine Frau schwer verletzt wurde, weitergeht.

29.04.2026

Am Dienstagmittag waren Hinweise auf Schüsse per Notruf eingegangen, ein Großeinsatz mit Spezialkräften folgte.Jürgen Lösel/dpa

Am Dienstagmittag waren Hinweise auf Schüsse per Notruf eingegangen, ein Großeinsatz mit Spezialkräften folgte.Jürgen Lösel/dpa

© Jürgen Lösel/dpa

Nach dem Fund von zwei Toten und einer schwer verletzten Frau wird im Laufe des Tages die Morduntersuchungskommission Dresden in Neustadt erwartet. Die Experten werden vor Ort genaue Untersuchungen und im Umfeld Befragungen durchführen, sagte Polizeipressesprecher Marko Laske. „Die Ermittlungen gehen weiter, mit allem, was dazu gehört. Das wird akribische Kleinarbeit.“

Am Dienstag waren eine 48-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann tot in einem Wohnhaus in Neustadt in der Sächsischen Schweiz entdeckt worden. Eine 49-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts. Angaben zum Zustand der Schwerverletzten und zu möglichen Hintergründen konnte die Polizei am Morgen bislang nicht machen.

Wohl Schusswaffe gebraucht

Bisher gehen die Ermittler davon aus, dass es in dem Haus zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Am Dienstagnachmittag waren bei der Polizei Notrufe wegen Schüssen eingegangen. Die Einsatzkräfte stuften die Lage als lebensbedrohlich ein und rückten mit Spezialkräften an. Eine Waffe wurde am Tatort sichergestellt.