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AfD strebt Koalitionsregierung in Schwerin an

In der jüngsten Umfrage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD knapp vorn. Doch die AfD bekräftigt ihren Willen zum Regieren - und „streckt die Hand aus“.

18.09.2026

AfD-Spitzenkandidat Enrico Schult zielt auf eine absolute Mehrheit seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern. (Archivbild)Philip Dulian/dpa

AfD-Spitzenkandidat Enrico Schult zielt auf eine absolute Mehrheit seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern. (Archivbild)Philip Dulian/dpa

© Philip Dulian/dpa

Die AfD will nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag eine Koalitionsregierung bilden, falls sie keine eigene Mehrheit erreicht. „Natürlich wollen wir regieren“, sagte Spitzenkandidat Enrico Schult im ZDF-„Morgenmagazin“ auf eine Frage nach einer möglichen Koalition. „Veränderungen kann man nur in der Regierung herbeiführen. Wir strecken allen Parteien die Hand aus, die es gut mit diesem Land meinen.“

Ein Koalitionspartner für die AfD ist allerdings nicht in Sicht. Das BSW zeigt sich offen für Gespräche, aber nicht für ein Regierungsbündnis. Alle anderen Parteien positionieren sich strikt gegen die AfD. Diese kam in der jüngsten Umfrage für das ZDF-„Politbarometer“ auf 36 Prozent, nun knapp hinter der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit 37 Prozent. Die Linke, derzeit mit der SPD in einer Koalition, lag bei 9 Prozent, die Grünen bei 5, das BSW bei 4 Prozent. 

Umfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Sie bilden nur den Stand zum Zeitpunkt der Befragung ab und sind keine Prognose. Zudem haben sie statistisch bedingt eine Fehlermarge.