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AfD in MV will Polizei-Spezialeinheit für Abschiebung

Die AfD macht in Mecklenburg-Vorpommern Wahlkampf mit den Themen innere Sicherheit und Einwanderung. Nun tritt die Partei mit einer im Bundesland neuen Forderung auf.

28.08.2026

Leif-Erik Holm will im Fall eines Wahlsiegs seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern neuer Ministerpräsident werden. Jens Büttner/dpa

Leif-Erik Holm will im Fall eines Wahlsiegs seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern neuer Ministerpräsident werden. Jens Büttner/dpa

© Jens Büttner/dpa

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat auf einer Wahlveranstaltung in Grimmen eine neue Spezialeinheit für die Polizei gefordert. Diese Einheit müsse sich allein der Rückführung illegaler Migranten widmen, sagte der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Leif-Erik Holm. Statt einer Erstaufnahmeeinrichtung „brauchen wir eine Ausreiseeinrichtung und diese werden wir etablieren“, sagte Holm vor rund 400 Gästen.

Rund 150 Menschen beteiligten sich vor dem Kulturhaus in Grimmen an Gegendemonstrationen gegen die AfD-Veranstaltung, an der auch der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla teilnahm. Parteichefin Alice Weidel wollte ursprünglich ebenfalls auftreten, sagte aber kurz vor Beginn der Veranstaltung ab.

Am 20. September sind Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Einer Insa-Umfrage Mitte August zufolge führt die AfD mit 36 Prozent vor der SPD (29 Prozent) und den Linken (11 Prozent). In den Landtag würden der Umfrage zufolge auch CDU (zehn Prozent) und Grüne (fünf Prozent) einziehen.

Gegendemonstranten haben gegen die Großveranstaltung der AfD in Grimmen protestiert. Stefan Sauer/dpa

Gegendemonstranten haben gegen die Großveranstaltung der AfD in Grimmen protestiert. Stefan Sauer/dpa

© Stefan Sauer/dpa