AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Im Notfall Neuwahlen
Ulrich Siegmund sieht einen klaren Regierungsauftrag für die AfD in Sachsen-Anhalt. Sollte er aber keine Mitstreiter finden, hält er noch eine andere Option für denkbar.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ist Wahlsieger in Sachsen-Anhalt.Michael Kappeler/dpa
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Sollte es mit einer Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt nicht klappen, kommt aus Sicht von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auch eine Neuwahl infrage. „Im Notfall würde es halt Neuwahlen geben, dann haben wir halt 50 oder 55 Prozent“, sagte Siegmund am Abend im ZDF. „Weil die Zukunft ist die Alternative für Deutschland.“
Er sprach im „heute journal“ erneut davon, den angekündigten Politikwechsel wie versprochen umsetzen zu wollen. Wenn dort einzelne Abgeordnete oder auch eine Fraktion mitmachen wollten, reiche er die Hand. „Wenn es jemanden gibt, mit dem wir das umsetzen können, dann werden wir das machen. Wir haben einen klaren Regierungsauftrag“, sagte Siegmund. „Wir werden uns aber nicht verbiegen, und wir werden uns nicht hier selbst verraten.“