Advocaat lässt Zukunft bei Curaçao nach WM-Aus offen
Macht Dick Advocaat weiter oder endet mit Curaçaos WM-Aus auch die Zeit des Trainers? Was der Niederländer auf diese Frage antwortet und was sich die Spieler um Nationalheld Eloy Room wünschen.
Dick Advocaat ließ zuletzt seine Zukunft nach dieser WM offen. Petr David Josek/AP/dpa
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Trainer Dick Advocaat hat seine Zukunft nach dem WM-Aus mit Curaçao offen gelassen. „Darüber habe ich mir noch keine Minute Gedanken gemacht. Ich habe mich auf die WM fokussiert und wollte das maximale Ergebnis. Vielleicht, wenn ich den Raum verlasse“, sagte der 78-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste. Der Niederländer trainiert den Karibikstaat seit Januar 2024 - mit einer kurzen Unterbrechung von Februar bis Mai dieses Jahres.
Torhüter Eloy Room würde gerne mit Dick Advocaat weiterarbeiten. (Archivbild)Ed Zurga/AP/dpa
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Die Spieler des WM-Neulings haben sich nach Platz vier in der Gruppenphase für einen Verbleib des Trainers ausgesprochen. „Ich will, dass er weitermacht, aber es ist seine Entscheidung. Er hatte eine lange, wunderschöne Karriere. Wir müssen ihm jetzt erstmal ein wenig Freiraum geben. Aber natürlich wollen wir mit ihm weiterarbeiten“, sagte Torhüter Eloy Room, der mit seinen 15 Paraden im zweiten Spiel gegen Ecuador Heldenstatus in Curaçao erlangte.
Für Abwehrspieler Juriën Gaari wäre es „enttäuschend“, sollte Advocaat sich für einen Rücktritt entscheiden. „Er hat eine gute Energie, auch wenn er schon etwas älter ist. Wir haben eine gute Beziehung zu ihm. Wir sind sehr stolz auf ihn, was er mit uns erreicht hat“, sagte Gaari und schob hinterher: „Bei diesem Trainer wissen wir nie, ob er weitermacht oder nicht“.
Rücktritt vom Rücktritt
Advocaats Amtszeit bei Curaçao verlief in der Tat etwas ungewöhnlich. Der frühere Bondscoach war Anfang des Jahres zunächst aus familiären Gründen zurückgetreten, um mehr Zeit mit seiner erkrankten Tochter verbringen zu können. Wenige Wochen später kehrte der Niederländer jedoch überraschend auf die Trainerbank zurück, um die Mannschaft bei der ersten WM der Verbandsgeschichte zu betreuen.
Nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Deutschland (1:7) trotzte sein Team Ecuador ein 0:0 ab und holte damit den ersten WM-Punkt der Landesgeschichte. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste verpasste „The Big Blue Wave“ aber den nächsten historischen Coup.