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A7 Richtung Hamburg nach zwei Unfällen voll gesperrt

Zwei Unfälle nach mutmaßlichem Sekundenschlaf: Auf der A7 Richtung Hamburg sind ein Auto, ein Schwertransport und ein Lastwagen nicht mehr fahrbereit. Wie lange die Sperrung dauert, ist noch unklar.

22.10.2026

Die Polizei ermittelt gegen zwei Fahrer wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

Die Polizei ermittelt gegen zwei Fahrer wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Nach zwei Unfällen ist die A7 in Richtung Hamburg zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen voll gesperrt. Nach bisherigen Erkenntnissen war in beiden Fällen Übermüdung die Unfallursache, wie die Polizei mitteilte.

Die Unfälle ereigneten sich in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.40 Uhr. Zunächst kollidierte ein Auto mit einem Begleitfahrzeug eines Schwertransports. Der 46 Jahre alte Autofahrer soll nach aktuellen Erkenntnissen am Steuer in Sekundenschlaf gefallen sein. Sein Wagen war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Infolge des Unfalls musste der Schwertransport abbremsen. Ein dahinter fahrender Lastwagen fuhr daraufhin ungebremst auf den Schwertransport auf. Auch hier gehen die Ermittler von Übermüdung als Unfallursache aus. Der 34 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Bergungsarbeiten und die anschließende Reinigung der Fahrbahn bleibt die A7 in Richtung Hamburg gesperrt. Zudem ist die Auffahrt an der Anschlussstelle Bad Bramstedt derzeit nicht möglich, da dort weitere Schwertransporte nicht weiterfahren können. Wie lange die Sperrung dauert, war zunächst unklar.