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Neun Verletzte bei Auffahrunfall auf A9

Der Fahrer eines Wohnmobils übersieht ein Stauende - und löst damit einen folgenschweren Unfall aus. Mehrere Autos werden beschädigt und insgesamt neun Menschen verletzt. Davon eine Person schwer.

26.07.2026

Vor dem Unfall hatte der Fahrer eines Wohnmobils ein Stauende übersehen. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Vor dem Unfall hatte der Fahrer eines Wohnmobils ein Stauende übersehen. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 sind im Süden Thüringens neun Menschen verletzt worden. Eine Person wurde schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die restlichen acht erlitten demnach leichte Verletzungen.

Der Fahrer eines Wohnmobils mit zwei Kindern an Bord hatte den Angaben zufolge am Samstagabend ein Stauende zwischen den Ausfahrten Rudolphstein und Bad Lobenstein zu spät gesehen. Das Wohnmobil rammte mehrere Fahrzeuge, neun wurden beschädigt - darunter zwei Kleinbusse, in denen elf Kinder „mit hohem Unterstützungsbedarf“ und acht Betreuer saßen, die auf der Rückreise aus Österreich waren.

Autobahn für fünfeinhalb Stunden gesperrt

Die Autobahn blieb wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Berlin für rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 350.000 Euro. 

Knapp 40 Minuten vor dem Auffahrunfall war es auf der A9 in Fahrtrichtung München gegen 18.00 Uhr zu einem Unfall gekommen, in den ein Pferdeanhänger verwickelt war. Der Anhänger, in dem sich ein Pferd befand, kippte um. Daraufhin wurde die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, was zu dem Stau in der Gegenrichtung führte, dessen Ende der Fahrer des Wohnmobils zu spät sah.