3.000 Menschen ohne trinkbares Leitungswasser
Malerarbeiten sollen die Ursache für den seltsamen Geruch im Trinkwasser in Zweibrücken-Mörsbach sein. Das Gesundheitsamt geht nicht von einer Gefährdung aus. Doch bis zur Normalität dauert es noch.
In Mörsbach sollte der Wasserhahn besser zu bleiben. (Symbolbild)Felix Kästle/dpa
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Nach Malerarbeiten in Zweibrücken-Mörsbach können rund 3.000 Menschen seit Donnerstag ihr Leitungswasser nicht wie gewohnt trinken. Die Stadt rät auf ihrer Website, das Wasser „vorsorglich nicht zu trinken oder zur Lebensmittelzubereitung verwenden“. Voraussichtlich Ende nächster Woche solle alles wieder wie gewohnt verfügbar sein, heißt es auf der Internetseite der Stadt.
„Die Kontamination des Trinkwassers in Zweibrücken und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wurde schnell entdeckt, ebenso schnell haben die Akteure vor Ort gehandelt und gemeinsam die notwendigen Maßnahmen ergriffen“, sagte Innenminister Michael Ebling (SPD) bei einem Besuch in Käshofen in der Südwestpfalz.
Bei den Malerarbeiten am Gebäude eines Hochbehälters entstandene Dämpfe seien der Grund für einen seltsamen Geruch des Trinkwassers, heißt es bei der Stadt. Es sei aber kein Lösungsmittel direkt in den Wassertank gelangt und das Gesundheitsamt gehe auch nicht von einer gesundheitlichen Gefährdung aus. Die beiden Kammern des Hochbehälters werden jetzt nacheinander geleert und ausgespült. Bis dies abgeschlossen ist, werde es noch einige Tage dauern.
Die Feuerwehr gibt unterdessen Trinkwasser für die betroffenen Menschen aus. Landwirtschaftliche Betriebe werden vom Technischen Hilfswerk versorgt, hieß es im Innenministerium.