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1860-Enttäuschung zum Liga-Abschluss: „Geht einfach nicht“

Kein Happy End für den TSV 1860 München. Zum Saisonabschluss der 3. Liga kassieren die „Löwen“ eine Niederlage. Danach findet ein Spieler klare Worte.

17.05.2026

Hat viel zu tun vor der neuen Saison: 1860-Trainer Markus Kauczinski. (Archivbild)Helen Fiona/dpa

Hat viel zu tun vor der neuen Saison: 1860-Trainer Markus Kauczinski. (Archivbild)Helen Fiona/dpa

© Helen Fiona/dpa

Sichtbar enttäuscht lassen die Münchner „Löwen“ diese mal wieder nicht mit einem Happy End gekrönte Saison der 3. Liga hinter sich. Nach dem 0:3 in einem sportlich bedeutungslosen Spiel beim SC Verl wissen die Fußballer des TSV 1860 immerhin, was ihnen fehlt, um vielleicht im neuen Jahr in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga abzubiegen. „Wir müssen ein ganz anderes Mindset reinbringen“, forderte Torhüter Thomas Dähne.

Die Partie in Verl war irgendwie symptomatisch für diese Saison von 1860, die auf dem achten Platz abgeschlossen wurde. In einem ordentlichen ersten Durchgang fingen sich die ersatzgeschwächten Gäste den Rückstand per Handelfmeter - nach dem Seitenwechsel dann gab es keine Gegenwehr mehr.

Torhüter hadert: Keine Konstanz in Saison

„Man kann als 1860 nicht nach Verl fahren und so eine zweite Halbzeit spielen, wo man sich gefühlt ab der 46. Minute geschlagen gibt“, sagte Dähne bei MagentaTV. „Das geht einfach nicht. Daran müssen wir arbeiten, dass wir ein ganz anderes Auftreten haben. Daran müssen wir nächstes Jahr ansetzen.“

Der Schlussmann unterstrich, woran es lag, trotz einer zwischenzeitlichen Erfolgsphase am Ende dann doch weit vom Aufstieg entfernt zu sein. 14 Punkte fehlten zum Relegationsrang drei. Man habe die entscheidenden Partien gegen die direkte Konkurrenz verloren, sagte Dähne. „Und wir haben es nie geschafft, über einen längeren Zeitraum Konstanz reinzubringen.“

Coach kündigt an: „Müssen uns erstmal neu ordnen“

Trainer Markus Kauczinski und die Vereinsbosse sind nun gefordert, ein schlagkräftiges Team für 2026/27 zusammenzustellen. Etliche Profis wie Kapitän Jesper Verlaat verlassen München. „Es wird sich einiges ändern müssen“, sagte der Coach. „Wir müssen uns erstmal neu ordnen.“

Ganz vorbei ist die Saison für die „Löwen“ aber noch nicht. Im Totopokal-Finale gastieren sie am Samstag bei den Würzburger Kickers. „Wir versuchen, eine schlagkräftige Truppe aufzustellen“, sagte Kauczinski im Hinblick auf die vielen Verletzten. Sowohl die Kickers als auch die Sechziger sind bereits fix für den DFB-Pokal im August qualifiziert.