dpa

17 Objekte durchsucht – Verdacht auf Geldwäsche

Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Itzehoe gehen dem Verdacht nach, dass Immobilien mit illegalen Geldern finanziert wurden.

18.08.2026

In den Kreisen Dithmarschen und Steinburg wurden 17 Objekte durchsucht. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

In den Kreisen Dithmarschen und Steinburg wurden 17 Objekte durchsucht. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche sind 17 Objekte in den Landkreisen Dithmarschen und Steinburg durchsucht worden. Wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Itzehoe mitteilten, richteten sich die Ermittlungen gegen Mitglieder einer in Heide ansässigen Großfamilie und Personen aus deren Umfeld.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestehe der Verdacht, dass Baugrundstücke und Immobilien ganz oder teilweise mit Geld erworben oder errichtet wurden, das mutmaßlich mit Straftaten erlangt worden sei. Zudem stehe im Raum, dass zur Vertuschung von Schwarzarbeit und Materialeinkäufen Scheinrechnungen ausgestellt wurden. Die Durchsuchungen fanden in Heide, Meldorf, Fedderingen, Marne und Brokdorf statt.

Ziel sei insbesondere gewesen, weitere Beweise zu sichern. Zudem wurden den Angaben zufolge vier Immobilien mit einem Schätzwert von insgesamt etwa 2,2 Millionen Euro beschlagnahmt, ein Vermögen von etwa 195.000 Euro sei gesperrt worden.