14 Fälle von manipulierten Halloween-Süßigkeiten in MV
Noch ist unklar, wer hinter den präparierten Halloween-Süßigkeiten steckt. In Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt 14 Anzeigen eingegangen. Die Polizei ermittelt zu möglichen Zusammenhängen.
Wer hat an Halloween verdächtige Personen beim Verteilen von Süßigkeiten beobachtet? Die Polizei hofft auf Hinweise und Aufnahmen privater Überwachungskameras. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa
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Nach Halloween sind in Mecklenburg-Vorpommern bislang 14 Fälle mutmaßlich manipulierter Süßigkeiten bei der Polizei angezeigt worden. Zwölf Anzeigen gingen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock ein, zwei weitere im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. In einem Fall wurde ein Kind leicht verletzt, wie die Polizei Rostock mitteilte.
Konkrete Hinweise darauf, dass Kinder oder Jugendliche selbst für die Manipulationen verantwortlich sein könnten, lägen derzeit nicht vor, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock auf Anfrage. Die Ermittlungen zu den zwölf Fällen im Zuständigkeitsbereich der Rostocker Polizei werden bei der Kriminalkommissariats-Außenstelle Gadebusch gebündelt. Dabei prüfen die Ermittler auch mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Vorfällen.
Besonders interessiert ist die Polizei an Beobachtungen vom Halloweenabend am 31. Oktober. Wer verdächtige Personen oder Handlungen beim Verteilen oder Bereitstellen von Süßigkeiten bemerkt hat, wird gebeten, sich zu melden. Auch Anwohner mit privaten Überwachungskameras sollen ihre Aufzeichnungen vom Abend überprüfen und gegebenenfalls sichern.