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132. Kieler Woche: Ein Sommertörn mit dem Bundespräsidenten

Erst segelt er mit Boris Herrmann auf der Förde, dann geht es in die Innenstadt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet die 132. Kieler Woche sportlich.

20.06.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) und Boris Herrmann (r).Daniel Bockwoldt/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) und Boris Herrmann (r).Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender haben den Auftakt zur 132. Kieler Woche unter Segeln erlebt: Auf Boris Herrmanns Forschungsschiff ging es mit Team Malizia zum Segelsommertörn auf die Kieler Förde. „Wir haben eine wunderbare gemeinsame Schifffahrt mit Boris Herrmann auf der ‚Malizia Explorer‘ gemacht“, sagte Steinmeier im Olympiazentrum Kiel-Schilksee, bevor er am Abend die weltgrößte neuntägige Segelwoche in der Innenstadt eröffnete.

Seinen Skipper für einen Tag würdigte Steinmeier beim zweiten Besuch der Kieler Woche nach 2018 als Sportler und Umweltschützer. Steinmeier sagte: „Boris Herrmann ist ja nicht nur jemand, der sportlich ehrgeizig ist und sportliche Herausforderungen sucht, sondern der sein Tun, seine Erfahrung und sein Wissen auch einsetzt, um auf die notwendige Nachhaltigkeit hinzuweisen.“ Steinmeier besuchte die Kieler Woche auch als Schirmherr der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), traf Teammitglieder zum Gespräch und lobte ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Steinmeier würdigt Weltumsegler Herrmann

An Bord der Forschungsyacht standen wissenschaftliche Themen und der Sport der Kieler Woche im Mittelpunkt. Boris Herrmann sagte: „Es war eine große Ehre für Team Malizia und gute Werbung für alle Dinge, die wir promoten wollen: die Ozeanforschung und den Ozeanschutz, den wir hier auf ‚Malizia Explorer‘ machen.“

Von einem heiteren Moment konnte der sechsmalige Weltumsegler auch berichten: „Die lustigste Szene heute war: Der Bundespräsident und seine Frau wie sie zusammen das Schiff steuern und jeder das Steuerrad in eine Richtung zieht. Das hat zu einigem Gelächter geführt, war einfach schön zu sehen.“ Dazu erklärte Boris Herrmann: „Wenn man auf einem Boot zusammenkommt, ist es immer etwas anderes als in einem Konferenzraum oder an Land. Es ist eine gelöste Atmosphäre, man ist per Du. Und die Begeisterung für die Kieler Woche, die Kieler Förde und das Segeln war heute allen an Bord anzumerken.“

Dem Kieler-Woche-Sportprogramm dagegen fehlte an Tag eins des Segelfestivals in fast tropischer Hitze der Wind. Von sechs olympischen Klassen konnten nur die Seglerinnen im 49erFX drei Rennen austragen.