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Enttäuscht vom Ergebnis im Bundestag

Organspende: Familie Große-Wolter hätte sich Widerspruchslösung gewünscht

Donnerstag, 16. Januar 2020 - 19:00 Uhr

von Lars Johann-Krone

Eifrig haben die Mitglieder des Bundestages am Donnerstag über eine mögliche Änderung des Gesetzes zur Organspende debattiert. Emotional ging es zur Sache. Mit Interesse hat auch Familie Große-Wolter aus Ramsdorf diese Diskussion im Bundestag verfolgt. Denn das Thema ist eines, das die Familie seit einigen Jahren hautnah beschäftigt. Vater Dirk spendete seinem Sohn Lennard eine Niere. Vom Resultat der Abstimmung ist die Familie enttäuscht. Sie hätte sich gewünscht, die Abgeordneten in Berlin hätten sich für die sogenannte Widerspruchslösung ausgesprochen, bei der im Prinzip alle Menschen Organspender wären, solange sie nicht widersprechen.

Foto: Lars Johann-Krone

Dirk und Kerstin Große-Wolter aus Ramsdorf sind Organspender. Sie sind vom Abstimmungsergebnis im Bundestag enttäuscht. Mit dem Thema Organspende setzt sich die Familie auseinander, seitdem bekannt ist, dass Sohn Lennard eine Nieren-Erkrankung hat.

RAMSDORF/BERLIN. Lennard Große-Wolter ist heute zehn Jahre alt. Vor etwa vier Jahren erhielt er eine neue Niere, da seine seinen Körper nach und nach nicht mehr ausreichend versorgen konnten. Nephronophthise heißt das Krankheitsbil, das genetisch bedingt ist. Der Familie war schon früh klar, dass L...

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