Velen

„Einige Kinder werden vielleicht traumatisiert“

Gespräch mit Kinderarzt Andreas Schrodt

Mittwoch, 17. Februar 2021 - 10:00 Uhr

von Lars Johann-Krone

Seit mehr als 25 Jahren ist Andreas Schrodt Kinderarzt im Velener Ärztehaus. In anderen Jahren ist sein Wartezimmer im Februar voll. Das ist in diesem Jahr anders. Das liegt zum einen daran, dass Schrodt das Wartezimmer als Hygienemaßnahme geschlossen hat, zum anderen daran, dass weniger Eltern mit kranken Kindern Hilfe suchen. Dass weniger Infekte behandelt werden müssten, sei ein positiver Nebeneffekt der Pandemie-Beschränkungen. Schrodt befürchtet aber: „So manche Kinderseele leidet auf der anderen Seite sehr unter den Bedingungen.“

Foto: Lars Johann-Krone

Andreas Schrodt ist Kinderarzt im Velener Ärztehaus.

VELEN „Jedes Jahr geht in der Regel zwei, drei Tage nach den Weihnachtsferien eine weitere Infektzeit los. Und die dauert normalerweise bis in den März. In diesem Jahr gibt es diese Zeit nicht. Die Pause zieht sich durch“, berichtet Schrodt. Er kümmere sich im Moment in erster Linie um Vorsorge. „A...

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