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Caritas bildet in Velen 18 neue Hospizbegleiter aus

Schulung im Haus der Begegnung

Donnerstag, 13. Juni 2019 - 10:30 Uhr

von Lars Johann-Krone

Es ist Zeit, neue Wege zu betreten: Unter diesem Motto hat der 13. sogenannte Befähigungskursus für ehrenamtliche Hospizbegleiter des Ambulanten Hospizdienstes der Caritas im Dekanat Borken stattgefunden. 17 Frauen und ein Mann kamen dazu regelmäßig im Haus der Begegnung in Velen zusammen.

Foto: pd

17 Frauen und ein Mann sind in den vergangenen Wochen zu ehrenamtlichen Hospizbegleitern ausgebildet worden. Marlies Osterkamp (2.v.r.) und Klaudia Tiemeshen (r.) leiteten den Caritas-Kursus im Velener Haus der Begegnung.

VELEN Rund 80 ehrenamtliche Hospizhelfer arbeiten aktuell für die Caritas im Dekanat Borken. Velen habe die Caritas als Ort für den Kursus ausgewählt, weil er für die Teilnehmer zentral lag, erklärte Klaudia Tiemeshen, eine der Koordinatorinnen des Angebots.

41 bis 73 Jahre alt waren die Teilnehmer, die sich in Velen auf dieses Ehrenamt vorbereiteten. Unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen Klaudia Tiemeshen und Marlies Osterkamp setzten sich die künftigen Hospizbegleiter mit dem Themen Sterben, Tod und Trauer intensiv auseinander.

Erfahrungen fließen ein

„In den Kursinhalten ging es sehr viel um eigene Erfahrungen, aber auch um Spiritualität, Palliativmedizin und Kommunikation mit Schwerstkranken und ihren Angehörigen“, sagte Marlies Osterkamp. „Ich wollte ein Stück mehr von mir kennenlernen und sehen, wo ich stehe“, sagte eine Teilnehmerin. „Der Kursus war sehr bewegend und bereichernd. Der Tod und alles, was damit verbunden ist, hat seinen Schrecken verloren.“

Das Angebot umfasste 16 Vormittagsveranstaltungen und ein Intensiv-Wochenende, welches in der Akademie Klausenhof in Dingden stattgefunden hatte. Es endete mit der Zertifikatsübergabe.

Keine Profis, Mit-Menschen

„Die Hospizbegleiter bieten als Gäste ihre Unterstützung an, nicht als Profi, sondern als Mit-Mensch“, sagte Osterkamp. Hospizplätze seien selten, berichtet Tiemeshen. Viele Menschen hätten den Wunsch in den eigenen vier Wänden und nicht im Krankenhaus zu sterben. „Auch für Angehörige ist es oft wichtig, jemand anderen kennenzulernen, der einen anderen Blick auf eine Sache hat, oder der sagt, dass man das als Angehöriger sehr gut mache“, erklärt Tiemeshen. Auf solche Gespräche wurden die neuen Hospizhelfer jetzt vorbereitet.

Für Informationen und Anfragen ist der Ambulante Hospizdienst der Caritas im Dekanat Borken unter Tel. 02861/945810 zu erreichen.


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