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Stoffmasken und Kittel werden in Maria Veen selbst genäht

Benediktushof

Montag, 6. April 2020 - 08:00 Uhr

von pd

Aus Stoffresten Masken und Kittel nähen: Das ist aktuell im Benediktushof ein Vorgehen gegen die Coronavirus-Pandemie.

Das Foto zeigt Birgit Koenig (l.) und Mechthild Ebbert, die mit anderen Kolleginnen mehrere hundert Mund-Nasen-Schutze für den Benediktushof nähen.

MARIA VEEN Leben in Zeiten von Corona. Im Benediktushof heißt das beispielsweise: Wiederverwertbare Mund-Nasen-Schutze (MNS) für Bewohner und Mitarbeiter in den Wohngruppen und -häusern stellt die Einrichtung jetzt selbst her.

Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Arbeitsbereichen – aus der Ausbildung und aus der Hauswirtschaft - nähen die Baumwoll-Masken aus Stoffresten zusammen. „Wir fertigen die Masken nach einer Anleitung der Feuerwehr Essen“, berichten Birgit Koenig und Mechthild Ebbert, während sie mit ihren Nähmaschinen an den Nähten entlangsurren. Die beiden gelernten Hauswirtschafterinnen und weitere Kolleginnen werden in diesen Tagen mehrere hundert Exemplare fertig stellen. „Die Stoffmasken sind für den Eigenbedarf im Benediktushof sowie für Senioren-Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft (JG) gedacht“, erläutert Benediktushof-Geschäftsführer Martin Bodin die großangelegte Näh-Aktion. „Wir hoffen, dass wir damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner besser schützen können“, so Bodin.

Nach dem Tragen werden die Mundschutze bei 90 Grad in der hauseigenen Wäscherei gewaschen und sind dann wieder einsatzbereit. Ebenso wie die Infektionsschutzkittel, welche derzeit in der Nähstube des Benediktushofes aus alten Baumwollstoffen genäht werden. Sie dienen unter anderem den Mitarbeitenden in der Wäscherei als Schutz.


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