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Bohrgerät aus Spanien sichert Standort der Transfair

Arbeitsplätze für behinderte Menschen

Mittwoch, 20. März 2019 - 14:05 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Die Inklusionsfirma der Josefs-Gesellschaft schafft weitere Arbeitsplätze für behinderte Menschen.

Foto: pd

Freuen sich über die Anschaffung: (v.l.) Waldemar Scheifer (Mitarbeiter Transfair Montage) sowie die beiden Geschäftsführer Thomas Spaan und Jürgen Böbisch.

MARIA VEEN. Die Inklusionsfirma Transfair Montage des Benediktushofes hat ein neues Bohrwerk zur Bearbeitung von Trägersystemen für mobile Kräne und Hubarbeitsbühnen angeschafft. Das teilt der Benediktushof mit.

Das Bohrwerk sei 25 Meter lang, sieben Meter breit und fünf Meter hoch, heißt es. Mit einem Gesamtgewicht von rund 45 Tonnen handele es sich um die größte Maschine dieser Art in Maria Veen, wird Jürgen Böbisch, Geschäftsführer der Transfair Montage, in der Mitteilung zitiert. Um Platz für das große Bohrwerk zu schaffen, ei das Fachzentrum Metall in der Raiffeisenstraße um eine Halle erweitert worden. Für das Fundament hätten in den vergangenen Monaten umfangreiche Bauarbeiten stattgefunden.

Vier neue Arbeitsplätze

Seit Mitte Januar sei das Bohrwerk in Betrieb, heißt es in der Mitteilung weiter. Es handele sich um ein CNC-Fahrständer-Bearbeitungszentrum, das im spanischen San Sebastian eigens für die Inklusionsfirma in Maria Veen hergestellt worden sei.

Die Anschaffung diene der Standortsicherung. „Wir haben damit die Möglichkeit, große Bauteile mechanisch zu bearbeiten“, wird Böbisch weiter zitiert. „Wir werden immer weiter zu einem Systemlieferanten.“ Mit dem Kauf der 1,25 Millionen Euro teuren Maschine würden derzeit vier neue Arbeitsplätze geschaffen, berichtet der Benediktushof. Zwei Stellen würden von Menschen mit schweren Behinderungen besetzt, heißt es.

Gesellschafterin vom Benediktushof

Die Inklusionsfirma Transfair Montage ist eine Tochter der Josefs-Gesellschaft, die auch Gesellschafterin vom Benediktushof ist. Ziel sei es, Menschen mit Behinderungen feste Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bieten und sich dabei in der freien Wirtschaft zu behaupten, so der Benediktushof. Finanziell gefördert werde das neue Bohrwerk von der Aktion Mensch, von der Stiftung Wohlfahrtspflege und vom LWL-Inklusionsamt Arbeit.


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