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Benedikt Deinken ist einer der besten Azubis

IHK zeichnet Rekener aus

Dienstag, 23. November 2021 - 11:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Benedikt Deinken aus Reken gehört zu den 222 Spitzen-Azubis aus Deutschland, die ihre betriebliche Ausbildung als Jahrgangsbeste ihres jeweiligen IHK-Berufs abgeschlossen haben. Deinken ist bundesweit bester Maurer.

Foto: ARNE POEHNERT

Benedikt Deinken hat bei der Firma Fenne in Gladbeck gelernt.

REKEN/GLADBECK. Gelernt hat er seinen Beruf im dualen Studiengang Bauingenieurwesen bei der Fenne Baugesellschaft in Gladbeck. Für die Leistung wurde er bei der Landesbestenehrung der 16 Industrie- und Handelskammern (IHK) in NRW ausgezeichnet. Darauf weist die IHK in einer Mitteilung hin.

Deinken freut sich über die Auszeichnung und den Abschluss seiner Ausbildung. „Die Ausbildung hat mir im Studienverlauf vieles einfacher gemacht, weil ich schon manche Themen live auf der Baustelle gesehen habe“, nennt er Vorteile einer betrieblichen Ausbildung. „Die Arbeit im Sommer auf der Baustelle mit der Kolonne und das gemeinsame Häuserbauen haben mir besonders Spaß gemacht.“

300.000 Auszubildende

Bundesweit haben sich im vorigen Winter und Sommer rund 300.000 Auszubildende der IHK-Prüfung gestellt. Von den 222 Prüfungsbesten kommen fünf aus Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Nord Westfalen, zu dem das Münsterland und die Emscher-Lippe-Region gehören. IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel gratulierten den Bundesbesten und überreichen ihnen Pokale und Urkunden.

Botschafter für die Ausbildung

Die Spitzen-Azubis seien Botschafter für die betriebliche Ausbildung, die für den wirtschaftlichen Erfolg gerade wegen des zunehmenden Fachkräftemangels enorm wichtig sei, so Hüffer. „Wir freuen uns sehr über die herausragenden Leistungen, zumal sie unter erschwerten Bedingungen erbracht worden sind“, sagt er mit Hinweis auf die Einschränkungen während der Pandemie.

Seinen weiteren Karriereweg hat der Rekener im Blick. „Ich werde mein Bachelorstudium Bauingenieurwesen abschließen und danach mit dem Master in der Profillinie Hoch- und Ingenieurbau beginnen“, erzählt Benedikt Deinken. „Nach dem Studium möchte ich als Tragwerksplaner arbeiten und mich später selbstständig machen.“