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200 Kolping-Mitglieder tauschen sich in Reken aus

Erst Gottesdienst, dann Treffen im Forum

Freitag, 7. September 2018 - 09:00 Uhr

von Borkener Zeitung

Rund 200 Mitglieder von Kolpingsfamilien haben sich am Mittwoch in Reken zum „Tag der Treue“ getroffen. Erst gab es einen Gottesdienst und später ein Treffen im Reken-Forum mit Programm.

Foto: pd

Gut besucht war das Reken-Forum am Mittwoch, als die Rekener Kolpingsfamilien die anderen Kolpingfamilien des Kreises zum „Tag der Treue“ eingeladen hatten.

GROSS REKEN/KREIS BORKEN. Die vier Rekener Kolpingsfamilien waren am Mittwoch Gastgeber für 18 weitere Kolpingsfamilien im Kreisverband Borken. Mehr als 200 Kolpingmitglieder, die älter als 55 Jahre alt sind, tauschten sich am „Tag der Treue“ in Groß Reken aus.

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Orange-schwarz, die Farben des Kolpings, dominierten beim Gottesdienst, der von den beiden Präsides der Rekener Kolpingsfamilien, Pater Rainer Grawe und Diakon Heinz Wolf, in der Pfarrkirche St. Heinrich geleitet wurde. „Bei Gott gibt es, anders als in Supermärkten, den Gewinn auch ohne Treuepunkte“, sagte Heinz Wolf in seiner Predigt.

Ferner ging er auf die Situation des vor mehr als 150 Jahren gestorbenen Gründers Adolph Kolping ein. Mit seinen Erkenntnissen sei Kolping aktuell wie kaum zuvor. So habe der Gesellenvater Kolping, genau wie der Schuster und spätere Priester, die Nöte der Wandergesellen erkannt und Ungerechtigkeiten aufgedeckt, sagte Wolf. Der von ihm gegründete Gesellenverein habe Halt und Treue gegeben. Dieses sei heute mehr denn je gültig.

Große Resonanz

Wolf bemängelte, dass viele Kinder ein Familienleben nicht mehr genießen dürften. Das gemeinsame Gespräch, das Gebet und das gemeinsame Essen würden oft aus finanziellen Gründen fehlen, weil beide Ehepartner arbeiten müssten. „Das ist unsere größte Armut“, sagte der Diakon. Es sei wichtig, Neues zu beginnen und trotzdem die Treue zu wahren.

Kaum ein Platz blieb frei beim anschließenden Treffen im Reken-Forum. Die Freude über die große Resonanz stand sowohl dem Klein Rekener Vorsitzenden Dieter Grün als auch dem Kreisvorsitzenden der Kolpingsfamilien, Wolfgang Kemper, ins Gesicht geschrieben. Mit einem kurzweiligen Programm wurden die Teilnehmer überrascht. Während die „Old Timer“ aus Reken für die musikalische Unterhaltung sorgten, hatte die Laienspielgruppe „Heubachlerchen“ mit ihren Sketchen die Lacher auf ihrer Seite.

Die Veranstaltung bot außerdem reichlich Gelegenheiten, sich untereinander bei Gesprächen, Diskussionen und Unterhaltungen auszutauschen.


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