Raesfeld

UWG fordert mehr Geld zur EPS-Bekämpfung

Antrag soll im Bauausschuss beraten werden

Dienstag, 12. Januar 2021 - 10:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Die UWG-Fraktion beantragt, im Haushalt für das Jahr 2021 Mittel in Höhe von 15.000 Euro zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) zusätzlich bereitzustellen.

Foto: pd

Die Bekämpfung der Raupen möchte die UWG mit mehr Geld voranbringen.

RAESFELD In der Begründung verweist der Fraktionsvorsitzende Johannes Lülf darauf, dass sich die Raupen in den vergangenen zwei bis drei Jahren in der Gemeinde immer weiter ausgebreitet hätten und zur Plage für Mensch und Tier geworden seien. Die von der Verwaltung vorgenommene Bekämpfung habe nicht den durchschlagenden Erfolg gehabt, um insbesondere die Gesundheit der Menschen erfolgreich und nachhaltig zu schützen, so die UWG. Diese fordert, dass in diesem Jahr die Maßnahmen zur Bekämpfung der Raupen verstärkt werden müssen. Dafür sollen im Haushalt zusätzliche Mittel bereit gestellt werden, um dafür den finanziellen Rahmen zu schaffen, heißt es weiter.

Laut Auskunft der Verwaltung gebe es im Haushaltsplan für die Bekämpfung der Raupen keine eigene Aufwandsart. In den Vorjahren seien aus der Aufwandsart „Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze und Brücken“ rund 15.000 Euro für diesen Zweck aufgewendet worden.

Verweis auf die Gemeinde Reken

Die UWG verweist auf einen Bericht in der BZ, wonach im Haushalt der Gemeinde Reken 50.000 Euro unter anderem für Ungeziefer-Bekämpfung vorgesehen sind. Vor dem Hintergrund regt die UWG an, in 2021 für die Bekämpfung des EPS einen Finanzrahmen von rund 30.000 Euro vorzusehen, um zusätzliche Bekämpfungsmaßnahmen zu finanzieren. Dies sind 15.000 Euro mehr als im abgelaufenen Jahr.

Am Jahresende soll überprüft werden, ob mit dem Geld der Erfolg der Bekämpfung nachhaltig gesteigert werden konnte, so die UWG. Die Fraktion beantragt, das Thema im Bauausschuss, der am Montag, 18. Januar, tagen soll, zu behandeln.

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