Raesfeld

Treffen der Regierungspräsidenten auf Schloss Raesfeld

Austausch über Landesgrenzen hinweg

Donnerstag, 17. September 2020 - 06:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Zum traditionellen „3+3-Treffen“ der Bezirksregierungen Düsseldorf, Köln und Münster mit den niederländischen Provinzen Overijssel, Limburg und Gelderland begrüßte Regierungspräsidentin Dorothee Feller die Teilnehmer auf Schloss Raesfeld.

Foto: pd

Vor dem Raesfelder Schloss (v. l.): Gisela Walsken (Bezirksregierung Köln), John Berends (Provinz Gelderland), Birgitta Radermacher (Bezirksregierung Düsseldorf), Andries Heidema (Provinz Overijssel), Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster) und Theo Bovens (Provinz Limburg).

RAESFELD Auf dieses Treffen weist die Bezirksregierung Münster in einer Mitteilung hin. Mit den Regierungspräsidentinnen Birgitta Radermacher (Regierungsbezirk Düsseldorf) und Gisela Walsken (Regierungsbezirk Köln) sowie den Kommissaren des Königs Andries Heidema (Provinz Overijssel), Theo Bovens (Provinz Limburg) und John Berends (Provinz Gelderland) sowie weiteren Teilnehmern habe sich die Runde unter anderem über die Erfahrungen während der Coronavirus-Pandemie auf beiden Seiten der Grenze ausgetauscht.

Besonders positives Signal

Als besonders positives Signal hinsichtlich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bewerteten die Teilnehmer die durchgehend offenen Grenzen auch während der Pandemiezeit. Es sei gemeinsam gelungen, während der Pandemie die Grenzen zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen offen zu halten. Somit war auch in den vergangenen Monaten vor allem der Berufspendler- und Güterverkehr ohne Wartezeiten weiter möglich.

Sensibel mit dem Thema umgehen

Gleichzeitig wurde auf beiden Seiten dafür geworben, sensibel mit der Pandemie umzugehen und nur dringend notwendige Fahrten über die Grenze zu unternehmen. Hier weiter eng zusammen zu arbeiten, für Transparenz über Umgang und Entwicklung der Pandemie zu sorgen und auf deutscher wie auf niederländischer Seite Lösungen zu finden, sei ein wichtiger Baustein zur gemeinsamen Bewältigung der Pandemie.

Gerade die beteiligten deutschen und niederländischen Behörden, die Krankenhäuser und die Krisenstäbe auf beiden Seiten der Grenze müssten weiter intensiv zusammenarbeiten, heißt es. Das sei oberstes Ziel. Man wolle mit allen Beteiligten im Bemühen, die Pandemie gemeinsam zu bewältigen, nicht nachlassen, war sich die Runde einig.