Raesfeld

Organisatoren sagen Raesfelder Kappesmarkt ab

Abstands- und Hygieneanforderungen nicht einzuhalten

Donnerstag, 15. Oktober 2020 - 12:33 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Der Ortsmarketingverein Raesfeld und die Gemeinde Raesfeld haben sich entschieden, den Kappesmarkt abzusagen. Angesichts steigender Infektionszahlen sei diese Entscheidung gefallen.

Foto: Petra Bosse

Der Kappesmarkt wird in diesem Jahr ausfallen.

RAESFELD. Wegen der steigenden Zahlen von Infektionsfällen mit dem Coronavirus haben der Ortsmarketingverein Raesfeld (OMR) und die Gemeinde Raesfeld beschlossen, den Kappesmarkt in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Darauf weisen diese in einer Pressemitteilung hin.

Tendenzen auf der Mitgliederversammlung

Bereits auf der Mitgliederversammlung des OMR in der vergangenen Woche im Forum der St.-Sebastian-Schule hätten sich Tendenzen der Mitglieder gezeigt, den Markt aus Sicherheitsgründen abzusagen, heißt es. „Nun ist die Entscheidung endgültig gefallen: Der Markt fällt in 2020 aus“, berichtet die Vereinsvorsitzende Diana Brömmel. „Uns ist die Entscheidung nicht leichtgefallen. Wir bedauern den Ausfall auch für die Raesfelder Unternehmen und die Marktbeschicker sehr. Aber auf Grund der aktuellen Zahlen und den erhöhten Hygiene- und Sicherheitsanforderungen ist für uns der Markt in keiner Form vorstellbar“, betont sie. Die Gesundheit der Menschen gehe vor, und so hoffen Verein und Gemeinde auf das nächste Jahr, um den Kappesmarkt wieder veranstalten zu können, ergänzt Brömmel.

Kappesverkauf auf dem Hof Kuhlmann

Für alle, die auf den Kappes nicht verzichten wollen, bietet der Hof Kuhlmann in Wesel-Büderich, Sonnenaufgang 1, am Samstag und Sonntag, 7. und 8. November, jeweils von 9 bis 17 Uhr einen Hofverkauf mit Kohl und Gemüse an. Der Hof Kuhlmann sei seit dem ersten Kappesmarkt in Raesfeld mit vertreten, heißt es. Auf dem Hof gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Raesfelds Bürgermeister Andreas Grotendorst appelliert an die Verbraucher, regionale Produkte zu kaufen: „Der Kappes wurde hier in der Region angebaut. Nutzen Sie die Chance, gesundes Gemüse vor Ort einzukaufen.“