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Amt bestätigt Wolfsnachweise

Individualisierung steht noch aus

Mittwoch, 17. April 2019 - 14:37 Uhr

von Andreas Rentel / pd

Im Wolfsgebiet Schermbeck gibt es zwei weitere Wolfsnachweise. Es stehe aber noch nicht fest, ob es sich dabei um die Wölfin „Gloria von Wesel“.

Foto: BZ-Archiv

+++Symbolbild+++

RAESFELD/SCHERMBECK. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Der erste Nachweis erfolgte mit einem Foto einer Wildkamera im Hünxer Wald am 25. März, teilt das Amt mit. Der zweite Nachweis sei anhand genetischer Untersuchungen einer Speichelprobe an zwei gerissenen Schafen in Hünxe am 29. März erfolgt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Förderanträge zum Herdenschutz

Die Individualisierung des Wolfes sei beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung. Heißt: Es steht noch nicht fest, ob es sich bei dem Tier um „Gloria von Wesel“ mit der amtlichen Kennung GW954f handelt. Der betroffene Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert, so das Landesamt. Er könne über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten.

Das Amt weist darauf hin, dass Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck Förderanträge zum Herdenschutz stellen können. Dies gilt auch für eine Pufferzone.

www.wolf.nrw


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