Muss erst etwas Schlimmes passieren?

Von Claudia Eisenacher (aus Ramsdorf)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Anwohner wünschen sich schärferes Tempolimit“.

Muss erst etwas Schlimmes passieren?

Die Anwohner der Straße Lünsberg fühlen sich nicht mehr sicher. Das fehlende Tempolimit auf der Kreisstraße sorgt immer wieder für gefährliche Situationen.

„Lünsberger fühlen sich nicht sicher“ … das kann ich nachvollziehen!

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Straße zwischen Ramsdorf und Heiden immer noch mit 100 Kilometern pro Stunde befahren werden darf. Und das, obwohl es doch in den letzten Jahren schon mehrfach zu Unfällen gekommen ist, und jeder Fahrer selbst feststellen dürfte, dass man beim Herunterfahren vom Lünsberg auf extrem hohe Geschwindigkeiten kommen kann, wenn man nicht, oder zu wenig abbremst. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung wäre absolut angebracht, da mehrere Familien mit kleinen Kindern direkt an dieser Straße wohnen. Ich selbst habe mich schon das eine oder andere Mal unwohl dabei gefühlt, von einem dieser Häuser die Straße am Lünsberg zu überqueren, da die Autos mit so einem Affenzahn über die Straße rasen (ganz zu schweigen von den Motorrädern im Frühjahr). Ich finde es verantwortungslos, hier nicht aktiv zu werden. Muss denn erst etwas richtig Schlimmes passieren, damit sich etwas ändert?