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Leserbriefe

Kraftspendende Gemeinschaft fehlt – Gottes Nähe ist aber spürbar

Ohne Gottesdienste

Mittwoch, 25. März 2020 - 10:30 Uhr

von Richard Kassner (Ramsdorf)

Leserbrief zum BZ-Artikel „Gottesdienste fallen vorerst aus“.

Foto: Lars Johann-Krone

Die Kirchen sind aktuell noch geöffnet für persönliche Gebete. Gottesdienste finden allerdings nicht statt.

Für manch einen Velen-Ramsdorfer hat sich durch den Inhalt des Artikels „Gottesdienste fallen vorerst aus“ nicht viel geändert, aber für manche änderte sich damit alles.

Wir Christen kommen für unbestimmte Zeit nicht mehr zum Gottesdient zusammen. Das tut weh. Ich bin beeindruckt, auf welche unterschiedlichen Arten Kirchengemeinden Kontakt zu ihren Mitgliedern suchen. Gottesdienst-Liveübertragungen, Kerzen am Fenster, Briefe, Videos. Diese Aktionen haben aber alle eines gemeinsam: Sie ersetzen den persönlichen Kontakt nicht!

Gottesdienste sind Zeiten der Anbetung, aber auch Orte der kraftspendenden Gemeinschaft. Schnappen wir doch mal das Telefon und rufen jene an, die vielleicht keinen zum Reden haben – nicht nur Christen.

Ich möchte mir ein zaghaftes und erschöpftes Ja zu dem, was Gott da zumutet, entlocken. Weil in der größten Dunkelheit und im Beinahe-Zugrundegehen geschenkhaft spürbar wird: Gott ist nahe, er lässt mich nicht fallen. Allen Gläubigen und Atheisten wünsche ich: Hoffnung!

Hier geht es zum Bericht „Gottesdienste fallen vorerst aus“.


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