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Ökoprofit in Kreishandwerkerschaft Borken

Vorbild für 31 Innungen mit 40.000 Mitarbeitern

Freitag, 10. August 2018 - 09:00 Uhr

von and/Borkener Zeitung

Energie sparen und Organisationsabläufe verbessern: Die Aktion Ökoprofit („Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik“) kommt im Kreis Borken seit 2010 gut an. Auch bei der Kreishandwerkerschaft. Sie ist Ökoprofit-Vorreiter für Betriebe in 31 Innungen. Die Unternehmen beschäftigen im Kreis Borken rund 40.000 Mitarbeiter.

Foto: kh

Das Umweltteam der Kreishandwerkerschaft Borken (von links): Nadine Kupka, Veronika Stemberg und Thomas Venhorst.

KREIS BORKEN. Bereits seit Start der Ökoprofit-Kampagne für die heimische Wirtschaft im Jahr 2010 begleitet die Kreishandwerkerschaft Borken dieses ökologisch wie ökonomisch ausgerichtete Projekt als Kooperationspartner. Neben der fachlichen Beratung der beteiligten Betriebe wirkt die Spitzenorganisation des hiesigen Handwerks vor allem an den jeweiligen Abschlussprüfungen mit. Nunmehr sei es an der Zeit gewesen, selbst im eigenen Hause aktiv zu werden, erläutert Thomas Venhorst, bei der Kreishandwerkerschaft als Energieberater tätig, die Gründe für die Teilnahme am Zertifizierungsprozess.

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Optimierungspotenzial

Zum einen gebe es immer Optimierungspotenzial – vor allem mit Blick auf Energieeffizienz und Verbesserung der Arbeitsabläufe. Zum anderen sieht sich die Kreishandwerkerschaft in einer Vorbildfunktion. Schließlich führt sie die Geschäfte von 31 im Kreis Borken ansässigen Innungen, deren selbstständige Handwerksbetriebe kreisweit 40.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Gerade diesen Betrieben biete Ökoprofit „richtig gute Chancen, passgenau zugeschnittene Maßnahmen“ zu erarbeiten, ist sich Thomas Venhorst einig mit Ingo Trawinski, der bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) das Projekt steuert – Maßnahmen, die nach Umsetzung Positives für die Umwelt bewirkten und den Firmen finanzielle Vorteile brächten.

Das von der Kreishandwerkerschaft Borken durch Ökoprofit in Gang gesetzte und inzwischen zum Teil bereits abgearbeitete interne Umweltprogramm belege dies eindrucksvoll.

Maßnahmen, allgemein: Ideenwettbewerb zur Einbindung des eigenen Personals für das Thema Ressourceneffizienz, Austausch der Beleuchtung, Installation von Bewegungsmeldern, Versand der Gehaltsabrechnungen mit geschützter E-Mail.

Maßnahmen am Standort in Ahaus: Abschaffung von Botengängen;

in Bocholt: Erneuerung der Heizung, Installation einer Photovoltaik-Anlage, Dach-Begrünung; Installation einer Verschattungsanlage.

Erfolgversprechende Aktionen der Vorjahre: Erneuerung und Dämmung der Fassade in Bocholt, Angebot Job-Rad für Mitarbeiter, neue Heizungsanlagen an den Standorten Ahaus und Borken, Mülltrennungssysteme.

Anmeldungen für achte Runde noch möglich

Am 14. September findet im kult Vreden eine Veranstaltung für die achte Runde Ökoprofit statt. Acht Firmen nehmen bisher teil. Infos für weitere Teilnehmer: Telefon 02561/97999-20; E-Mail: trawinski@wfg-borken.de.

www.kh-borken.de

Foto: Kreis Borken


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