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Das wissen wir über das Coronavirus im Kreis Borken

Update Montag, 8 Uhr / Start in den Tag

Montag, 11. Mai 2020 - 08:15 Uhr

von Borkener Zeitung

Das Coronavirus begleitet uns nun schon seit einigen Wochen und wird auch noch viele Wochen bleiben. In diesem Ticker erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen und wie sich diese auf den Kreis Borken und die einzelnen Kommunen auswirken.

Foto: Colourbox.de

+++Symbolbild+++

Karte zu den Infektionszahlen: Wir werden diese Karte regelmäßig aktualisieren und sie immer in diesem oberen Bereich des Tickers lassen. Darunter werden wir die neuen Meldungen für den Kreis Borken veröffentlichen. Gehen Sie mit der Maus oder mit Ihrem Finger auf die einzelne Kommune und Sie erfahren, wie viele Personen dort infiziert sind.

HINWEIS: Wir haben die Zählweise angepasst! Bitte den Text unter der Karte lesen!

Hier geht es zur Karte des Robert-Koch-Instituts mit Zahlen für Deutschland.

Die WHO veröffentlicht regelmäßig auch die weltweiten Zahlen.

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Freitag, 15 Uhr: 20.000 Alltagsmasken für Schüler im Kreis Borken

Schüler im Kreis Borken, die jetzt wieder in die Schule gehen können, erhalten über den Kreis Borken Mund-Nase-Masken. Die Kosten in Höhe von 40.000 Euro übernehmen die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen. Gerade nachdem mehr Lockerungen nach dem „Shutdown“ in Kraft treten, komme dem Infektionsschutz große Bedeutung zu, heißt es in der Mitteilung des Kreises.
Der Kreis Borken hatte bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden den Bedarf an Masken abgefragt und diese anschließend zentral beschafft. Am Freitag wurden sie dann an die Kommunen ausgegeben, die für die Weiterverteilung an die örtlichen Schulen sorgen. Eine weitere Auslieferung – dann für die Schülerinnen und Schüler, deren Schulstart erst ab dem 26. Mai vorgesehen ist – wird es Mitte Mai geben.

Freitag, 14.25 Uhr: WLV äußert sich zu Schlachthof

„Die Eindämmung des Ausbruchs im Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten sowie der Bevölkerung haben oberste Priorität. Unter weiterer Einhaltung der hohen hygienischen Auflagen ist es für unsere schweinehaltenden Betriebe enorm wichtig, dass der Schlachtbetrieb von Westfleisch möglichst umfassend aufrechterhalten bleibt. Wir stehen dazu in engem Austausch mit dem Unternehmen“, macht WLV-Präsident Hubertus Beringmeier, selbst Schweinehalter aus Hövelhof-Espeln, deutlich. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband hat zu den Vorfällen in Coesfeld eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Diese können SIe hier komplett nachlesen:

WLV-Pressemitteilung (122 kB)

Freitag, 14 Uhr: Landrat Kai Zwicker
Bei Radio WMW hat sich Landrat Dr. Kai Zwcker kurz zu den Problemen mit Westfleisch geäußert. Da viele Mitarbeiter von Westfleisch im Kreis Borken leben, im Grunde in jeder Stadt und jeder Kommune, habe der Kreis das Geschehen fest im Blick. Am Nachmittag soll es vom Kreis Borken weitere Infos zu den Infizierten geben.

Klar ist jetzt, dass die Produktion bei Westfleisch eingeschränkt weiter läuft. Eine Nachfrage ergab, dass das Fleischunternehmen in Coesfeld auch am heutigen Freitag (Stand 12.30 Uhr) davon ausgeht, dass es vorerst noch weiter produzieren kann.

Zudem wurde beschlossen, dass alle Mitarbeiter der Schlachthöfe in NRW getestet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Armin Laschet hat das Problem in Coesfeld am Donnerstagabend bei Markus Lanz angesprochen. Da war noch nicht klar, dass auch Mitarbeiter, die im Kreis Borken leben, erkrankt sind. Ab Minute 33 geht es los.

Freitag, 12.14 Uhr: Westfleisch testet Mitarbeiter

Nach dem Corona-Ausbruch unter den Beschäftigten einer fleischverarbeitenden Firma in Coesfeld sollen die Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Virus getestet werden. Das teilte Regierungssprecher Christian Wiermer am Freitag mit.

Mehr zu der Situation in Coesfeld unter diesem Link.

Freitag, 10.40 Uhr: Aktuelle Zahlen

Wir haben bereits über die Probleme bei Westfleisch in Coesfeld mit dem Coronavirus berichtet. Der Kreis Borken teilt nun mit, dass diese auch Auswirkungen auf Gescher und Velen haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 9 Uhr: Lehren aus der Krise ziehen
In der heutigen Ausgabe und auch für die morgige Ausgabe haben wir mit ganz vielen Menschen gesprochen und gefragt, ob sie glauben, dass man aus der Krise Lehren ziehen kann. Dabei geht es um regionale Produkte, um Homeoffice und Homescooling und vieles mehr. Die Artikel erscheinen über die Tage verteilt.
Kurzinterview mit Jens Spahn [€]

Woran scheitert die regionale Ernährung [€]

Die Krise wird das Denken verändern [€]

Freitag, 8. Mai, 8 Uhr: Start in den Tag

Keine angemessene Vorbereitungszeit zur Umsetzung der Schutzvorgaben

Nach sechswöchigem Besuchsverbot öffnen die NRW-Altenheime wieder - pünktlich zum Muttertag am Sonntag. Heimbetreiber kritisieren, die Vorbereitungszeit sei zu knapp. Sie befürchten „herzzerreißende Szenen“, wenn Angehörige womöglich vergeblich kommen. Mehr dazu lese Sie hier.

Schwerwiegende Folgen von Corona-Ausbruch in Großschlachterei

Der Corona-Ausbruch in der Großschlachterei Westfleisch in Coesfeld nimmt weitere Ausmaße an: Die Zahlen der Neuinfizierten steigen im Kreis Coesfeld so drastisch, dass die Ängste vor einem erneuten Lockdown groß sind. Der Großschlachter soll eingeschränkt weiter arbeiten dürfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donerstag, 18.30 Uhr: Touristische Übernachtungen in Hotels bereits ab 18. Mai möglich

Touristen dürfen schon ab dem 18. Mai wieder in Hotels in Nordrhein-Westfalen übernachten. Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Am Mittwoch hatte es im NRW-Plan der Landesregierung zur Lockerung der Corona-Beschränkungen noch geheißen, dass die Hotels erst an Christi Himmelfahrt (21. Mai) wieder für Touristen geöffnet würden. Der Starttermin sei vorverlegt worden, damit sich die Betriebe auf Gäste am langen Himmelfahrtswochenende vorbereiten könnten, sagte Pinkwart. Auch gastronomische Angebote solle es dann wieder in Hotels geben.

Weitere Staatshilfen für Gastronomen?

Gastronomen mit hohen Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise können sich Hoffnungen auf weitere Staatshilfen machen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) habe bei der Konferenz mit den Länderwirtschaftsministern einen weiteren Rettungsschirm ins Spiel gebracht, der unabhängig von Branchen nach Härtefällen zahlen sollte. Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP). Dabei würden Hilfen am Umsatzausfall bemessen. Diese Lösung müsse aber noch vom Bund ausgearbeitet werden.Die Gastronomie und Hotels seien besonders hart von den coronabedingten Einschränkungen betroffen, sagte Pinkwart. Allein in NRW arbeiteten rund 150.000 Menschen in der Gastronomie. Das Ziel sei es, Schritt für Schritt die Umsätze von Gastronomen und Hoteliers wieder auf Vorkrisenniveau zu bringen. Ab kommenden Montag (11. Mai) dürfen Gaststätten in NRW nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder öffnen. Die Erlaubnis gilt für den Innen- und den Außenbereich. (lnw)

Donnerstag, 14.55 Uhr: Blick in die Nachbarschaft
Im Kreis Coesfeld gibt es zu viele Neuinfektionen. Mit den aktuell gemeldeten Zahlen liegt der Kreis über der Obergrenze, die am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossen worden war. Sind zu viele Menschen neu infiziert sollen Kreise Konsequenzen ziehen und unter anderem Lockerungen zurücknehmen. Für den Kreis Coesfeld ist aktuell dazu noch nichts bekannt. Wir informieren hier aber weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 14.20 Uhr: Solidarität für Gastronomie und Kulturschaffende

Mit einer Solidaritäts-Aktion versucht die Stadt Borken mit Hilfe ihrer Bürger die Gastronomie und Kulturschaffenden in der Kreisstadt zu unterstützen. Dazu können Betroffene jetzt online einen Antrag auf der Homepage der Stadt (www.borken.de) noch bis zum 11. Mai stellen. Private Spenden in den Solidaritätsfonds sind ebenfalls möglich. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 11.45 Uhr: Weitere Infos

In Bocholt wurde am Mittwoch gegen die Regeln in der Corona-Krise demonstriert. [€]

Mit einem eingeschränkten Kursprogramm geht das Bildungswerk Raesfeld am 11. Mai wieder an den Start. Auch dabei sind genaue Hygieneregeln und eine Maskenpflicht zu beachten.

Die Musikschule Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen steigt ab Donnerstag, 7. Mai, wieder schrittweise in den Musikschul-Präsenzunterricht ein. Die Lehrkräfte der Musikschule freuen sich darauf, nach vielen Wochen, in denen nur digitale Unterrichtsangebote möglich waren, wieder persönlich mit den Schülern musizieren zu können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 7. Mai, 10.35 Uhr: Aktuelle Zahlen
In Borken und Velen gibt es jeweils einen neuen Patienten, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Im gesamten Kreis Borken sind zehn neue Infektionen bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 7. Mai, 8.45 Uhr: Start in den Tag
Am Mittwoch wurden zahlreiche Lockerungen beschlossen. Wir haben mit deshalb mit Betreibern von Hotels, Pflegeheimen, Kitas und Kneipen gesprochen.

Umfrage: Was halten Sie von den Lockerungsmaßnahme

Mittwoch, 18.30 Uhr: Vogelpark in Reken öffnet wieder

Der Vogelpark Maria Veen des Natur- und Vogelschutzvereins ist wieder für Besucher geöffnet. Das teilt Werner Homoet, der Vorsitzende des Vereins, mit. Demnach könnten Gäste täglich von 9 bis 17.30 Uhr auf das Gelände. Homoet berichtet, dass die regulär am dritten Sonntag eines jeden Monats stattfindenden Vogelbörsen mit Kleintiermarkt jedoch bis auf Weiteres wegen der Coronavirus-Pandemie ausfallen müssten. Auch das für Mai geplante Sommerfest habe man abgesagt, so Homoet. Bei diesem Fest sollte auch die Einweihung des modernisierten Winterhauses gefeiert werden. Der Verein hatte dafür Zuschüsse von Land und Kommune erhalten

Mittwoch, 17.40 Uhr: Entwicklung an Grundschulen
Alle Grundschüler in NRW sollen nun doch ab dem 11. Mai in einem tageweisen Wechsel in die Klassenräume zurückkehren. Schulministerin Yvonne Gebauer ( FDP ) betonte, Bildung und Gesundheit seien beide ein „hohes Gut“. Die schrittweise Schulöffnung werde vorsichtig verlaufen.
Man werde auch über die Grundschulen hinaus allen Schülern in Nordrhein-Westfalen vor den Sommerferien wieder sukzessive einen Schulbesuch ermöglichen. Nach wochenlanger coronabedingter Zwangspause sollen ab 11. Mai auch Jahrgänge der weiterführenden Schulen zurückkehren, sagte Gebauer.
Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, kehren zunächst die Schüler an die Schulen zurück, die imkommenden Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.

An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.

Mittwoch, 17.15 Uhr: Diese Regeln gelten in NRW
Alle Grundschüler in NRW sollen nun doch ab dem 11. Mai in einem tageweisen Wechsel in die Klassenräume zurückkehren. Das kündigte die NRW-Landesregierung in Düsseldorf an. Um das Datum hatte es zuvor Unstimmigkeiten in der schwarz-gelben NRW-Koalition gegeben.

Ab diesem Donnerstag wieder kontaktlosen Breitensport und den Trainingsbetrieb im Freien. Voraussetzung ist die Einhaltung von 1,5 Metern Abstand zwischen den Sportlern.

Fitnessstudios, Tanzschulen und Kursräume von Sportvereinen dürfen in Nordrhein-Westfalen ab dem 11. Mai unter strengen Auflagen wieder öffnen. Ab dem 20. Mai dürfen Freibäder öffnen - allerdings mit Ausnahme von Spaßbädern.

Ab dem 30. Mai dürfen Sportbegeisterte auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben. Auch die Hallenbäder dürfen ab dem 30. Mai wieder den Betrieb aufnehmen.
Zudem dürfen ab dem 30. Mai auch Wettbewerbe im Amateur- und Jugendbereich angeboten werden.

Gaststätten dürfen ab dem 11. Mai wieder öffnen. Die Erlaubnis werde für den Innen- und den Außenbereich gelten, kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an. Hotels dürfen ab dem 21. Mai auch wieder für Touristen öffnen. Voraussetzungen sind die Einhaltung des Sicherheitsabstands sowie ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Ferienhäuser und Campingplätze schon eher.
Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Geschäfte sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln ab 11. Mai wieder öffnen. Für „körpernahe Dienstleistungen“ wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.

Konzerte kann er sich als reines Instrumentalangebot vorstellen. Sie sind ebenso wie andere öffentliche Aufführungen unter freiem Himmel zulässig – oder mit strengen Regelungen, Mund-Nase-Bedeckung und einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept auch in Gebäuden.

In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.

Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, für Chöre und Orchester gelten erweiterte Abstandsregeln.Theater, Kinos und Opern haben Zeit bis zum 30. Mai ein Konzept zu erarbeiten und auch dort geht es dann los.

Großveranstaltungen bleiben auch in NRW bis zum 31. August verboten. Kleinere Versammlungen sind aber bereits ab Montag möglich. Fachmessen und -kongresse sollen nach dem 30. Mai starten können.

Über allem schwebt die Notbremse: Sollte in einer Region die Zahl der Neuinfizierten innerhalb von sieben Tagen auf über 50 steigen, dann werden alle Lockerungen rigoros zurückgefahren. Dabei werde auch in betroffene Nachbarregionen geblickt.

Laschet will zudem die Testung ausweiten.

Mittwoch, 16 Uhr: Kontaktbeschränkungen bleiben bis zum 5. Juni
Angela Merkel hat die Pressekonferenz begonnen. Sie sagt, dass wir nach wie vor am Anfang der Pandemie stehen und noch einige Zeit brauchen bis alles wieder normal laufen wird. Die Pflicht für Mund-Nase-Masken bleibt bestehen und soll auf weitere Bereiche, die nun öffnen dürfen ausgeweitet werden.
Die Kontaktbeschränkungen werden bis zum 5. Juni ausgeweitet. Sie wird etwas gelockert. Man darf sich künftig auch mit einer anderen Person in der Öffentlichkeit zeigen. „Das wird auch mit einer Person eines anderen Hausstandes möglich sein, aber das ist immer noch eine ganz klare Beschränkung der Kontakte. Bereits beschlossene Entscheidungen einzelner Bundesländer bleiben davon unberührt.“
Die Bundesliga startet mit dem Spielbetrieb Mitt Mai.

Die Pläne und Vorgaben für den Breitensport entwickeln alle Länder für sich.

Pflegeheime: Pro Bewohner darf eine feste Kontaktperson bestimmt werden, die ihn dann regelmäßig besuchen darf.

Für Theater und Kinos fehlen aktuell noch passende Konzepte.

Die Gastronomien müssen ebenfalls auf die Entscheidungen in den einzelnen Ländern warten.

Mittwoch, 14.35 Uhr: Maskenpflicht im Borkener Rathaus
Im Borkener Rathaus besteht Maskenpflicht, teilt die Stadtverwaltung mit. Das Borkener Bürgerbüro bietet jedoch auch weiterhin von montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr das gesamte Dienstleistungsspektrum an. Um einen guten Schutz aller Beteiligten vor dem Coronavirus sicherzustellen, ist dies jedoch nur unter den folgenden Vorgaben möglich:

• Der Besuch des Bürgerbüros ist nur mit individuell gebuchten Terminen möglich (www.borken.de/terminservice, Telefon 02861/939-777 von 9 bis 13 Uhr);

• Aus Gründen der Sicherheit müssen alle Besucher zum Termine eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurden zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet.

Mittwoch, 13.50 Uhr: Diese Einrichtungen öffnen im Münsterland
Wo kann man hingehen, um sich etwas von dem ganzen Thema Coronavirus abzulenken? Einfach mal wieder etwas anderes sehen als die eigenen vier Wände ist in zahlreichen Einrichtungen im Münsterland wieder möglich. Der Münsterland e.V. hat eine Liste mit Museen, Galerien und anderen Sehenswürdigkeiten erstellt, die wieder auf haben. Klicken Sie sich durch.

Mittwoch, 12.10 Uhr: Landesregierung informiert um 15.30 Uhr

Ministerpräsident Armin Laschet und Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer informieren heute um 15.30 Uhr über den weiteren Fahrplan für NRW. Die Erwartungen sind groß. Seit elf Uhr läuft die Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder.

Hier noch einmal die Pläne in Kurzform:

Mittwoch, 10.30 Uhr: Aktuelle Zahlen des Kreis Borken.
Im Kreis Borken sind derzeit 101 Menschen infiziert. Gestern waren es 103 bestätigte Fälle. Weitere Infos zu den Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 6. Mai, 8.10 Uhr: Start in den Tag
Corona-Infizierte bei Westfleisch

64 Mitarbeiter sind bei der Großschlachterei Westfleisch in Coesfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden. Eine Schließung des Betriebes ist dem Kreisgesundheitsamt zufolge dennoch nicht erforderlich. Die Kritik eines ehemaligen Mitarbeiters weist das Unternehmen zurück. Mehr dazu lesen Sie hier.

Weitere Lockerungs-Pläne für heute erwartet

In der Nacht zu heute ist die Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder bekannt geworden. Darin enthalten sind Ideen für weitere Lockerungen und so etwas wie eine regionale Notbremse. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollte laut Bundesregierung sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden. Im Münsterland würde – wegen vieler Corona-Fälle bei der Schlachterei Westfleisch – der Kreis Coesfeld mit einem Wert von rund 39 derzeit an der Marke kratzen. Mehr dazu hier.

Die Werte für die letzten sieben Tage im Münsterland nach unserer Berechnung:

Münster: 5 Neuinfektionen | 1,59 pro 100.000 Einwohner

Kreis Borken: 17 Neuinfektionen | 4,58 pro 100.000 Einwohner

Kreis Coesfeld: 86 Neuinfektionen | 39,04 pro 100.000 Einwohner

Kreis Steinfurt: 19 Neuinfektionen | 4,24 pro 100.000 Einwohner

Kreis Warendorf: 20 Neuinfektionen | 7,19 pro 100.000 Einwohner

Dienstag, 18.12 Uhr: Gastgewerbe hegt hohe Erwartungen

Das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen hat hohe Erwartungen an das morgige Treffen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten/innen, in denen auch über ein Rettungspaket für das Gastgewerbe sowie Lockerungsmaßnahmen diskutiert und entschieden werden sollen.

„Gefühlt geht es für uns morgen um Alles oder Nichts. Wir erwarten die Eröffnung unserer Betriebe für Mitte Mai und ein Rettungspaket, was seinen Namen verdient“,

beschreibt Bernd Niemeier, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Nordrhein-Westfalen, die Forderungen der Branche. Das Rettungspaket muss direkte Hilfen für die Branche umfassen, die auch nach den ersten Lockerungen noch helfen werden.

„Abstandsregelungen, zusätzliche Hygienemaßnahmen und geändertes Gästeverhalten bei geringerer Kaufkraft wegen höherer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeitergeld werden zu perspektivischen Umsatzausfällen zwischen 50-80 Prozent führen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Viele Betriebe werden sich wegen der Einschränkungen überlegen müssen, ob sie überhaupt wieder öffnen sollen“, beschreibt Bernd Niemeier die Ausgangslage vor den Lockerungen.

Dienstag, 17.40 Uhr: Besuche in Pflegeeinrichtungen ab Muttertag wieder möglich

Die NRW-Landesregierung hat beschlossen, dass ab Sonntag (10 Mai - Muttertag) wieder Besuche in Pflegeheimen ermöglicht werden. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) stellte in einer Pressekonferenz die Vorgaben hierzu vor. Die Besuche sind ab dem Muttertag unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Ausführliche Infos dazu gibt es hier.

Laumann: Corona-Situation in NRW „sehr entspannt“

Die Corona-Infektionslage in NRW hat sich nach Angaben von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) „sehr entspannt“, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Akut seien landesweit noch 6101 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, sagte Laumann am Dienstag in Düsseldorf. Der für die Ausbreitung des Virus wichtige Verdoppelungszeitraum liege mittlerweile bei 33 Tagen. Die Lage zeige, dass die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in den vergangenen Wochen gewirkt hätten. Er könne „durchaus etwas optimistisch in die Zukunft schauen“, sagte Laumann

Dienstag, 14.05 Uhr: Mietfahrzeugprogramm für Gesundheitspersonal wird erweitert

Seit heute (5. Mai) können zusätzlich auch Beschäftigte in kommunalen Gesundheitsämtern, die in direktem Kontakt zu coronafinzierten Personen stehen, teilnehmen. Darüber hinaus sind zusätzlich Beschäftigte von stationären Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderung teilnahmeberechtigt. Diese Beschäftigten können für die Fahrt zur Arbeit kostenlos ein Mietfahrzeug einer Autovermietung nutzen, soweit ihnen kein privater Pkw zur Verfügung steht.

Das neue Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von vier Millionen Euro läuft landesweit, zunächst bis zum 30. Juni 2020, bei der Bezirksregierung Münster. Zwölf Autovermietungen, die ihre Fahrzeuge landesweit anbieten und die weiteren Förderbestimmungen des Programms erfüllen, haben vom Verkehrsdezernat der Bezirksregierung Münster ihre Förderbescheide erhalten.

Das Verfahren ist nutzerfreundlich und unbürokratisch durch einen im Internet abrufbaren Vordruck gestaltet. Unter Vorlage des Berechtigungsnachweises kann das Mietfahrzeug direkt bei einer Autovermietung angemietet werden. Die Abrechnung übernimmt das Land.

Hier alle Infos zu den Rahmenbedingungen.

Dienstag, 11.50 Uhr: Weniger Einbrüche

In der Corona-Pandemie wird vorläufigen Zahlen zufolge deutlich weniger in Wohnungen und Wohnhäuser eingebrochen. Dieser Trend, der sich schon im März abgezeichnet hatte, setzt sich im April fort, wie eine Länder-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt. Während in NRW vom 1. März bis 26. April 2019 genau 3856 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl registriert wurden, waren es laut NRW-Innenministerium im gleichen Zeitraum dieses Jahres 2336. Das entspricht einem Rückgang von fast 40 Prozent. Schon im März allein waren die NRW-Zahlen um etwa 30 Prozent zurückgegangen.

Dienstag, 8.50 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die neuen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus liegen bereits vor. Unter anderem in Raesfeld gibt es einen neuen Coronapatienten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 5. Mai, 8.10 Uhr: Start in den Tag

Die Pfarrei St. Ludgerus hat die für den 20. und 21. Juni geplante Fahrradwallfahrt wie erwartet abgesagt. Auch nach der vorsichtigen Lockerung der Corona-Einschränkungen sei eine Durchführung der Wallfahrt in der geplanten Form nicht möglich, so die Organisatoren.

Der Wertstoffhof auf dem Betriebsgelände der Firma Logermann am Gewerbering in Bahnhof Reken hat wieder für private Anlieferer geöffnet. Darauf weist die Gemeinde Reken auf ihrer Internetseite hin. Die Annahmezeiten sind freitags von 15 bis 17 Uhr sowie samstags von 8 bis 13 Uhr. Folgende Materialien werden angenommen: Grünabfall, Sperrmüll und Restmüll sowie Abfall zur Verwertung wie beispielsweise Baumischabfall, naturbelassenes Altholz, Fenster mit und ohne Glas sowie Elektrogroßgeräte.

Das Labormobil zur Untersuchung der Qualität von Brunnenwasser wird nicht am 11. Mai nach Heiden kommen. Milan Toups und Diplom-Physiker Harald Gülzow beraten aber interessierte Bürger stattdessen am 11. Mai von 10 bis 14 Uhr unter Tel. 02831/9763342, zum Thema Wasser aus dem Brunnen. Ob das eigene Brunnenwasser für das Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, können Bürger erfahren, wenn sie ihre Brunnenwasserprobe zur Geschäftsstelle des VSR-Gewässerschutz in Geldern senden.

Seit gestern dürfen auch wieder Fußpfleger arbeiten. Wir haben mit ihnen gesprochen. Mehr dazu gibt es hier [€].

Infos von Bürgermeister Mechtild Schulze Hessing:

Montag, 19 Uhr: Breitensport bald wieder möglich
Bei WDR2 hat sich Ministerpräsident Armin Laschet am Montag zahlreichen Fragen gestellt. Die Hörer hatten dabei vielfältige. Unter anderem ging es um das Thema Sport. Dazu sagte er, dass der im Freien stattfindende Breitensport bald wieder stattfinden könne. In der Bundesliga könnten Spiele ohne Zuschauer durchaus denkbar sein. Beim Thema Urlaub sieht er nicht viele Chancen. Reisen in Nachbarländer wie den Niederlanden könne er sich dagegen einzelne Reisen vorstellen. Mehr dazu hören Sie bei den Kollegen des WDR hier.

Montag, 18.35 Uhr Friseure haben wieder offen

Wer von Ihnen war heute schon beim Friseur und fühlt sich auf dem Kopf wieder wohler? Wir haben einmal nachgefragt, wie die ersten Besuche waren. Mehr dazu lesen Sie hier; Artikel ist mit Video. [€]

Montag, 17.10 Uhr: Bezirksverwaltungen öffnen mit Zugangsregeln

Die Bezirksverwaltungen öffnen ab Dienstag (5.Mai) wieder ihre Türen. Aufgrund der Corona-Pandemie war es seit Mitte März nur nach vorheriger Ankündigung und mit Termin möglich, die Anliegen zu erledigen. Nun geht es auch wieder ohne Voranmeldung, allerdings nach Hygiene-Spielregeln: Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist Pflicht, auch das Einhalten von Mindestabständen gehört dazu. Da deshalb nur wenige Personen im Wartebereich Platz finden, regeln Ordnungskräfte den Zugang. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt die Stadtverwaltung auch weiterhin, vor dem Besuch das Anliegen durch einen Anruf bei der Bezirksverwaltung zu klären und einen Termin zu vereinbaren.

Montag, 15 Uhr: Betrugsmail zur Corona-Soforthilfe im Umlauf

Die NRW-Landesregierung hat vor erneuten Betrugsversuchen bei den Corona-Soforthilfen gewarnt. Es sei eine Email im Umlauf, mit der Betrüger versuchten, Daten abzugreifen:

Montag, 14.20 Uhr: LWL-Museen öffnen
LWL-Museen öffnen am 5. Mai wieder

Die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind ab Dienstag (5.5.) wieder geöffnet. Wie LWL-Direktor Matthias Löb und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger am Montag (4.5.) in Münster erläuterten, sind alle Vorkehrungen getroffen, um die Museumsbesucher durch Hygiene-Maßnahmen, genügend Abstand und weitere Vorkehrungen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

„Je länger der Ausnahmezustand dauert, desto mehr spüren wir, dass auch Kultur systemrelevant ist. Sie gehört zur Grundversorgung wie Nahrung“, sagte Löb. „Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern mit der Öffnung ein wenig Kraftfutter für Geist und Seele liefern und damit ein kleines feines Stück Normalität zurückbringen.“ Die LWL-Museen in Herne, Haltern, Paderborn, Lichtenau-Dalheim, Münster, Detmold, Hagen, Dortmund, Witten, Bochum, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage, Petershagen und Havixbeck waren seit dem 14. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Museumsgänger müssten sich zwar auf Einschränkungen wie Mundschutzpflicht und beschränkte Besucherzahl einstellen. „Aber unser Ziel ist: Wir wollen dem Besucher ein paar coronafreie Stunden ermöglichen, weil er sich mit den Themen unserer Ausstellungen beschäftigen kann. In kleinen Schritten wird jedes LWL-Museum mit seinen speziellen Möglichkeiten für ein Kulturerlebnis sorgen“, so Löb. Man richte sich darauf ein, dass der „Betrieb unter Corona“ noch Monate dauern könne.

Löb sieht den LWL auch in einer „Vorbildfunktion“ für andere Museen. Darum biete das LWL-Museumsamt Beratung für andere Häuser an, wie auch mit kleinen Maßnahmenpaketen zumindest „Teilzeit-Eröffnungen“ möglich werden könnten (im Internet unter http://www.museumsamt-corona.lwl.org).

Im Kreis Borken betrifft die Regelung das LWL-Industriemuseum TextilWerk in Bocholt.

Montag, 10.55 Uhr: Aktuelle Zahlen
Es hat bei den Coronavirus-Zahlen kaum Veränderungen zum Vortag gegeben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 4. Mai, 8 Uhr: Start in den Tag
Kita-Öffnungen: NRW-Familienminister will Kinder bald zurück in Betreuung
Die NRW-Landesregierung hat bei der Kita-Öffnung in der Corona-Pandemie mit einem Alleingang gedroht, sollte Kanzlerin Angela Merkel am kommenden Mittwoch (6.4.) mit den Ministerpräsidenten keinen einheitlichen Kurs beschließen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wie geht es eigentlich den Bäckern? Sie dürfen zwar verkaufen, die Café-Bereiche dürfen aber nicht öffnen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 19.40 Uhr: Zum Abend noch was schönes

Sonntag, 16.46 Uhr: Dies ist die aktuelle Verordnung

Die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)“ gilt ab Montag in NRW in einer neuen Fassung. Hier können Sie sich das Dokument herunterladen oder durchlesen.

Sonntag, 16 Uhr: Weinfest in Ramsdorf
Zum ersten Mal sollte es in Ramsdorf ein Weinfest geben. Dieses wurde nun abegsagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 15 Uhr: Öffnung von Zoos
Allwetterzoo soll Dienstag öffnen

Das ging schnell. Vor ein paar Stunden hieß es von der Pressestelle des Allwetterzoos noch: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir noch keine Angaben über das wie und wann machen.“ Jetzt heißt es aus dem Aufsichtsrat, dass die Zookassen in Münster am Dienstagmittag wieder öffnen sollen.

Sonntag. 10.50 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus liegen vor. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Sonntag, 3. Mai, 7.50 Uhr: Start in den Tag
Nach den Diskussionen rund um die Schulöffnungen und der Kritik an der E-Mail aus dem Schulministerium ist es nun wieder etwas ruhiger geworden. Am Donnerstag sollen die ersten Grundschüler wieder zur Schule gehen. Zudem werde am morgigen Montag die Friseure öffnen, die ersten Büchereien und weitere Einrichtungen. Für Kinder soll es bald wieder die Möglichkeit geben, auf Spielplätzen zu spielen. Wie finden Sie die Lockerungen und wie stehen Sie dazu? Schreiben Sie uns doch gerne eine E-Mail an redaktion@borkenerzeitung.de. Wir würden gerne einige Stimmen veröffentlichen.

Samstag, 18.15 Uhr: Weitere Öffnungen
Die KÖB St. Ludgerus Weseke bietet ihren Lesern ab dem 6. Mai, jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr, die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien an. Vorbestellungen sind über das Leserkonto auf webopac.bistum-muenster.de (Borken-Weseke) sowie per whatsapp unter 0177/3212734 bis dienstagabends, oder telefonisch mittwochs von 16 bis 18 Uhr unter 02862/418073-21 möglich. Pro Besteller können maximal zehn Titel ausgewählt werden.

Samstag, 10.05 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Kreisverwaltung hat die aktuellen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht. Eine Auswertung finden Sie hier.

Samstag, 2. Mai, 8.40 Uhr: Start in den Tag
Zoos und Museen dürfen ab Montag öffnen – Spielplätze ab Donnerstag

Zoos, Museen und botanische Gärten dürfen in Nordrhein-Westfalen ab Montag wieder öffnen. Das teilte die Landesregierung am Freitagabend mit. Auch Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen und Musikschulen könnten ihren Betrieb wieder aufnehmen, sofern zwischen den Besuchern ein Mindestabstand von 1,50 Metern gewahrt würden. Spielplätze dürfen den Vorgaben nach von Donnerstag an wieder genutzt werden.

Ab Montag werden in NRW wieder Führerscheinprüfungen stattfinden. Das gab der TÜV Rheinland am Freitag bekannt. So können die Prüfungen zunächst nur in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach, Neuss und Wuppertal abgelegt werden, ab dem 11. Mai auch in weiteren Städten im südlichen Teil des Bundeslandes.

Freitag, 18.30 Uhr: Schienenverkehr wird ausgeweitet

Nach dem reduzierten Fahrplan wegen der Corona-Krise sollen von Montag an wieder deutlich mehr Nahverkehrszüge in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein. Das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress werde weiter erhöht, teilte das Landesverkehrsministerium mit.

Freitag, 12 Uhr: EIn Gastbreitrag zum 1. Mai und der Corona-Krise

In der Regel laden Gewerkschaften am 1. Mai zu Kundgebungen ein. In diesem Jahr macht die Coronavirus-Pandemie auch diese Veranstaltungen unmöglich. In einem Gastbeitrag schreibt IG Metall-Gewerkschaftssekretär Uwe Meyer etwas zur Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf die Beschäftigung im Kreis Borken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach Verwirrung um Schulöffnung: Ministerium korrigiert Mail

Nach der Verwirrung um die Öffnung der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen hat das Schulministerium eine Mail an die Schulen zu dem Thema korrigiert. Zuvor hatte Ministerpräsident Armin Laschet das Ministerium nach einer anders lautenden Mail öffentlich zurückgepfiffen. Mehr dazu gibt es hier.

Freitag, 10.50 Uhr: Aktuelle Zahlen

Am Freitagvormittag wurde bekannt, dass es in Raesfeld den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. Ein Mann ist dort verstorben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 1. Mai, 7.40 Uhr: Start in den Tag

Was am Donnerstag beschlossen wurde

In der Corona-Krise haben sich Bund und Länder heute auf vorsichtige Lockerungen der bundesweit geltenden Schutzmaßnahmen geeinigt. Sie betreffen unter anderem Spielplätze und Gotteshäuser. Hier noch einmal eine Zusammenfassung der Neuerungen: Hier gbt es Infos zu Spielplätzen.

Laschet: Müssen zu Erleichterungen in Gastronomie kommen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) drängt angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage auf baldige Erleichterungen auch für die Gastronomie. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18.25 Uhr: Aktionen für den 1. Mai
Ihr wisst nicht, was ihr morgen am 1. Mai machen sollt? Kein Problem die Jugendhäuser aus Borken haben sich eine Menge einfallen lassen. Da gibt es eine Schnitzeljagd, Bildersuchrätsel, eine Foto-Rallye und noch mehr. Schaut einfach mal rein, da ist bestimmt auch etwas für euch dabei. Klickt einfach hier.

Donnerstag, 17.15 Uhr: Tageweiser Unterricht für Grundschüler

Alle Grundschüler in Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 11. Mai wieder tageweise in die Schule gehen. Das kündigte das NRW-Schulministerium am Donnerstag in einer Mail an die Schulen an.

Den Anfang sollen die Viertklässler schon am 7. Mai machen. Ab dem 11. Mai sollen dann in einem tageweise „rollierenden“ System die Kinder aller Jahrgangsstufen unterrichtet werden. Konkret heißt das: An jedem Werktag soll ein anderer Jahrgang in die Schule gehen - nach wochenlanger coronabedingter Zwangspause. Die Infos:

Donnerstag, 16.05 Uhr: NRW-Familienminister räumt Missverständnis aus

Die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen werden nach Überzeugung von NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) trotz Corona-Krise nicht über Jahre in der Notbetreuung bleiben müssen. In einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags reagierte er mit dieser Aussage auch auf ein vorheriges Statement von ihm selbst, das missverständlich gewesen sein könnte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 15.10 Uhr: Zwei Schüler klagen gegen Schul-Rückkehr der Viertklässler
Zwei Schüler aus NRW haben eine Klage gegen die geplante Rückkehr der Viertklässler in die Grundschulen ab frühestens 7. Mai eingereicht. In den beiden Eilanträgen beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster argumentieren beide Schüler, es liege eine Ungleichbehandlung vor, wenn nur die Viertklässler zurück in die Schulen geholt würden, sagte eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Ein Eilantrag sei von einem Jungen aus Arnsberg, der zweite von einer Schülerin aus Gladbeck eingereicht worden - beide am Mittwoch. Mit einer Entscheidung sei nicht in dieser Woche zu rechnen. Die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte eine Rückkehr von Viertklässlern in die Grundschulen frühestens ab dem 7. Mai angekündigt.

Donnerstag, 14.50 Uhr: Was öffnet bald wieder?
Die Remigius- Bücherei öffnet am Dienstag, 5. Mai erstmalig wieder für die Besucher die Türen. Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW erfordere auch dort einige Einschränkungen, die keinen längeren Aufenthalt mehr möglich, sondern die Bücherei zur reinen Ausleihbibliothek machen.
Drei der vier Rekener Büchereien können ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen. Das teilen die Bücherei-Teams mit. Die Zweigstellen Klein Reken und Bahnhof Reken sind zu ihren regulären Öffnungszeiten geöffnet. In Groß Reken können die Leser an folgenden Tagen Medien zurückgeben und ausleihen: montags von 18 bis 20 Uhr, dienstags von 18 bis 20 Uhr), freitags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr. Die Zweigstelle Maria Veen müsse wegen ihrer Lage am Pflegewohnheim Maria Veen weiterhin geschlossen bleiben, heißt es.

Der Wildpark Frankenhof wird am Freitag, 1. Mai, wieder seine Tore öffenen. Genaue Infos liefern wir nach.

Donnerstag, 9.55 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Kreisverwaltung hat die neuen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus vorgelegt. In Heiden gibt es aktuell keine Erkrankten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 8.50 Uhr: Appell des Landrats und der Bürgermeister
Mit einem gemeinsamen Appell wenden sich Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen mit Blick auf das bevorstehende 1.-Mai-Wochenende an die Bevölkerung: „Beachten Sie gerade auch in den kommenden Tagen die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung!“ Dazu zählen vor allem die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen. Außerdem sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen, die nicht der Familie angehören, im öffentlichen Raum unzulässig. „All diese Vorkehrungen sind weiterhin notwendig, um die ersten Erfolge bei der Eindämmung der Corona-Pandemie nicht zu gefährden“, betonen die Spitzen des Kreises und der Kommunen im Westmünsterland. Zudem würden die Virologen vor der Gefahr einer zweiten Infektionswelle warnen. Vorsicht und Wachsamkeit seien also weiterhin erforderlich, um Rückschläge zu vermeiden. Auf den Punkt gebracht heiße das für den 1. Mai: Keine Bollerwagentouren und Grillpartys!

Landrat Dr. Zwicker ist sich zudem mit Onno van Veldhuizen, Bürgermeister von Enschede, und Joris Bengevoord, Bürgermeister von Winterswijk, einig, dass angesichts der Coronakrise auch keine Ausflüge ins jeweilige Nachbarland unternommen werden sollten. So schön und begrüßenswert derartige Touren sonst seien: Aktuell habe die Eindämmung der Coronavirus absolute Priorität!

Donnerstag, 30. April, 7.30 Uhr: Start in den Tag

Viele Fragen sind noch offen
Die coronabedingten Einschränkungen durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Heute findet eine weitere Bund-Länder-Konferenz statt. Es sollen zwar keine großen Beschlüsse fallen, dennoch wird es kleine Entscheidungen geben. Wird die Kontaktsperre über den 3. Mai hinaus verlängert? Wie genau soll es in Kitas und Schulen weitergehen? Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sich mit den Ministerpräsidenten der Länder zusammenschalten. Weitere Lockerungen sind nicht zu erwarten: Größere gemeinsame Öffnungsschritte sollen frühestens am 6. Mai besprochen werden. Einige Fragen werden heute wohl dennoch beantwortet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Friseurbetriebe als Vorbilder für weitere Öffnungen?

Die strengen Hygiene-Auflagen, unter denen Friseure ab Montag ihre Salons wiedereröffnen dürfen, sind nach Ansicht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beispielhaft für weitere noch verbotene Dienstleistungen in der Corona-Krise.

Strenge Kontrollen zum 1. Mai
Die meisten Kommunen haben mitgeteilt, dass es am morgigen 1. Mai überall strenge Kontrollen geben soll, damit die Kontaktsperre eingehalten wird. Bei Verstößen gegen das Picknick- und Grillverbot im öffentlichen Raum droht ein Bußgeld von 250 Euro pro Person. Unerlaubte Ansammlungen kosten pro Person 200 Euro.

Mittwoch, 17.40 Uhr: Corona-Hotline des Kreises Borken
Ab 1. Mai 2020 ist die Corona-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr freigeschaltet. Samstags, sonntags und an Feiertagen ist sie von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Das teilt jetzt der Kreis Borken mit. Unter der Telefonnummer 02861/82-1091 stehen Fachleute für die Beantwortung medizinischer Fragen rund um das Thema Coronavirus zur Verfügung.

Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.

Mittwoch, 17.30 Uhr: Zäher Kampf gegen das Virus

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Bevölkerung auf einen bis ins kommende Jahr andauernden Kampf gegen das Coronavirus eingestimmt. „Die Wahrheit ist, dass unser Land noch sehr lange mit dem Virus leben muss“, sagte Laumann am Mittwoch im Landtag. Das Virus werde die Gesellschaft „weit bis ins nächste Jahr begleiten“, sagte er.

Geisterspiele könnten Fans anlocken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein- Westfalen bleibt trotz positiver Signale aus der Politik bei ihrer kritischen Haltung zu Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga. Einen Tag vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bundesländern über mögliche Lockerungen in der Corona-Krise am Donnerstag appellierte die Gewerkschaft an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Folgen solcher Partien zu überdenken.

Stufenplan für Öffnung von Gastronomie und Hotels
Mit einem Drei-Stufen-Plan wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus, die Gastronomie und die Hotellerie zurücknehmen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten, wie die Wirtschafts- und Tourismusminister der drei Länder am Mittwoch mitteilten. In der zweiten Phase sollen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels folgen. Später solle dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. Dieses Konzept wollen die Länder in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. „Zu welchem Datum die einzelnen Phasen beginnen, werden die Länder in Abstimmung mit dem Bund in Eigenverantwortung bestimmen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.
Bei allen Maßnahmen sei zu beachten, „dass der Gesundheitsschutz der Bürger Vorrang hat“. Deshalb sehe das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung sei auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiere.

Mittwoch, 16.05 Uhr: Belehrung nach Infektionsschutzgesetz
Eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IFSG) benötigen Personen, die in Küchen und sonstigen Einrichtungen mit oder zur Gemeinschaftsverpflegung tätig werden und erstmalig einen Umgang mit Lebensmitteln haben. Die Bescheinigung darf vor erstmaliger Aufnahme einer solchen Tätigkeit nicht älter als drei Monate sein. Sie erhält, wer zuvor an einer entsprechenden Belehrung des Kreisgesundheitsamtes teilgenommen hat. Diese finden nun wieder ab Mittwoch, 6. Mai, im Großen Sitzungssaal des Borkener Kreishauses statt. Die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregelungen erfordern, dass alle Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Zudem ist eine vorherige Anmeldung über das Online-Tool auf der Internetseite der Kreisverwaltung zwingend notwendig: www.kreis-borken.de/belehrungen.

Die Termine im Mai sind jeweils mittwochs und montags um 9 Uhr und 14 Uhr. Maximal 20 Personen dürfen an einer Belehrung teilnehmen. In den Nebenstellen des Kreisgesundheitsamtes in Ahaus und Bocholt finden vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zunächst weiterhin keine Belehrungen statt.

Mittwoch, 15.13 Uhr: Kitabeiträge weiter ausgesetzt
Seit dem 16. März sind – bis auf Notgruppen – die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen. Im Kreis Borken hatten sich daher schon seinerzeit alle Kommunen (die vier Stadtjugendämter und der Kreis für die übrigen 13 Städte und Gemeinden) auf eine schnelle und unbürokratische Entlastung der Familien verständigt, teilt der Kreis Borken mit. Die Abbuchung der Elternbeiträge für Kita und Tagespflege wurde damals für den Monat April vorerst gestoppt. Diese Regelung gilt nun auch für den Monat Mai. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Eltern, die üblicherweise per Einzelüberweisung oder Dauerauftrag den monatlichen Elternbeitrag überweisen, können die Zahlung somit ebenfalls für den Mai aussetzen. Dies gilt auch für Eltern und Alleinerziehende, die die Notfallbetreuung nutzen.

„Kreis und Kommunen setzen damit in dieser Sache weiterhin ein Zeichen“, erklärt der Landrat dazu. Wie letztlich endgültig verfahren wird, sei dann Entscheidung der zuständigen politischen Gremien. Dabei komme es vor allem auf das Vorgehen des Landes an, insbesondere wie es sich dabei finanziell einbringen werde. Allein das Kreisjugendamt vereinnahmt für die Betreuungsangebote in Kitas und Kindertagespflege fast 600.000 Euro pro Monat.

Mittwoch, 11.23 Uhr: Secondhandkaufhäuser KARO haben wieder geöffnet

Die beiden Secondhandkaufhäuser KARO Borken und KARO Bocholt des DRK sind wieder geöffnet. Beide Kaufhäuser bieten alles an, was in einem Haushalt benötigt wird. Es steht allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10.40 Uhr: Aktuelle Zahlen

Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 8.30 Uhr: Klassik Im Autokino

Im Kreis Borken soll es auch in diesem Sommer klassisch zugehen. Dafür will Dirk Klapsing mit seinem Team der Musiklandschaft Westfalen sorgen und zwar mit einem Autokino. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 29. April, 8 Uhr: Start in den Tag
„Behutsamer“ Wiedereinstieg in Kinder-Tagesbetreuung

Die Familienminister von Bund und Ländern empfehlen in der Corona-Krise einen „behutsamen“ Wiedereinstieg in die Kinder-Tagesbetreuung in vier Stufen: Diese umfassen die aktuelle Notbetreuung, eine erweitere Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb und die Rückkehr zum Normalbetrieb. Ein konkretes Datum für die mögliche Wiederaufnahme des Kita-Betriebs wurde vorerst nicht genannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sie haben noch keine Maske? Wir zeigen in einem Video wie sie mit einem Tuch und zwei Haargummis einfach eine basteln können. Mehr dazu gibt es hier.

Dienstag, 18.14 Uhr. Digitale Termine fürs Bürgerbüro
Um längere Wartezeiten und unnötige Kontakte zu vermeiden, hat die Stadtverwaltung Borken eine digitale Terminvergabe auf der städtischen Homepage eingerichtet. Terminvergaben sind zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses online unter www.borken.de/buergerservice/terminservice möglich.
Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 15.20 Uhr. Klopapier-Produktions-Rekord im März

Die Klopapier-Hersteller in Nordrhein-Westfalen haben nach dem sprunghaften Nachfrageanstieg zu Beginn der Corona-Krise im März einen Rekord aufgestellt. Mit 59.302 Tonnen produzierten die fünf größeren Hersteller gut ein Viertel mehr Toilettenpapier als zur gleichen Zeit im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das entspricht wohl dem höchsten monatlichen Volumen, das in den vergangenen zehn Jahren in einem Monat hergestellt wurde, wie vorläufige Ergebnisse des Amtes belegen. Gegenüber dem Februar wurde im März sogar 50 Prozent mehr der gefragten Ware produziert. Von den 1,05 Milliarden Tonnen Klopapier, die 2019 in Deutschland hergestellt wurden, kam mehr als die Hälfte aus den fünf NRW-Betrieben.

Vor Sommerferien: Jeder Schüler soll Schule besucht haben
Wie geht es in der Corona-Krise weiter mit der Öffnung der Schulen? Die Kultusminister der Länder schlagen den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel ein Konzept vor.

Dienstag, 10.29 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken veröffentlich die aktuelle Zahlen zu den Infketionsfällen. Demnach sind derzeit 146 Menschen infiziert. Gestern waren es 155 Personen. Der Kreis Borken zählt zwei weitere Todesfälle: Darunter ein 91-jähriger Bocholter. Nachträglich zugeordnet wurde dieser Statistik der Todesfall eines 71-jährigen Mannes aus Gescher, der bereits in der ersten Aprilhälfte verstorben war. Mehr dazu finden Sie hier.

Dienstag, 28. April, 9.31 Uhr. Guten Morgen
Durch die Corona-Krise rechnet Borkens Kämmerer in einer ersten Schätzung mit zehn Millionen Euro weniger Steuereinnahmen für die Kommune. „Stand jetzt“, wie Norbert Nießing betont. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag 14.30 Uhr: Zwischenbilanz zur Soforthilfe in NRW
Zwischenzeitlich musste das NRW-Wirtschaftsministerium das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen am Gründonnerstag vorläufig stoppen: Der Grund: Eine Betrugsmasche war aufgeflogen, bei der über „Fake-Websites“ Daten abgegriffen und mit falschen Kontoverbindungen an das Ministerium weitergeleitet worden sein sollen. Bei der Polizei waren Hunderte Anzeigen eingegangen.

Das Soforthilfe-Programm wurde am 17. April fortgesetzt. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zzog eine Bilanz zu „einem Monat Soforthilfe“. Sie müssen vorscrollen bis etwa zur sechsten Minute.

Montag, 11.40 Uhr: Lebensmittel-Ausgabestellen werden reaktiviert
Die vergangenen Wochen wurden genutzt, um die Örtlichkeiten und den Ablauf der Essensausgaben umzugestalten. Im Laufe der Zeit sollen immer mehr Tafeln in NRW wieder öffnen können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 11.30 Uhr: Beratung von Kanzlerin Merkel mit Ministerpräsidenten am Donnerstag
Beim anstehenden Gedanken- und Informationsaustausch der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag erwartet Armin Laschet (CDU) keine fundamentalen Entscheidungen. Man werde vor allem über Kinder und Jugendliche sprechen, über Amateursport, über Spielplätze sowie den Umgang mit Gottesdiensten, sagte der NRW-Ministerpräsident am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

Zum Thema Einschränkung von Grundrechten bezog Laschet in der Sendung klar Stellung:

Montag, 11 Uhr: Aktuelle Zahlen
Für Sonntag sind keine neuen Coronavirus-Fälle bekannt geworden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 27. April, 8 Uhr: Start in den Tag

Ab dem heutigen Montag müssen alle beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, dazu zählen auch Taxen, Mund-Nase-Bekleidung tragen.

Foto: Land NRW

Das wissen wir über das Coronavirus im Kreis Borken

Zudem gilt auch ab heute eine neue Coronabetreuungsverordung. Diese Verordnung hat die Landesregierung NRW hier veröffentlicht.

Sonntag, 18.05 Uhr: BSV kritisiert Land
Die Bezirksschülervertretung (BSV) im Kreis Borken stellt den Weg der Landesregierung, in einigen Klassen wieder zu unterrichten, infrage. Es habe Beschwerden von Schülern gegeben, dass nicht alles gut vonstatten geht, berichtet die Schülervertretung in einer Pressemitteilung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 12.50 Uhr. Polizei löst Treffen in Borken auf
Eine Gruppe junger Erwachsener hat sich am Freitagabend in Borken über die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum hinweggesetzt. Polizeibeamte lösten gegen 23.20 Uhr ein Zusammensein auf einem Spielplatz zwischen dem Pröbstingweg und der Siemensstraße auf. Die Polizei appelliert vor diesem Hintergrund erneut, die geltenden Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus weiterhin zu beachten.

Sonntag, 10.53 Uhr: Aktuelle Zahlen des Kreis Borken
Der Kreis verzeichnet acht Infektionen weniger als Gestern. Leider sind zwei Personen verstorben. Ein 70-jähriger Mann aus Bocholt und eine 79-jährige Frau aus Vreden. Weitere Informationen zu den Zahlen finden Sie hier.

Sonntag, 26. April, 9:53 Uhr. Guten Morgen.
Wir starten den Liveticker mit einem Überblick der geltenden Regelungen ab Montag.

  • Mundschutz: Ab Montag muss im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht in NRW gilt auch an Haltestellen und Bahnhöfen und bei der Erbringung und Einholung von Dienstleistungen. Das heißt auch in Apotheken, Arztpraxen, Tankstellen und auf Wochenmärkten. Zulässig sind auch über Mund und Nase gezogene Schals. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte aber, dass eigentlich nur für eine Übergangszeit improvisiert werden sollte: „Wenn man bis Montag keine Maske besorgt hat, darf man auch einen Schal oder ein Tuch tragen.“

  • Schulen: Ab dem 4. Mai soll der Schulbetrieb an den Grundschulen wieder starten - vorrangig für die vierten Klassen. Bislang sind bereits die Abschlussklassen wieder vor Ort - angehende Abiturienten freiwillig.

  • Einzelhandel: Von Montag an dürfen wieder alle Geschäfte im Land öffnen. Große Händler müssen jedoch ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren. Bau- und Gartenmärkte, Autohäuser, Möbel-Händler und Babymärkte dürfen weiterhin ihre Waren verkaufen. Auch für Fahrrad-Händler und Buch-Handlungen gibt es keine Einschränkungen bei der Größe der geöffneten Verkaufsfläche. Für alle Läden gilt aber, dass die Zahl der gleichzeitig im Geschäft anwesenden Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht überschreiten darf.

  • Freizeitangebote: Bars, Restaurants, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen bleiben vorerst weiter geschlossen. Das gilt auch für Sport- und Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder und Friseur sowie für Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen.

  • Kontaktverbot: Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind bis zum 3. Mai vorerst weiterhin verboten. Häusliche Gemeinschaften, den öffentlichen Nahverkehr, Beerdigungen, die Begleitung von Minderjährigen und Personen, die Unterstützung benötigen sowie zwingend notwendige Zusammenkünfte, sind davon ausgenommen.

  • Abstand: Weiterhin Abstand halten: Mindestens 1,5 Meter sind die Vorgabe der Landesregierung.

  • Verdacht auf Infektionen: Bei dem Verdacht einer Coronavirus-Infektion soll der Hausarzt angerufen werden. Ist dieser nicht erreichbar und die Beschwerden werden größer, empfiehlt die Landesregierung den Kassenärztlichen Notdienst anzurufen. In Notfällen wie bei Atemnot soll direkt der Notruf gewählt werden.

Samstag, 14.30 Uhr:
Mindestabstand im Freien als Verhaltensregel festgeschrieben
In der neu veröffentlichten Coronaschutz-Verordnung für NRW ist erstmals auch der Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien als Verhaltensregel festgeschrieben. Das „Abstandsgebot“ wurde zusammen mit der Maskenpflicht in einem neuen Paragraphen zur bisherigen Schutzverordnung hinzugefügt:

Angebot zur Notbetreuung gilt auch für alleinerziehende Schüler und Studenten
Die ab Montag erweiterte Notbetreuung an Schulen und Kindergärten in NRW gilt auch für Alleinerziehende, die selbst noch zur Schule gehen und kurz vor Abschlussprüfungen stehen, sowie für Studierende in der gleichen Situation. Mehr dazu finden Sie hier.

Formulare für die erforderlichen Bescheinigungen finden sich auf der Internetseite des Kreises Borken zur Corona-Notfallbetreuung: https://kreis-borken.de/notfallbetreuung/.

Die Stadt Borken hat heute 1000 Masken verkauft
Der Erlös der Aktion geht in den Borkener Solidaritätsfond.

Stadt Borken verteilt 1000 Masken

Samstag, 10.32 Uhr: Zahlen für den Kreis Borken.
Der Kreis Borken vermeldet 173 aktuell infizierte Personen. Gestern waren es noch 188 Infizierte. Mehr Infos hier.

Samstag, 25. April, 9:30 Uhr. Guten Morgen
Appell von NRW Gesundheitsminister Laumann
Er fordert von den Menschen Disziplin. Trotz des sonnigen Wetters und der Diskussion über eine Lockerung der Corona-Auflagen sollen die Menschen am Wochenende auf Abstand bleiben. Ab Montag gilt die Maskenpflicht. Laumann betonte aber „Das Wichtigste ist, dass der Abstand von 1,5 Metern erhalten bleibt. Die Maskenpflicht ist nicht dafür da, den Abstand nicht mehr einzuhalten.“ Mehr zum Thema finden Sie hier.

Freitag, 18.30 Uhr: Kein festes Bußgeld bei fehlender Maske
Für Verstöße gegen die ab Montag geltende Maskenpflicht in Nordrhein-Westfalen hat das Land keinen Bußgeldkatalog festgelegt. „Wir haben keinen eigenen Bußgeldkatalog, sondern wollen bewusst erst einmal sagen, dass das die Kommunen mit ihren Ordnungsämtern regeln sollen“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag.
Die Ordnungshüter sollen erst die Menschen ansprechen und sie zum Tragen von Masken auffordern. „Erst, wenn das nicht befolgt wird, kann ein Bußgeld verhängt werden“, sagte Laumann: „Ich setze aber stark darauf, dass es sich in wenigen Tagen so entwickelt, dass die Masken bei den betreffenden Einrichtungen zum gewohnten Bild gehören.“

Verbraucherzentrale plädiert für erweiterte Corona-Kulanz der Bahn
Die Deutsche Bahn reagiert in der aktuellen Krisensituation kulant, indem sie Fahrgästen mit bereits gebuchten Tickets ab Start des Corona-Shutdowns am 13. März bis Ende April anbietet, gebuchte Fahrten bis zum 30. Juni flexibel zu nutzen, kostenlos zu stornieren oder sich einen Gutschein aushändigen zu lassen.

Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW ist dieses Entgegenkommen der Bahn ein erster kundenfreundlicher Schritt, dem ein zweiter für ihre Sparpreis-Angebote folgen sollte: Der Erstattungszeitraum sollte auch auf Sparpreise erweitert werden

Westfalenpokal soll ausgespielt werden
Der Gewinner des Fußball-Westfalenpokals soll trotz der anhaltenden Corona-Pandemie auf sportlichem Weg ermittelt werden. Wie der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen am Freitag mitteilte, war das der Konsens der gemeinsamen Videokonferenz zwischen Verbands- und Vereinsvertretern. Zwei Halbfinals und das Endspiel stehen in der laufenden Spielzeit noch aus. Preußen-Bezwinger SV Rödinghausen (Regionalliga West), RSV Meinerzhagen, SV Schermbeck (beide Oberliga Westfalen) und SpVg Hagen 11 (Landesliga) sind noch im Wettbewerb. Derzeit sei so gut wie ausgeschlossen, dass die Spiele vor dem 31. August ausgetragen werden können.

Freitag, 16.38 Uhr: Datenbank soll Schulen bei Beschaffung von Schutzausrüstung helfen
Um den Schulen vor allem in NRW die Beschaffung von Masken und Desinfektionsmitteln zu erleichtern, bauen in Münster die Bezirksregierung und die IHK Nord Westfalen derzeit in enger Absprache mit dem Schulministerium eine Online-Datenbank auf, in die sich Hersteller und Lieferanten von Schutzausrüstung und Hygieneprodukten eintragen können. Die Internetseite mit der Adresse „protectx.online „ wurde am Freitag freigeschaltet.
Mit der neuen Online-Plattform hätten Schulverwaltungsträger, aber auch andere Einrichtungen sowie Einzelhandels- oder Industriebetriebe „die Möglichkeit, kurzfristig Anbieter von Schutzausrüstungen jeglicher Art und Güte aus NRW zu finden und die Unternehmen direkt anzusprechen“, sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller.
„Je mehr Unternehmen sich eintragen, desto größer ist der Wert der Beschaffungsplattform. Auch Zulieferer von Materialien für die Produktion von Schutzausrüstung sollten sich auf der Plattform registrieren“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel.

Freitag, 15.10 Uhr: Krisenstab Wirtschaft hat wieder getagt
Der „Krisentab Wirtschaft“ hat erneut getagt. A der neuen Videokonferenz nahmen Vertreter von Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Banken und Sparkassen, Arbeitsagentur, Finanzverwaltung, Wirtschaftsförderungen, Stadtwerken und Kommunen teil, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen, teilt die Pressestelle des Kreises Borken mit.

• wirtschaftliche Lage: Die Branchen seien unterschiedlich stark betroffen, die Kurzarbeit habe aber trotzdem drastisch zugenommen. Begrüßt wurden dazu die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld. Für Auszubildende müsse aber noch nachgebessert werden. Lob gab es für die schnelle Umsetzung von Förderprogrammen auf Bundes- und Landesebene. „Die Fördermaßnahmen wie etwa das ‚Soforthilfe-Programm‘ werden stark in Anspruch genommen. Gleichwohl gibt es noch Lücken, bei denen Handlungsbedarf für Solo-Selbstständige besteht“, so Landrat Dr. Zwicker. Konkret nannte er die bislang zwingende Vorgabe, Mittel aus der „Soforthilfe“ nur für betrieblich bedingte Kosten verwenden zu dürfen, nicht aber für Kosten des Lebensunterhalts. Dies stelle jedoch für viele Solo-Selbständige, die kaum betriebliche Kosten hätten, ein großes Problem dar. Sie erzielen momentan keine Einnahmen, von denen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Auch erst neu gegründete Unternehmen mit funktionierendem Geschäftsmodell müssten Zugang zu diesem Förderprogramm erhalten. Beim Modell des KfW-Schnellkredits sei eine weitere Flexibilisierung der Laufzeiten wünschenswert.

Ermutigend seien die Zeichen einer zunehmend engeren Zusammenarbeit innerhalb der Region. Man versuche, sich gegenseitig zu stützen und die eigenen Geschäftsmodelle anzupassen. Starker Handlungsbedarf besteht nach einhelliger Auffassung des „Krisenstabs Wirtschaft“ für die Gastronomie einschließlich Eventmanagement, für den Tourismus und den Kulturbereich. Der Appell an Bund und Land NRW lautet daher: „Helft unseren Gastronomen, unseren Hoteliers und lasst unsere Kulturschaffenden nicht im Stich! Sonst droht die Verödung unserer Städte und Dörfer, selbst wenn das Virus besiegt ist. Hier sollte auch über direkte Zuschüsse nachgedacht werden.“ Der Landrat wird diese Forderungen an die zuständigen Ministerien in Bund und Land weiterleiten.

Freitag, 12 Uhr: Protest der Gastronomen

Wir begleiten den Protest der Gastronomen in Borken und Heiden. Hier kommt schon einmal ein Eindruck aus Borken.

Hier sehen Sie den ausführlichen Videobericht.

"Leere Stühle"- Aktion der Gastronomie

Freitag, 11 Uhr: Hinweise des Bistums Münster zu Gottesdiensten
Ab dem 1. Mai sind laut Mitteilung der NRW-Landesregierung wieder Gottesdienste mit Beteiligung von Gläubigen möglich. In einem Schreiben an die Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie die weiteren Mitarbeitenden im Bistum Münster hat Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp nun darum gebeten, die Rahmenbedingungen einzuhalten.Zu diesen Regeln gehört unter anderem, dass der Zugang zu den Gottesdiensten begrenzt wird. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. „Dabei gilt“, so heißt es in den Rahmenbedingungen, „dass nach allen Seiten hin der von den Behörden empfohlene Mindestabstand (1,50 m) einzuhalten ist“. Familien sollen nicht getrennt werden.
Sicherzustellen sei auch, dass beim Betreten und Verlassen der Kirche die Abstandsregeln eingehalten werden. Nach Möglichkeit sollten Zu- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt werden. Es sollten vermehrt Freiluft-Gottesdienste gefeiert werden. Firmfeiern könnten ebenso wie Requien oder Trauergottesdienste in den Kirchen unter Beachtung der Regeln gefeiert werden. „Für Trauerfeiern am Grab bleiben die Anordnungen der örtlichen Behörden maßgeblich, dies gilt auch für die Zahl der Teilnehmenden“, heißt es in den Rahmenbedingungen. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet werde weiter angeboten, damit Personen, die Risikogruppen angehören, leichter zu Hause bleiben könnten.
„Taufen, Erstkommunionfeiern oder Hochzeiten verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung“, wird in den Rahmenbedingungen betont. Beichtgespräche im Beichtstuhl seien nicht möglich: „Die Spendung des Bußsakramentes hat unter Beachtung des Mindestabstandes (1,50 m) sowie der Hygienevorschriften zu erfolgen.“ Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern seien weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich sei, sei „die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion“, wird festgehalten.

Freitag, 10.27 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die neuen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht. Es gibt zwei weitere Todesfälle. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 24. April, 8 Uhr: Start in den Tag

Landesregierung: Gottesdienstbesuch in NRW ab Mai wieder möglich

Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung werden in Nordrhein-Westfalen ab Mai wieder öffentlich stattfinden. Das kündigte die Landesregierung am Donnerstag nach Gesprächen mit Kirchenvertretern über Schutzkonzepte an. Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Corona-Krise auf öffentliche Versammlungen verzichtet. Ein Gottesdienst-Verbot gab es nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Protest mit leeren Stühlen
Auch bei uns werden am Freitag Gastronomen mit leeren Stühlen auf sich aufmerksam machen. In Heiden werden sie auf dem Rathausplatz Stühle aufstellen. In Borken sollen auf dem Marktplatz Stühle stehen.

Donnerstag, 18.45 Uhr: Neue Numme für Suchtberatung
Die aktuelle Coronakrise und die damit verbundenen Auswirkungen auf das alltägliche Leben führen bei vielen Menschen zu sozialen, finanziellen und gesundheitlichen Sorgen. Der nun oftmals unstrukturierte Alltag und die ungewohnt viele „freie Zeit“ stellen einige Menschen derzeit vor Herausforderungen, schreibt die Kreisverwaltung. Dies könne aber gleichzeitig eine Chance sein, sein „Inneres“ aufzuräumen sowie das Suchtverhalten zu reflektieren und bestenfalls zu verändern, sagt die Suchtberatungsstelle des Kreises Borken.

„Auch in dieser schweren Zeit sind wir für die Menschen da“, betont dessen Mitarbeiterin Christiane Vogel. Für jeden, der sich über Suchtmittel oder Suchtverhalten informieren oder aussprechen möchte, bietet die Suchtberatungsstelle die richtigen Ansprechpartner. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen im Borkener Kreishaus findet die Beratung zurzeit ausschließlich über das Telefon oder per E-Mail statt. Für Angehörige kann das Suchtverhalten nahestehender Personen ebenfalls sehr belastend sein. Auch sie können sich an die Suchtberatungsstelle wenden und über ihre Situation sprechen.
Die Suchtberatungsstelle des Kreises Borken ist zu erreichen unter Tel.: 02861 / 681- 6014 (Marco Krasenbrink) und unter Tel.: 02861 / 681- 6013 (Christiane Vogel) oder per E-Mail an: m.krasenbrink@kreis-borken.de sowie c.vogel@kreis-borken.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/suchtberatung.

Donnerstag, 18 Uhr: Landrat mit Start der Schulen zufrieden
Dr. Kai Zwicker ist mit dem Start der kreiseigenen Schulen zufrieden. Der erste Schultag sei gut verlaufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17.20 Uhr: Auszahlungen der NRW-Soforthilfe laufen wieder an
Die Unternehmen aus der Region, die von der Corona-Krise betroffen sind, erhalten durch die NRW-Soforthilfe finanzielle Unterstützung von Land und Bund. Nachdem das Antragsverfahren aufgrund von Betrugsfällen mit Fake-Internetseiten vorübergehend gestoppt wurde, sind seit Freitag, dem 17. April, Anträge wieder möglich.
Für die Auszahlungen sind nun zusätzliche Sicherheitslinien eingezogen worden. So wird sichergestellt, dass die NRW-Soforthilfe ausschließlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Dennoch ist es der Bezirksregierung Münster gelungen, die Bearbeitung soweit auf den Stand zu bringen, dass die ersten Auszahlungen bereits wieder erfolgt sind und der Großteil der momentan noch ausstehenden Anträge Anfang kommender Woche zur Auszahlung kommen wird.
Um dies zu erreichen, wurde mit Hochdruck an den gesonderten Prüfungen im Falle von Doppelanträgen sowie bei den Anträgen durch Gesellschaften des bürgerlichen Rechts, gearbeitet. In allein 10.000 Fällen war es zu Doppelanträgen gekommen, die nun allesamt bereinigt sind. Außerdem sind alle Anträge, die bis zum Stopp des Verfahrens gestellt wurden, bereits geprüft worden und befinden sich schon im Auszahlungsverfahren.
Auch die Anträge, die seit dem 17. April gestellt wurden, werden bereits bearbeitet. Sobald die Auszahlung der vorbeschriebenen Fälle abgeschlossen ist, werden anschließend auch hier umgehend die Auszahlungen aufgenommen.
Um die Anträge auf NRW-Soforthilfe schnellstmöglich zu bescheiden, hat die Bezirksregierung Münster weiterhin durchgehend rund 100 Mitarbeiter dafür abgestellt. Ein Großteil dieser Mitarbeiter bearbeitet die Anträge derzeit auch an den Wochenenden.

Donnerstag, 16.35 Uhr: Finanzielle Hilfen für Zoos

Zoos und Tierparks sind derzeit massiv von den Corona-bedingten Schließungen betroffen. Einnahmeausfälle gefährden die Einrichtungen und die Versorgung der Tiere. Die Landesregierung unterstützt nordrhein-westfälische Zoos in der Corona-Krise mit 11,8 Millionen Euro.

Donnerstag, 14.37 Uhr: Stamp lehnt Maskenpflicht für Kita-Kinder ab
Der nordrhein-westfälische Familienminister Joachim Stamp (FDP) lehnt eine Maskenpflicht für Kinder in Kindertageseinrichtungen ab. Das Corona-Infektionsrisiko drohe beim Tragen von Masken bei den Kleinsten sogar erhöht zu werden, sagte Stamp am Donnerstag im Familienausschuss de Landtags. Denn Kinder tauschten die Masken auch gern einmal untereinander aus.
Ob die Betreuer und anderes Personal in den Kitas eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollten, liege in der Verantwortung der Träger, sagte Stamp . Es stehe aber außer Frage, dass das in der Corona-Krise auferlegte Distanzgebot in der Kindertagesbetreuung nicht eingehalten werden könne. Daher müssten vor allem Hygienemaßnahmen konsequent eingehalten werden.
In NRW gilt ab kommendem Montag eine Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn. Die Regeln dazu sollten nach Angaben Stamps am Donnerstag unter den zuständigen Ressorts abgestimmt werden. Dabei gehe es auch um Altersgrenzen. Er erwarte, dass das Tragen einer Maske ab einem Alter von acht bis neun Jahren Pflicht werden könnte, so Stamp.

Donnerstag, 11.40 Uhr: Mietfahrzeugprogramm des Landes NRW

Das Verkehrsministerium des Landes NRW hat das Mietfahrzeugprogramm bis zum 30. Juni verlängert. Und der Kreis der Berechtigten wurde erweitert, damit Klinik- und Pflegepersonal sowie Rettungsdienstkräfte mobil bleiben - und das Infektionsrisiko durch Fahrten mit Bus und Bahn deutlich schrumpft.

Donnerstag, 11 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die Übersicht zur Ausbreitung des Coronavirus überarbeitet. In Borken hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. April: 8 Uhr: Guten Morgen
Kreis zufrieden über Vorgaben

Der Kreis Borken zeigt sich zufrieden über die Maskenpflicht und die veränderte Ladenöffnung. Mehr dazu hier.

Schulstart
Heute öffnen die Schulen für die Schüler aus den Abschlussklassen. Es soll hohe Hygienestandards und viel Abstand zwischen den Schülern geben. Auch der Busverkehr ist überall sichergestellt worden. Wie finden Sie das? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an redaktion@borkenerzeitung.de

Schulministerin Yvonne Gebauer sprach von einem Signal „in Richtung Normalität“, räumte aber zugleich ein, dass es bis Ende des Schuljahres keinen Unterricht in gewohnter Form geben werde .

Suche nach einem Impfstoff
In Deutschland darf jetzt erstmals ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus am Menschen getestet werden. Die Studie soll Ende April beginnen, erste Daten werden voraussichtlich im Juni vorliegen. In der Schweiz hat unterdessen ein Immunologe nach eigenen Angaben bereits einen Impfstoff-Kandidaten entwickelt, der nach erfolgreichen Prüfungen möglicherweise noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen könnte .

Mittwoch, 12.25 Uhr: Landesweite Maskenpflicht in NRW

Auch Nordrhein-Westfalen führt eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag an sei das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. Hier gibt es in Borken aktuell Masken. Diese Übersicht wird erweitert, sobald wir weitere Infos haben.

Größere Geschäfte in NRW dürfen mit reduzierter Fläche öffnen

Jetzt doch: Von kommendem Montag an dürfen in Nordrhein-Westfalen auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern wieder öffnen, wenn sie die tatsächlich genutzte Fläche entsprechend begrenzen. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. NRW passt damit seine Corona-Schutz-Regelungen in diesem Punkt an andere Bundesländer an. So dürfen etwa in Niedersachsen Geschäfte schon jetzt öffnen, wenn die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter eingeschränkt wird.

Mittwoch, 10.55 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die Zahlen für die Entwicklung der Coronavirus-Ausrbeitung am Dienstag veröfentlicht. Es gibt einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Velen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 10.30 Uhr: Polizei mit Masken im Einsatz
Die Polizei in NRW trägt ab heute in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann, „regelmäßig“ eine Atemschutzmaske bzw. einen Mund-Nasen-Schutz. „Damit stärkt die Polizei in NRW das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger“, heißt es in einer Mitteilung. Mit den Masken sollen mögliche Infektionsgefahren für die Einsatzkräfte minimiert und eine potenzielle Weitergabe einer Infektion durch die Einsatzkräfte verhindert werden.

Mittwoch, 22. April, 8 Uhr: Zusätzliche Kräfte für Gesundheitsamt des Kreises Borken
Das Gesundheitsamt des Kreises Borken hat personelle Unterstützung bekommen: Acht zusätzliche Kräfte aus der Region helfen nun in der Coronakrise mit. Die Zentrale des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Westfalen-Lippe (MDK) in Münster hat dem Kreis diese personelle Verstärkung angeboten. Eine Ärztin und ein Arzt sowie sechs Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Altenpflegepersonen haben jetzt ihre Arbeit im Kreishaus aufgenommen.
Die Ärztin Dr. Eva Bruns aus Schöppingen und der Arzt Thomas Wollmann aus Bocholt werden in der Quarantäneaufhebung und als ärztliche Begleitung in der Hotline eingesetzt. Die sechs weiteren Helferinnen und Helfer sind: David Fonteiner aus Borken, Patrick Holtkamp aus Stadtlohn, Lena Jost aus Bocholt, Manuel Kampa aus Rees-Millingen, Alexander Kampmann aus Borken und Ramona Wevers aus Bocholt. Sie werden in die Kontaktermittlung eingebunden.

Foto: pd

Annette Scherwinski, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, und Michael Heistermann vom Fachbereich Gesundheit begrüßten die neuen Kräfte: (vorne v. li.) Dr. Eva Bruns, Thomas Wollmann, Ramona Wevers, Patrick Holtkamp (hinten v. li.) Manuel Kampa, Michael Heistermann, Annette Scherwinski, Lena Jost, Alexander Kampmann und David Fonteiner.


Laschet will im Mai weitere Lockerungen
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) strebt im Mai weitere Lockerungen in der Corona-Krise an. Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet in einem Interview. Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. „Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss“, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. „Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache“, sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei.

Dienstag, 18.48 Uhr: NRW-Landesregierung strebt einheitliche Regelung zu Schutzmasken an

Nach dem Vorstoß der Stadt Münster zu einer Maskenpflicht und weiteren Rufen von Kommunalpolitikern in diese Richtung sucht die NRW-Landesregierung nach einer gemeinsamen Linie für das Land. „Wir haben ein Interesse, dass wir einheitliche Regelungen bekommen“, sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. Das sei für die Bürger besser als „ein kommunaler Flickenteppich von Regelungen“.

Die Landesregierung habe den Schritt der Stadt Münster wahrgenommen und stehe im „intensiven Austausch“ mit der „kommunalen Familie“. So solle in einer Schaltkonferenz mit Vertretern der Kommunen besprochen werden, wie sich die Lage in den Innenstädten entwickle, um möglicherweise darauf weiter reagieren zu können, so Scharrenbach.

Scharrenbach und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) ließen am Dienstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz offen, ob es in Nordrhein-Westfalen - wie bereits in vielen anderen Bundesländern - eine allgemeine Maskenpflicht im Handel und Öffentlichen Nahverkehr geben wird. „Wir heben Schritt für Schritt Beschränkungen auf und müssen auf der anderen Seite die hohen Anforderungen an medizinischen Schutz und Hygiene sicherstellen“, sagte Pinkwart. Er verwies darauf, dass es von Bund und Ländern gemeinsam bisher nur die dringende Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken gebe.

Dienstag, 16 Uhr: Appell: schrittweise Öffnung auch des Kulturbetriebes

Die Rufe nach einer behutsamen Öffnung der wegen der Corona-Krise geschlossenen Theater und Museen werden lauter. Der Deutsche Bühnenverein fordert eine „schrittweise Normalisierung“ des Spielbetriebs der Theater- und Orchester.

Nachdem die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern erste Erleichterungen für die Bevölkerung und einige Branchen beschlossen habe, sei es nun an der Zeit, auch bei der Kultur „vorsichtig nach vorne zu blicken“, teilte der geschäftsführende Direktor Marc Grandmontagne am Dienstag in Köln mit.

Für die Bühnen gebe es aber immer noch keine Klarheit. „Die unscharfe Regelung zu Großveranstaltungen darf nicht einfach auf Theater und Orchester angewendet werden“, so Grandmontagne.

Dienstag, 21. April. Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die neuen Infektionszahlen veröffentlicht. 233 Personen sind aktuell infiziert. Mehr dazu finden Sie hier.

Dienstag, 21. April, 7.45 Uhr: Guten Morgen

NRW-Kammern warnen: Tourismus und Gastronomie droht Pleite

Tourismus, Gastronomie und Handel in NRW sehen sich wegen der Corona-Krise von einer Pleitewelle bedroht. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern NRW befürchten im Reisegewerbe 69 Prozent der befragten Unternehmen Umsatzrückgänge von mehr als 50 Prozent für das Gesamtjahr 2020. Im Gastgewerbe gehe mehr als jedes dritte Unternehmen von Rückgängen über 50 Prozent für 2020 aus, teilte die IHK NRW am Montag mit. Auch im Einzelhandel würden massive Umsatzeinbrüche erwartet. Einem Drittel der Einzelhändler drohten Rückgänge von 25 bis 50 Prozent, acht Prozent der Einzelhändler Rückgänge von mehr als 50 Prozent.
Ohne weitere unterstützende Maßnahmen steige das Insolvenzrisiko in den Branchen teils dramatisch an. Im Reisegewerbe erwarteten drei Viertel der befragten Unternehmen, dass sie in 2020 Insolvenz anmelden müssten. Im Gastgewerbe liege der Anteil bei 60 Prozent, im Einzelhandel immerhin noch bei 38 Prozent.
Angesichts der für viele Unternehmen absehbar noch länger ausbleibenden Umsätze sind die Betriebe erneut auf direkte Unterstützung angewiesen, sagte der Hauptgeschäftsführer von IHK NRW, Ralf Mittelstädt. Denn ohne eine Perspektive für das Wiederanlaufen erhöhten Kredite und Bürgschaften lediglich die Verbindlichkeiten.

Spendenlauf findet virtuell statt

Über 130.000 Euro sind bei den Münsterland-Sternläufen, die von Rheine, Hamm, Liesborn, Stadtlohn und Beckum nach Münster führten, für die Kinderkrebshilfe Münster e.V. gesammelt worden. Die 9. Auflage des Laufs am 1. August wurde krisenbedingt abgesagt. Lauf-Initiator Jürgen Jendreizik hat sich nun an die potenziellen Sternläufer gewendet, sich virtuell am Spendenlauf zu beteiligen.
Hintergrund: Dem Verein „Läuferherz“ wurde eine Patenschaft für eine Zellerneuerungsmaschine am UKM übertragen, die den Kindern eine Chemotherapie ersparen soll. Kosten: Rund 250.000 Euro. Läufer können sich nun in die Teilnehmerliste eintragen und der virtuellen Streckenleistung entsprechend spenden.
www.muensterland-sternlauf.de

Verschiebung der Kommunalwahl gefordert

Im September soll in NRW kommunal gewählt werden. Es mehren sich aber die Stimmen, zumindest im Kreis Steinfurt, nach denen eine Verschiebung Sinn ergeben könnte. Immerhin kündigte das Land an, nach den Osterferien – also in diesen Tagen – aktualisierte Infos zur Kommunalwahl verschicken zu wollen.

Montag, 18.12 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken stellt die Übersicht zu den Coronavirus-Zahlen um. Zudem wurde die Zählweise landesweit einheitlich gemacht, so dass es künftig gegen Mittag die neuen Zahlen geben wird. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 16.17 Uhr: UKM sucht nach Blutspender

Das Universitätsklinikum Münster ist aktuell auf der Suche nach Menschen, die nach einer Coronavirus-Infektion wieder gesund sind. Sie benötigen von den ehemaligen Patienten eine Blutspende. Ziel ist es, aus den Hyperimmun-Seren des Blutes der Spender Abwehrstoffe zu isolieren. Anschließend könnten sie aktuell Infizierten mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf verabreicht werden, ließ das UKM mitteilen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 14.15 Uhr: Keine Maskenpflicht im Kreis Borken, aber in Dorsten und Münster
Der Krisenstab der Stadt Münster hat die Einführung einer Maskenpflicht für Münster beschlossen. Sie wird ab kommenden Montag, 27. April, gültig. Das bestätigte der Leiter der städtischen Krisenstabs, Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. Hintergrund sind die Öffnungen im Einzelhandel, die seit Montag gelten und für eine Belebung der Innenstadt sorgen. Die Maskenpflicht in Münster wird über eine allgemeine Verfügung der Stadt gültig. Bislang haben sich nur wenige Städte in Deutschland für eine Maskenpflicht entschieden. Details gibt die Stadt Münster im Laufe des Montags bekannt. Auch Dorsten hat sich für eine Pflicht in öffentlichen Gebäuden ausgesprochen.

Der Sprecher der Bürgermeister im Kreis Borken, Vredens Bürgermeister Christoph Holtwisch, hat laut Radio WMW mitgeteilt, dass es für den Kreis Borken aktuell keine Pläne für eine Maskenpflicht gibt.

Montag, 11.40 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister gegen mehr Kurzarbeitergeld
Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat eine generelle Erhöhung des Kurzarbeitergeldes in der Corona-Pandemie abgelehnt. Im Interview mit der „Rheinischen Post“ sagte der FDP-Politiker, dass der monatliche Verdienstausfall für Arbeitnehmer sehr unterschiedlich sei. Vielfach würden Unternehmen das Kurzarbeitergeld zu günstigen steuerlichen Konditionen aufstocken. „Deswegen müssen wir differenziertere Möglichkeiten in Betracht ziehen, um besonders belasteten Arbeitnehmern wirksam helfen zu können“, sagte Pinkwart.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte sich für eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes ausgesprochen - ebenso die Grünen. Mehr Infos gibt es hier.

Montag, 20. April, 8 Uhr: Start in den Tag
Guten Morgen,

heute kehrt ein Stück Normalität in den Alltag in Nordrhein-Westfalen zurück. Viele Geschäfte dürfen heute - unter Auflagen - wieder öffnen. Auch die Osterferien sind beendet und der Schulbetrieb beginnt wieder - für die meisten Kinder allerdings von zu Hause aus.

Saison in Westfalen beendet

Der Handballverband Westfalen hat den Knoten durchgehauen. Die Saison ist beendet, die Tabellen mit Stand vom 12. März bekommen Gültigkeit.

Schulbesuch für einige Schüler ab Donnerstag in NRW verpflichtend

Für einige Tausend Schüler gilt ab Donnerstag in Nordrhein-Westfalen wieder die Schulpflicht. Dazu gehören nach Angaben des Schulministeriums Schüler in Abschlussklassen an weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufskollegs, die vor Prüfungen stehen. Dies konkretisierte das Schulministerium am Wochenende in einer Mail an alle Schulen. Eine Ausnahme bilden die vor dem Abitur stehenden Abiturienten: Sie können die Schule ab Donnerstag freiwillig besuchen. Schüler mit Vorerkrankungen können nach Rücksprache von der Schulpflicht befreit werden

Sonntag, 17 Uhr:

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 841 (gestern 839). 582 Personen (gestern 556) sind inzwischen gesundet. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 231 Personen (gestern 255) infiziert. Bislang sind 28 Personen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Seit Freitag hat sich die Zahl der Todesfälle nicht erhöht. Hier gibt es ausführliche Zahlen.

Sonntag, 19. April, 9 Uhr: Guten Morgen

Im Interview erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker, warum für ihn die 800-Quadratmeter-Regel für den Einzelhandel nicht nachvollziehbar ist und wie der Schulstart ablaufen soll. Hier geht es zum Interview.

Samstag, 17.11 Uhr:

Die Zahl der wieder gesunden Menschen ist im Kreis Borken weiter gestiegen. Es gibt keinen weiteren Todesfall. Hier gibt es weitere Infos.

Samstag, 13.30 Uhr:

Solo-Selbstständige, Freiberufler, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, konnten seit Ende März Anträge auf finanzielle Unterstützung vom Land und Bund stellen, die sogenannte Soforthilfe. Nach dem aufgrund von Betrugsfällen vorgenommenen vorläufigen Stopp der NRW-Soforthilfe können seit Freitag wieder Anträge auf Soforthilfe gestellt werden. Die Bezirksregierung Münster hat dazu nun aktuelle Zahlen vorgelegt. Bis einschließlich Donnerstag, 16. April, sind dort insgesamt 46.740 Anträge genehmigt worden – davon kamen 6356 Anträge aus dem Kreis Borken. Die bisher genehmigten Anträge verteilen sich auf 30 verschiedene Branchen. Insgesamt fast 3000 Anträge kommen aus dem Bereich Dienstleistungen. Daneben stammen die meisten hiesigen Anträge aus dem Einzelhandel (835), dem Handwerk (755) und dem Gastgewerbe (742).

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren gibt es hier: https://www.bezreg-muenster.de/de/foerderung/foerderung_corona/nrw-soforthilfe/index.html

Samstag, 18. April, 10 Uhr: Guten Morgen

Was ist eigentlich alles in den vergangenen Wochen passiert? Unglaublich viel. Die Borkener Zeitung hat eine Chronik erarbeitet. In dieser werden überregionale Ereignisse der Coronavirus-Krise mit Ereignissen aus dem Leben im Kreis Borken gegenübergestellt. Hier geht es zur Chronik.

Freitag, 18 Uhr: Wo gibt es Masken?
Das Tragen von Masken wird empfohlen, doch wo gibt es sie eigentlich noch? Wir haben Apotheken und Geschäfte abtelefoniert und eine Liste für euch erstellt. Hier gibt es sie.

Landrat Dr. Kai Zwicker zum Schulstart

Freitag, 17 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Zahl der wieder gesunden Menschen ist im Kreis Borken weiter gestiegen. Hier gibt es weitere Infos.

Freitag, 15 Uhr: Busfahrpläne werden angepasst
Zu Donnerstag, 23. April, fahren die Linienbusunternehmen im Münsterland ihr Fahrplanangebot stufenweise wieder hoch und reagieren damit auf die Ankündigung der Landesregierung zur schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens, teilt der Kreis Borken mit.

In der Regel wird vom 20. bis zum 22. April weiter nach dem Ferienplan gefahren, das heißt noch keine schulspezifischen Fahrten. Auch alle NachtBus-Linien und viel Spätverkehr fallen weiterhin weg.

Wenn die Schulen ab Donnerstag, 23. April, den Unterricht – zunächst für die Abschlussklassen – wiederaufnehmen, werden auch die von den Abschlussklassen benötigten schulorientieren Fahrten und Linien fahrplanmäßig einsetzen.

Über weitere Anpassungen werden die Fahrgäste informiert.

Zur Verminderung der Ansteckungsgefahr empfehlen die Verkehrsbetriebe im Münsterland, in den Bussen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und wie bisher auf verstärkte Handhygiene nach der Fahrt zu achten.

Darüber hinaus bleiben die Vordertüren bis auf weiteres geschlossen, um die Fahrer zu schützen, sofern keine Fahrerkabinen vorhanden sind. Der Fahrkartenkauf kann wie bisher über die BuBiM-App, die Fahrkartenautomaten und über die Vorverkaufsstellen erfolgen.

Fahrplanauskünfte erhalten die Fahrgäste entweder telefonisch unter der Schlauen Nummer für Bus und Bahn 01806 / 504030 (20 ct pro Min. aus Festnetz, mobil max. 60 ct pro Min.) oder über die Fahrplanauskunft im Internet bzw. per App.

Freitag, 13 Uhr: OVG: Spielhallen müssen dicht bleiben

Aus Münster berichtet Gunnar Pier
Nachdem in dieser Woche bereits ein Fitnessstudio mit seiner Klage gegen die wegen des Coronavirus angeordnete Schließung gescheitert war, lehnte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht mit Sitz in Münster nun auch den Wunsch einiger Spielhallen ab, wieder öffnen zu dürfen. Das teilte das Gericht am Freitag mit. Zwei Firmen aus Bergisch Gladbach, die in mehreren Städten Spielotheken betreiben, hatten demnach argumentiert, die Betriebsschließungen verletzten sie in ihrem Grundrecht der Berufsfreiheit. Das Gericht folgte dem Ansinnen nicht und entschied, die angegriffene Regelung sei voraussichtlich rechtmäßig. Die Schließung von Spielhallen sei Teil eines Gesamtkonzepts des Verordnungsgebers zur Reduzierung infektionsbegünstigender sozialer und persönlicher Kontakte. Die Berufsfreiheit müsse vor diesem Hintergrund gegenüber dem Schutz von Leben und Gesundheit vorübergehend zurücktreten. Die Beschlüsse sind unanfechtbar.
Galeria Karstadt Kaufhof klagt auf Öffnung der Filialen
Der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof wendet sich gegen die durch die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bedingte Schließung seiner Häuser. Das teilte das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW am Freitag in Münster mit. Eine Entscheidung soll in der kommenden Woche fallen.

Notbetreuung wird ausgeweitet

Das Land NRW baut die Notbetreuung in Kindertagesstätten aus: In einer neuen Verordnung werden weitere Branchen genannt, aus denen Eltern ihre Kinder in die Kitas bringen dürfen. Darunter sind Mitarbeiter von Tankstellen, des Lebensmittelhandels, der Pharmaindustrie, Drogerien, Bankangestellte und Hausmeister: Mehr dazu gibt es hier.

Freitag, 17. April, 8.40 Uhr: Guten Morgen
Was der Tag bringt

Heute sollen Selbstständige und Unternehmer die Corona-Soforthilfen des Landes NRW wieder beantragen können, nachdem das Hilfsprogramm wegen Betrugsfällen ausgesetzt worden war. Auszahlungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.
Viele Familien dürften heute zudem gespannt darauf warten, was bei einer Telefonkonferenz von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey mit den entsprechenden Länder-Ressortchefs herauskommt. Dort geht es um die Frage, wie die Kinder-Notbetreuung künftig geregelt werden soll. Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp dringt auf weitere Schritte zur Öffnung der Kitas. Gültig werde die neue Regelung voraussichtlich am Donnerstag kommender Woche, sagte Stamp.

Hilfe für Studenten
Wegen der Corona-Krise ruhen bei vielen Studenten in Deutschland die Jobs - beispielsweise in der Gastronomie. Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) fordert nun, das Bafög zu öffnen, um Studenten in finanzieller Not zu helfen. In einem Brief an Bildungsministerin Anja Karliczek wird diese unter anderem gebeten, den Zugang zum Bafög kurzfristig für diejenigen zu ermöglichen, die zwar bisher keine Leistung bezogen haben, denen jetzt aber Einkommen wegbreche, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Karliczek hatte für Studenten, die ihren Job verloren haben, als Überbrückungshilfe ein zinsloses Darlehen angekündigt. Diesen Vorschlag lehnt die KMK ab. Das sei keine adäquate Lösung für die betroffenen Studierenden, heißt es in dem Brief.

Wann kommt die App?

Wann kann die Handy-App zur Virus-Eindämmung in Deutschland eingesetzt werden? Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann dies noch mehrere Wochen dauern. „Das wird entwickelt, mit Hochdruck“, so der CDU-Politiker im ARD-“Morgenmagazin“. „Aber die Wahrheit ist auch: Damit’s wirklich gut ist, braucht es halt eher noch drei bis vier Wochen als noch zwei Wochen.“
Spahn betont: „Es geht ja darum, dass wir bei der Datensicherheit, beim Datenschutz und auch bei dem dahinterliegenden Konzept natürlich so perfekt wie möglich sein müssen. Das muss den Anforderungen genügen, die wir auch ansonsten an eine solche Technologie stellen.“
Seit Wochen ist eine solche App im Gespräch. Es geht darum, Menschen schnell zu informieren, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten. Die Nutzung soll freiwillig sein.

Donnerstag, 17.20 Uhr Aktuelle Zahlen
Die aktuellen Zahlen für den Kreis Borken liegen vor. Die Statistik weist drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 16.30 Uhr: Regierung hält am Kommunalwahltermin fest
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hält trotz der anhaltenden Corona-Krise am Kommunalwahltermin am 13. September fest. „Stand jetzt ist das so, dass wir daran festhalten“, sagte Vize-Regierungschef Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf. Klar sei dabei auch, dass es die Möglichkeit geben müsse, einen fairen Wahlkampf zu führen.

Donnerstag, 16 Uhr: NRW: Notfallbetreuung in Kitas auf zehn Prozent aufstocken

Nordrhein-Westfalen will die Notbetreuung in den Kindergärten auf zehn Prozent der Kinder ausweiten. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag in Düsseldorf an. Im vergangenen Monat hatte das Familienministerium gemeldet, dass in NRW nur zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege in der Notfallbetreuung sind. Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin hatten sich am Mittwoch darauf geeinigt, die Gruppe, die das in Anspruch nehmen darf, auszuweiten. Dazu wollen Bund und Länder an diesem Freitag in einer Telefonkonferenz eine gemeinsame Linie finden.

Donnerstag, 16. April, 8.10 Uhr: Guten Morgen

Die neuen Corona-Beschlüsse sind jetzt bei allen etwas gesackt? Was halten Sie von den Beschlüssen? Wie werden Sie künftig arbeiten? Werden Sie die Masken in der Öffentlichkeit tragen oder darauf verzichten? Wie treffen die Beschlüsse Sie ganz persönlich? Liebe Leser und Leserinnen, wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Melden Sie sich doch bei uns per E-Mail an redaktion@borkenerzeitung.de und wir rufen zurück.

Wie wirken sich die Corona-Beschränkungen auf unsere Wirtschaft aus? Mehr dazu lesen Sie hier.

Reaktionen aus der Heimat: Wir haben gestern Abend mit einigen Lehrern, Gastronomen und Einzelhändlern aus unserer Region gesprochen. Die Äußerungen können Sie alle nachlesen. [Der folgende Link ist nicht kostenlos]: Reaktionen aus Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen.

Mittwoch:

Mittwoch, 18.35 Uhr: So sehen die weiteren Maßnahmen aus

Bund und Länder haben eine Reihe von Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen in Deutschland beschlossen - die strengen Kontaktverbote sollen aber grundsätzlich bis Anfang Mai weiter gelten, teilte Angela Merkel in einer Pressekonferenz mit. Erst Anfang Mai soll demnach auch der Schulbetrieb langsam wieder aufgenommen werden. Dagegen dürfen Geschäfte unter bestimmten Voraussetzungen bereits vom kommenden Montag an wieder öffnen. Dabei müssen sie ein Konzept erarbeiten und die Ladenfläche darf nicht größer als 800 Quadratmeter sein.

Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant

Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai unter bestimmten Vorgaben wieder starten. Dabei stehen Abschlussklassen im Vordergrund. Geplant werden müssen reduzierte Gruppen, Pausenbelegung und es muss auch ein Konzept für Schulbusse geben.

Großveranstaltungen bis 31. August grundsätzlich untersagt

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden.

Masken

Die Bundesregierung empfiehlt deutlich in der Öffentlichkeit Masken zu tragen. Dieses solle vor allem im öffentlichen Personen- und Nahverkehr und beim Einkaufen gemacht werden.

Altenheime sollen individuelle Konzepte erarbeiten, damit eine Isolation vermieden wird.

Friseure sollen beispielsweise ein Hygienekonzept bis zum 4. Mai erarbeiten. Auch dann könnten sie wieder öffnen.

Gastronomiebetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Mittwoch, 15.20 Uhr: Welche Beschlüsse kommen?
Über Ladenöffnungen, Umgang mit Friseuren und der Frage, was passiert mit Schülern wird gerade beraten. Einige Beschlüssen könnten so aussehen: Klicken Sie hier.

Mittwoch, 14.50 Uhr: Jugendliche waren zu viert unterwegs
Auch wenn die Zahl der Covid 19-Infektionen nicht mehr so stark steigt - um die Gefahr durch die Krankheit zu minimieren, müssen sich alle weiter an die geltenden Regeln halten, schreibt die Polizei in einer aktuellen Mitteilung. Polizeibeamten war ein Quartett gegen 4.15 Uhr auf der Brinkstraße aufgefallen. Zwei der Jugendlichen hatten sich zunächst etwas entfernt, als die Polizeibeamten die Borkener kontrollieren wollte - allerdings nur ein kleines Stück. Einsichtig zeigten sich die beiden 18 und 17 Jahre alten jungen Männer sowie die 17 und 16 Jahre alten Begleiterinnen indes nicht–- sie hielten es für erlaubt, zu viert unterwegs zu sein. Bei dem 18-Jährigen fanden die Beamten zudem einen Joint. Die Beamten stellten die Droge sicher und erteilten Platzverweise. Gegen den 18-Jährigen fertigten sie wegen des Drogenbesitzes eine Strafanzeige.

Mittwoch, 7.45 Uhr: Guten Morgen
Wichtige Schaltkonferenz

Wann öffnen Kitas und Schulen wieder? Wann die Geschäfte? Vor Beratungen mit Kanzlerin Merkel zu möglichen Corona-Lockerungen ist NRW vorgeprescht: Einrichtungen sollen nach den Osterferien schrittweise den Betrieb aufnehmen. Ministerpräsident Laschet hat angekündigt, in der heutigen Schaltkonferenz für „Flexibilität in grundsätzlicher Übereinstimmung“ zu plädieren. Was er nicht wolle: „Alleingänge irgendeines Landes.“ Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dienstag, 17.15 Uhr: Aktuelle Zahlen

Hier geht es zu den aktuellen Zahlen.

Dienstag, 16.53 Uhr: Ministerin will Schulen in NRW nach Osterferien schrittweise öffnen

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen nach den Osterferien schrittweise wieder öffnen. Das sei ihr „festes Ziel“, um vor allem die Durchführung von Prüfungen und die Vergabe von Abschlüssen zu ermöglichen, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Ältere Kinder bald wieder in die Kitas

In Nordrhein-Westfalen sollen Kinder, die kurz vor der Einschulung stehen, bald wieder die Kindertagesstätten besuchen dürfen. In der kommenden Woche werde die Notfallbetreuung für diese Kinder noch fortgesetzt. „Danach schlage ich vor, den letzten Jahrgang vor der Einschulung wieder zuzulassen“, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Hier gibt es weitere Infos.

Dienstag, 15.15 Uhr: Neustart von Soforthilfe-Programm
Das Wirtschaftsministerium hatte das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen Ende letzter Woche gestoppt, nachdem eine Betrugsmasche aufgeflogen war. Das Programm soll am Freitag wieder starten - das erforderliche Antragsformular soll dann wieder auf der offiziellen Seite des Ministeriums online gehen.

Dienstag, 12.50 Uhr: Aktuelle Zahlen der Bezirksregierung:
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von Ostersonntag auf Dienstag von 4136 auf jetzt 4331 Fälle (Stand: 14. April 12.10Uhr) erhöht. Das entspricht einem Anstieg von 195 bestätigten Infektionen zum Ostersonntag.
Aktuell werden 248 COVID-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon 157 intensivmedizinisch. Zurzeit sind 288 zusätzliche Intensivbetten (mit Beatmungsmöglichkeit) im Regierungsbezirk Münster verfügbar. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage aktuell wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammern: bestätigte Infektionen vom 12. April, dritte Zahl: Verstorbene, vierte Zahl in Klammern: Verstorbene vom 12. April, fünfte Zahl: Gesundete, sechste Zahl in Klammern: Gesundete vom 12. April):
Borken: infiziert 790 (770), verstorben 23 (21), gesundet 391 (373)
Bottrop: infiziert 92 (87), verstorben 3 (3), gesundet 43 (39)
Coesfeld: infiziert 458 (454), verstorben 12 (11), gesundet 247 (216)
Gelsenkrichen: infiziert 251 (238), verstorben 5 (4), gesundet 52 (49)
Münster: infiziert 616 (609), verstorben 7 (7), gesundet 412 (412)
Recklinghausen: infiziert 714 (669), verstorben 5 (5), gesundet 423 (383)
Steinfurt: infiziert 1005 (961), verstorben 25 (24), gesundet 409 (374)
Warendorf: infiziert 405 (379), verstorben 5 (3), gesundet 283 (274)
Gesamt: infiziert 4331 (4167), verstorben 85 (78), gesundet 2260 (2120)

Dienstag, 11.38 Uhr: RW-Landtag verabschiedet Pandemie-Gesetz

Der Landtag hat am Dienstag in Düsseldorf mit großer Mehrheit im dritten Anlauf ein Pandemie-Gesetz für Nordrhein-Westfalen beschlossen. Es sieht besondere Regierungsbefugnisse für den Fall einer katastrophalen Entwicklung der Corona-Krise vor. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP stimmten ebenso wie die Oppositionsfraktionen von SPD und Grünen dafür. Die AfD stimmte dagegen.
Ursprünglich wollte die schwarz-gelbe Landesregierung das Gesetz bereits zu Beginn des Monats im Eilverfahren durch den Landtag bringen. Das war an der Opposition gescheitert. Sie hatte - ebenso wie Staatsrechtler - erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken wegen geplanter Grundrechtseinschränkungen geltend gemacht.
Gestrichen wurde zuvor ein besonders umstrittener Passus, wonach Ärzte, Pfleger und Rettungskräfte im äußersten Fall zum Arbeitseinsatz zwangsverpflichtet werden sollten. Stattdessen wird es nun ein Freiwilligenregister geben, in das sich medizinisches Personal eintragen kann. Darüber hinaus kann das Gesundheitsministerium die Krankenhausträger verpflichten, zusätzliche Behandlungskapazitäten zu schaffen und nicht dringend notwendige Operationen zu verschieben. Die staatlichen Behörden dürfen außerdem Medikamente oder medizinisches Apparate beschlagnahmen, allerdings nicht bei Privatpersonen.
Das gesamte Gesetz ist bis zum 31. März 2021 befristet. Die erweiterten Handlungsbefugnisse können angewandt werden, nachdem der Landtag zuvor eine „epidemische Lage von landesweiter Tragweite“ festgestellt hat. Dies stand am Dienstag bereits auf der Tagesordnung der Landtagssondersitzung. Die Befugnis gilt zunächst zwei Monate.

Dienstag. 14. April, 8 Uhr: Guten Morgen

Pandemie-Gesetz heute noch einmal im Landtag

Neuer Anlauf für das Pandemie-Gesetz in NRW: Eigentlich wollte die Regierung im Eilverfahren die Weichen stellen, um in einer epidemischen Notlage schnell handeln zu können. Das scheiterte an der Opposition - jetzt bremst noch die AfD. Mehr dazu gibt es hier.

Lockerung der Maßnahmen
Vor einer übereilten Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland warnt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. „Es ist wichtiger, dass die Kontaktbeschränkungen nachhaltig gelockert werden, als dass sie schnell gelockert werden“, erklärt der Wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien.
Eine vorschnelle Aufhebung der Kontaktbeschränkungen berge die Gefahr, dass es zu einem erneuten Emporschießen der Infektionen komme und die Kontaktbeschränkungen wieder verschärft werden müssten, heißt es in der Studie des IMK.

Montag, 19.50 Uhr: Schüler wieder in die Schulen?
Wie geht es am 20. April weiter? Gehen die Schüler dann wieder normal in die Schulen? Diese Fragen sollen in einer gemeinsamen Schalte aller Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch 15. April, besprochen werden.

Für heute verabschieden wir uns.

Montag, 17.15 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Kreisverwaltung Borken hat die aktuellen Zahlen vorgelegt. 790 Menschen sind mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, seit dem Beginn der Pandemie. Aktuell sind 360 Menschen erkrankt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 15.35 Uhr: Polizeibilanz im Kreis Borken
In der Zeit zwischen Gründonnerstag, 6 Uhr, und Ostermontag, 12 Uhr, erteilte die Polizei 80 Platzverweise und leitete 50 Bußgeldverfahren ein, heißt es in einer aktuellen Mtteilung. In den meisten Fällen handelte es sich um Verstöße durch Gruppen von drei bis fünf Personen, die im öffentlichen Raum angetroffen wurden. Bei einer Veranstaltung (Party im Gemeinschaftsgarten eines Mehrfamilienhauses in Bocholt) leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.
Auf der Schwanenstraße hatte sich ein 65 Jahre alter Bocholter vorgedrängelt und trotz der Warteschlange vor dem Haus eine Bäckerei betreten. Ein 41 Jahre alter Bocholter forderte den 65-Jährigen auf, sich hinten anzustellen. Da der Mann dieser Aufforderung nicht nachkam, ergriff der 41-Jährige diesen an der Jacke, woraufhin der 65-Jährige zu Boden fiel. Der 65-Jährige erstattete Anzeige wegen Körperverletzung, teilt die Polizei weiter mit.
In Einzelfällen wurden der Polizei aber auch Vorfälle gemeldet, die keinen Verstoß darstellten (z.B. erlaubte Treffen im privaten Bereich, erlaubter Außer-Haus-Verkauf).

Montag, 15.30 Uhr: Ostermärsche einmal anders: Organisatoren zufrieden
Die Organisatoren der traditionellen Ostermärsche für Frieden und Abrüstung haben eine positive Bilanz gezogen - auch wenn in der Corona-Krise in diesem Jahr einiges anders lief als sonst. Friedensbewegte hätten „zahlreiche kreative Wege gefunden, um ihren Protest in die Öffentlichkeit zu tragen“, teilte das Netzwerk Friedenskooperative am Montag mit.
Statt gemeinsam auf die Straße zu gehen, hätten Menschen sich von zu Hause aus beteiligt - etwa über Botschaften in den Fenstern und auf Balkonen oder über die Website des Netzwerkes Friedenskooperative, wo rund 2000 Menschen ein virtuelles Friedenszeichen mit Fotos ausgefüllt hätten, hieß es. In einzelnen Städten wie Gronau, wo eine Ostermarsch-Mahnwache vor der Urananreicherungsanlage abgehalten wurde, oder Schwerin habe es Aktionen im öffentlichen Raum unter Einhaltung von behördlichen Auflagen gegeben.

Montag, 13 Uhr: Feiertage auch in den Behörden

Die Feiertage haben auch Auswirkungen auf die Corona-Zahlen in der Region. Wie die Bezirksregierung Münster mitteilt, entfällt heute „aufgrund geänderter Meldezeiten der Krisenstäbe während der Osterfeiertage“ das tägliche Update zur Corona-Lage im Regierungsbezirk. Die nächsten aktuellen Zahlen von der Bezirksregierung sind für Dienstagmittag angekündigt.

Montag, 13. April, 8 Uhr: Guten Morgen
Polizei zieht auch im Kreis Borken positive Oster-Zwischenbilanz

Landrat Dr. Kai Zwicker ist froh, dass sich die Bevölkerung nach Einschätzung der Kreispolizei Borken an diesem Osterwochenende bislang weitgehend an die aktuellen Beschränkungen und Auflagen zur Kontaktvermeidung gehalten hat. Er dankt den Bürgerinnen und Bürgern für die gezeigte Disziplin, appelliert aber auch erneut an alle, trotz der Osterfeiertage ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, engen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. „Draußen Fahrradfahren, spazieren gehen oder joggen ist natürlich erlaubt, aber eben alleine oder zu zweit und mit dem nötigen Abstand“, so Dr. Zwicker. Auch von nicht notwendigen Fahrten in die Niederlande sei abzusehen.

Mehrheit der Deutschen für Schutzmaskenpflicht
Die Mehrheit der Deutschen ist dafür, das Tragen von Schutzmasken zumindest an bestimmten Orten zur Pflicht zu machen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wollen 33 Prozent eine solche Pflicht wie in Österreich auf Supermärkte beschränken.

Sonntag, 17.27 Uhr: Guten Abend

Wir verabschieden uns mit unserem Live-Ticker mit den aktuellen Zahlen des Kreises Borken.

Sonntag, 12.03 Uhr. Lockerungsvorschäge des Expertenrats:
In der nächsten Woche geht es in Berlin um die Maßnahmen in der Corona-Pandemie und mögliche Lockerungen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet hat eine Expertengruppe zu dem Thema einberufen. Ihre Vorschläge sollen einen Beitrag zur Debatte leisten. Mehr dazu finden Sie hier.

Sonntag, 10.17 Uhr: Guten Morgen und frohe Ostern!

Glockenläuten in NRW
In Nordrhein-Westaflen haben die Kirchen zum Ostersonntag gemeinsam um 9.30 Uhr die Glocken bis 9.45 Uhr geläutet. Um dennoch etwas christliche Stimmung an diesem außergwöhnlichen Osterfest stattfinden zu lassen.

Randalierer in Coesfeld
Ein betrunkener Mann hat in Coesfeld zunächst seine Nachbarschaft mit lauter Musik gestört und sich anschließend mit der herbeigerufenen Polizei angelegt. Dabei behauptete er, das Coronavirus zu haben und hustete den Beamten ins Gesicht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Samstag, 17.15 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen veröffentlich. Die Zahl der Erkrankten geht laut der Statistik weiter zurück. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Samstag, 14.50 Uhr: Musikvideo: Polizei und NRW-Innenminister danken Bürgern

Mit einem außergewöhnlichen Video danken die Polizei und NRW-Innenminister Herbert Reul den Bürgern für ihr Verhalten in der Corona-Krise: Das Landespolizeiorchester spielte eine moderne Version von „Freude schöner Götterfunken“ ein. Wegen der Kontaktsperre betraten die Musiker einzeln und nacheinander eine Schießanlage, um ihren Part aufzunehmen. Das Video ist seit heute online.

Samstag, 11. April, 8.10 Uhr: Tipps am Morgen
Tipps zur Hilfe für Selbstständige
Viele Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen aus dem Kreis Borken haben mittlerweile die Bewilligung für die Soforthilfe erhalten und vielleicht sogar das Geld schon auf dem Konto. Doch wofür darf es eigentlich verwendet werden – und wofür (besser) nicht? Das erklärt Julia Laarmann von der Kanzlei Lausten Laarmann Nagel Wering in einem Webinar „NRW-Soforthilfe“. Es startet am Dienstag (14. April) ab 11 Uhr. Den Link dazu gibt’s unter www.wfc-kreis-coesfeld.de.

Kirchenmusik ohne Gottesdienste
Organisten aus mehreren Kirchenkommunen haben für uns gespielt, damit wir Ihnen Kirchenmusik nach Hause bringen können. In diesem Jahr wird es keine Gottesdienste und Messen zu Ostern geben. Hier haben Sie die Möglichkeit einige Werke zu hören. Am Freitagabend haben wir das Video mit Elisabeth Klingner veröffentlicht. Sie ist Organistin in der St. Ludgerus Kirche in Weseke unsd spielt das Stück „Jesu, bleibet meine Freude“. Wir werden immer zu 19 Uhr in der Serie #bleibzuhause in den drei kommenden Tagen ein Stück veröffentlichen. Hier geht es zum Video.

Freitag, 17.50 Uhr: Die aktuelle Zahlen
Die Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Borken liegen vor.

Freitag, 15 Uhr: Bezirksregierung prüft Anträge
Im Rahmen der „NRW-Soforthilfe 2020“ überprüft die Bezirksregierung Münster auch während der Oster-Feiertage Anträge, darauf hin ob bereits ein positiver Bescheid ergangen, aber die Soforthilfe noch nicht auf dem Konto der Antragsteller eingetroffen ist. Ausschließlich Bescheid-Empfänger, auf die dies zutrifft, können sich am Samstag, 11. April 2020, von 9 bis 14 Uhr an die Hotline der Bezirksregierung wenden.
Damit die Mitarbeiter unter der Telefonnummer 0251/411-3400 helfen können, werden folgende Infos benötigt:
- einen positiven Bescheid der Bezirksregierung Münster (Bescheide der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf und Köln können nicht bearbeitet werden)
- die Nummer des positiven Bescheids und
- die IBAN-Nummer, die als Bankverbindung auf dem Soforthilfe-Antrag angegeben wurde
Die Mitarbeiter der Bezirksregierung nehmen diese Daten zur nachfolgenden Überprüfung auf, eine Fallbearbeitung oder ein Simultanabgleich finden an der Hotline nicht statt.
Die Bezirksregiwerung weist weiter darauf hin, dass die Hotline am Samstag ausschließlich für diese Fälle reserviert ist. Anrufende Bescheid-Empfänger werden um etwas Geduld im Fall erhöhten Anrufaufkommens gebeten.

Freitag, 13.30 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident appelliert an Menschen in NRW
Wegen der Corona-Krise hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Bürger aus Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, während der Osterfeiertage nicht nach Niedersachsen zu reisen. „In diesem Jahr müssen wir Sie leider bitten, an Ostern zu Hause zu bleiben“, sagte Weil. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zwangspause bei Corona-Soforthilfen soll kurz ausfallen
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Auszahlung der Corona-Soforthilfen so schnell wie möglich wieder aufnehmen. „Wir überprüfen mit den Bezirksregierungen und der Finanzverwaltung die offenen Anträge und Bewilligungen und bitten die Unternehmerinnen und Unternehmer um etwas Geduld und Verständnis“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) . Mehr dazu lesen Sie hier.

Corona-Hilfen für Künstler bereits komplett ausgezahlt
Rund drei Wochen nach dem Start eines Sonderförderprogramms für von der Corona-Krise betroffene freischaffende Künstler in NRW sind die Finanzmittel von fünf Millionen Euro bereits komplett ausgezahlt.
Seit Beginn seien bei den Bezirksregierungen bis Donnerstag mehr als 17.000 Anträge eingegangen, teilte das NRW-Kulturministerium mit. Die Mittel seien vollständig abgerufen und ausgezahlt worden. Freischaffenden Künstlern, die derzeit nicht auftreten können und oft von der Hand in den Mund leben, sollte unbürokratisch geholfen werden. Pro Künstler gab es einmalig bis zu 2000 Euro. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. „Unser Sonderförderprogramm hat mehrere Tausend freie Kulturschaffende in Nordrhein-Westfalen kurzfristig vor einer existenzbedrohenden Situation bewahrt“, sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). Mit dem Anlaufen weiterer staatlicher Hilfsprogramme stünden für diese Künstler verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Freitag, 9.50 Uhr: Polizei schickt Niederländer an Grenze zurück
Verschärfte Vorsichtsmaßnahmen und Grenzkontrollen: Wie die Grafschafter Nachrichten berichten, wurde einigen Niederländern am Donnerstagabend die Einreise am Grenzübergang Frensdorferhaar/Nordhorn nach Deutschland nicht gestattet.

Freitag, 9 Uhr: Quarantäne-Regeln
Es gibt neue Quarantäne-Regeln. Diese wurden am Donnerstag erlassen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 10. April, 8 Uhr: Guten Morgen
WIr starteten wieder mit Ihnen in den Tag. Heute ist Karfreitag und die ruhigen Ostertage begonnen.

Stadt Münster erteilt Demo Absage
Am Ostersamstag hatte eine Initiative einen Demonstrationszug zur „Rettung der Demokratie“ beantragt. Die Stadt sieht sich angesichts der Corona-Vorschriften außerstande, den Protest zu genehmigen. Ordnungsdezernent Heuer hält es mitunter für fraglich, ob und wie die Veranstalterin die Zahl der Demonstranten begrenzen kann. „Das haben auch die Erfahrungen mit zwei genehmigten Mahnwachen in dieser Woche gezeigt.“

Atomkraftgegner kündigen Ostermarsch-Mahnwache gegen Uranfabrik an
Ursprünglich sollte der Ostermarsch am Karfreitag wieder zur Urananreicherungsanlage führen. Der wurde wegen Corona abgesagt. Nun soll ersatzweise eine weitere Mahnwache stattfinden – doch die Genehmigung steht unter einem Vorbehalt.
Erreichbarkeit und Öffnungszeiten an Osterfeiertagen

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Am Wochenende und an Feiertagen ist sie von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt. Die ambulante ärztliche Behandlung von Coronavirus-Patientinnen und -Patienten sowie von Verdachtsfällen wird im Kreis Borken insbesondere auch durch zwei Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sichergestellt. Sie befinden sich in 46399 Bocholt, Adenauerallee 59 (Europahaus), und in 48739 Legden, Haidkamp 1 (Dorf Münsterland). Deren Öffnungszeiten über die Osterfeiertage (Karfreitag bis Ostermontag) lauten:
Behandlungszentrum Bocholt: 9 bis 11 Uhr, 16 bis 18 Uhr
Behandlungszentrum Legden: 9 bis 13 Uhr

.Donnerstag, 17.11 Uhr: Aktuelle Zahlen
In Heiden hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Die ausführlichen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 15.20 Uhr: Treffen der Pflegeeinrichtungen mit der WTG

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt sich zunehmend auch für die Betreuung von pflegebedürftigen und behinderten Menschen, gerade auch in den stationären Einrichtungen, als besondere Herausforderung dar. Um sich zur aktuellen Situation im Kreisgebiet und den bisherigen Erfahrungen auszutauschen, haben sich am Mittwoch (08.04.2020) zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Senioren-, Pflege-, und Behinderteneinrichtungen mit der WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) und dem Gesundheitsamt des Kreises Borken getroffen. Dabei ging es auch um die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW herausgegebene „CoronaAufnahmeVerordnung“, die am vergangenen Wochenende herausgegeben wurde und in Kraft getreten ist. Mehr dazu erfahren Sie beim Kreis Borken.

Donnerstag, 10.10 Uhr: Wegen Fake-Internetseiten: NRW stoppt Auszahlung von Soforthilfen
Das NRW-Wirtschaftsministerium stoppt wegen mutmaßlich betrügerischer Interneteiten die Soforthilfe-Auszahlungen. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt am Mittwochabend gefallen. Hier gibt es mehr Infos.

Zig Kisten mit dringend benötigter Schutzausstattung hat jetzt der Kreis Borken vom Land NRW für die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe der Region erhalten. Sie gehen zusammen mit 4500 vom Kreis beschafften wiederverwendbaren Mund-Nasenschutz-Masken an rund 100 Wohnstätten und ähnliche Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in der Region.

Wie der Kreis Borken mitteilt, habe Landrat Dr. Kai Zwicker dafür Sorge getragen, dass die Weiterverteilung dieser Materialien schnell organisiert wurde. Auszubildende der Kreisverwaltung hätten nach einem einheitlichen Verteilerschlüssel (errechnet aus Bewohnern der Einrichtung beziehungsweise Mitarbeiterzahl der Pflegedienste) die Lieferchargen abgepackt und zur Abholung am Borkener Kreishaus bereitgestellt. Neben dem vom Kreis beschafften und kostenlos zur Verfügung gestellten Schutz wurden so 33.310 Mund-Nasenschutz-Masken, 14.300 Paar Schutzhandschuhe und 1495 Liter Hand-Desinfektionsmittel verteilt.

Donnerstag, 9. April, 8 Uhr: Guten Morgen

Minister Stamp stellt Wiedereröffnung von Geschäften in Aussicht

Der stellvertretende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Joachim Stamp, macht Betreibern von Geschäften, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, Hoffnung. „Ich bin der Überzeugung, dass auch zahlreiche Geschäfte Ende des Monats wieder öffnen können, wenn sichergestellt ist, dass dort die gleichen Regeln eingehalten werden wie in Supermärkten“, sagte der FDP-Politiker der „Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).
Es soll auch geprüft werden, mit welchen hygienischen Auflagen Betriebe wieder in die Produktion gehen könnten, sagte der Familienminister. Es sei mit großer Verantwortung verbunden, „dass wir einerseits Ansteckungsrisiken weiter minimieren, aber auch andererseits keine existenziellen Schäden verursachen durch Maßnahmen, die nicht zwingend notwendig sind“, wird Stamp zitiert.

Heute Abstimmung über Pandemie-Gesetz
Der Landtag befasst sich heute Mittag in einer Sondersitzung mit dem geplanten und in letzter Minute noch entschärften Pandemie-Gesetz. Nach einer Einigung der Fraktionsspitzen der CDU/FDP-Koalition und der oppositionellen SPD und Grünen am Mittwochabend soll das zuvor umstrittene Gesetz verabschiedet werden. Ärzte und Pfleger dürfen dem Kompromiss zufolge im Katastrophenfall in der Corona-Krise in Nordrhein-Westfalen nicht zum Arbeitseinsatz zwangsverpflichtet werden.

Mittwoch, 17 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Kreisverwaltung Borken hat die aktuellen Zahlen veröffentlicht. 21 Menschen sind im Verlauf der vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehr Infos gibt es hier.

Mittwoch, 12 Uhr: Konzert auf Youtube

Wie viele andere Veranstaltungen musste auch das für den 25. April geplante Musicalkonzert „Memories of Broadway“, initiiert von der Musikschule Borken, abgesagt werden. Doch es gebe ein Trostpflaster für alle, die sich auf einen Abend mit unterhaltsamen und gefühlvollen Musicalmelodien gefreut haben, teilen die Organisatoren mit: Die beiden Künstlerinnen, Sandra Schares (Gesang) und Maren Donner (Klavier), haben Ausschnitte des Programms für die Zuhörer im Kreis Borken aufgenommen und stellen diese auf dem Youtube-Kanal der Stadt Borken von Ostersonntag, 12. April, bis zum 19. April zur Verfügung. Die Ausschnitte sind zu finden unter https://www.youtube.com/StadtBorken.

Mittwoch, 11. 32 Uhr: Bücherei bietet Abhol-Service an

Ab sofort bietet die Remigius-Bücherei angemeldeten Kunden einen Medien-Abholservice an. Der Bestellvorgang: Interessierte suchen sich unter remigius-buecherei.de die Titel aus. Telefonisch unter 02861/93180 oder per E-Mail an buecherei-borken @bistum-muenster.de sollen Wünsche angegeben werden. Maximal zehn Titel pro Besteller sind möglich. Benötigt werden diese Angaben: Autor und Titel sowie die Medienart (Buch oder CD). Ferner sollen Benutzernummer, Name und eine Telefonnummer angegeben werden. Dann werde eine Abholzeit vereinbart, die eingehalten werden soll. Die Medien sind vor der Bücherei, mit der Benutzernummer gekennzeichnet, zu finden. Eine Tasche sollte mitgebracht und beim Abholen auf Abstand geachtet werden. Der Service ist während der Ostertage nicht verfügbar.

Mittwoch, 9.55 Uhr: Land hält an Kommunalwahl-Termin fest
Ministerpräsident Armin Laschet sieht eine Verschiebung der für den 13. September geplanten Kommunalwahlen in NRW im Zuge der Corona-Krise kritisch. Obwohl alle politischen Veranstaltungen vorerst bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt sind, müssen die Parteien ihre Wahlvorschläge bis zum 16. Juli bei den Wahlleitern einreichen. Zu der Option einer reinen Briefwahl - wie zuletzt in Bayern - heißt es vom NRW-Innenministerium: „Nach dem derzeit geltenden Kommunalwahlgesetz ist eine reine Briefwahl - also ohne gleichzeitige Urnenwahl - nicht zulässig.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. April, 8 Uhr: Guten Morgen
Millionenschwerer Betrug mit Atemmasken

Das Land Nordrhein-Westfalen ist in der Corona-Krise einem millionenschweren Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken aufgesessen. Zwei Vertriebsfirmen sollten nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft Traunstein rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro an das Land NRW liefern. Nordrhein-Westfalen habe dafür bereits rund 14,7 Millionen Euro an ein Schweizer Vertriebsunternehmen gezahlt, teilte die Behörde am Dienstag mit. Als die Masken nicht wie geplant ankamen, habe der Geschäftsführer am 30. März Anzeige erstattet. Mehr dazu lesen Sie hier.
Verschiebung der Sommerferien?
Angesichts der massiven Probleme der Reisebranche in Deutschland durch die Krise schlägt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine einmalige Verschiebung aller Sommerferientermine auf August und September vor. Dann seien vermutlich mehr Räume für Ferien- und Freizeitgestaltung wieder freigegeben als im Juni und Juli, sagt der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Bundesländer, deren Ferienbeginn beispielsweise schon im Juni liegt, könnten sich dadurch von der Flaute der ersten Monate des Jahres 2020 erholen.

Dienstag, 19 Uhr: Guten Abend
Für heute verabschieden wir uns mit folgenden zwei Hinweise:
In Bocholt gab es im Zusammenhang mit der Kontaktsperre ein erstes Gerichtsverfahren. Fünf Jugendliche hatten sich am 21. März auf einem Schulhof getroffen, um den Geburtstag eines Freundes zu treffen. Sie alle erhielten eine Geldstrafe.
Laschet will stufenweise Rückkehr zur Normalität

Beim Blick auf die Infektionszahlen zeigen sich erste positive Ansätze im Kampf gegen Corona: Das Ausbreitungstempo der Pandemie hat sich verlangsamt, am Ziel ist NRW aber noch lange nicht. So bereitet die Politik eine flexible Rückkehr vor.

Dienstag, 17.20 Uhr: Polizei löst Treffen auf
Zehnmal hieß das Einsatzstichwort bei der Polizei im Kreis Borken innerhalb von 24 Stunden „Corona“,heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Das Zusammensein in einer Gruppe überschreitet zu Zeiten der Coronakrise die Grenze des Erlaubten. Polizeibeamte lösten Treffen auf, erteilten insgesamt 14 Platzverweise und leiteten vier Bußgeldverfahren ein. Die Polizei unterstützt mit ihren Maßnahmen die Ordnungsbehörden, um die neuen Bestimmungen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie durchzusetzen. Das gemeinsame Ziel lautet, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen.

Dienstag, 16.55 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die neuen Zahlen für den Kreis Borken liegen vor. Hier geht es zu den ausführlichen Infos.

Dienstag, 15.30 Uhr, Coronavirus bremst grenzüberschreitendes Polizeiteam aus
Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die deutsch-niederländische Zusammenarbeit der Polizei. Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT), bei dem deutsche und niederländische Ermittler seit 2008 gemeinsam in der Grenzregion auf Streife fahren, sei bis auf Weiteres eingestellt, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. An dem Projekt beteiligen sich neben der niederländischen Polizei auch Polizeibehörden aus dem Kreis Borken, Niedersachsen und die Bundespolizei. Hintergrund ist die Einstufung der Niederlande als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Dennoch arbeiteten Ermittler nach wie vor zusammen und kommunizierten über elektronischem Weg miteinander, heißt es aus Osnabrück.

Dienstag, 11.20 Uhr: RKI bittet um Datenspende
Das Robert Koch-Institut (RKI) will mit Hilfe von Fitness-Armbändern und Smartwatches neue Erkenntnisse zur Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen in Deutschland gewinnen. Dafür veröffentlichte das RKI am Dienstag die App „Corona-Datenspende“, die auf Daten aus den Geräten zugreifen kann. Die Nutzung der App sei freiwillig, betonte das RKI. Weitere Infos dazu finden Sie hier. Zahlreiche Fragen werden am Ende der Seite beantworten, also scrollen Sie einfach runter.

Dienstag, 7. April, 8.20 Uhr: Guten Morgen
Wir starten in den Tag mit zwei Hinweisen für Eltern und Buskunden.
Sonderfahrplan für Busse
Die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH wird ab Mittwoch, 8. April, einen reduzierten Fahrplan auf fast allen Linien anbieten. Diese Maßnahme gilt bis auf Weiteres. „Wir reagieren damit auf die gesunkenen Fahrgastzahlen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie“, erklärt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM. „Wir werden einen Fahrplan anbieten, der die Orte in der Regel zwischen 6 Uhr und 21 Uhr im Stundentakt verbindet.“ Pieperjohanns betont, dass man selbstverständlich zusätzliche Fahrten in den frühen Morgenstunden bereitstellen wird, um den Berufsverkehr weiterhin zu ermöglichen, teilt das Unternehmen auf seiner Homepage mit. Weitere Infos gibt es hier.

Entschädigung für Eltern bei Verdienstausfall
Nach dem neuen Infektionsschutzgesetz zahlt das Land NRW an Eltern eine Entschädigung für Verdienstausfall, wenn die Kinder während der Corona-Krise zuhause betreut werden müssen. Darauf haben die Landschaftsverbände Westfalen und Rheinland am Montag hingewiesen und gleichzeitig auf die strengen Vorgaben verwiesen. Anspruch auf bis 67 Prozent des Nettoeinkommens haben berufstätige und selbstständige Eltern, wenn Kita oder Schule aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen wurden.
Außerdem müssen die Kinder jünger als zwölf Jahre, behindert oder auf Hilfe angewiesen sein. Auch darf es keine andere Möglichkeit für eine zumutbare Betreuung gegeben haben. Kein Anspruch besteht in Ferienzeiten, wenn die Eltern Kurzarbeitergeld beziehen oder trotz Freistellung weiter bezahlt werden. Ansprechpartner für die Eltern sind die Arbeitgeber. Die können sich die Entschädigung vom Land erstatten lassen. Ab Mitte Mai können die Anträge dafür online gestellt werden, wie die Landschaftsverbände mitteilten. Die betroffenen Firmen könnten sich bereits jetzt mit ihrer Email-Adresse registrieren, um Infos zum Verfahren zu erhalten.

Montag, 18.10 Uhr: Grenzen bleiben offenn
Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sollen erst einmal offen bleiben. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Montag, 16.52 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken und die Bezirksregierung Münster haben die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Im Kreis Borken gibt es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Im Regierungsbezirk gibt es im Kreis Steinfurt mittlerweile die meisten Menschen, die seit Ausbruch der Krise positiv auf das Virus getestet worden sind. Der Kreis Borken liegt nun an zweiter Stelle. Weitere Infos gibt es hier.

Montag, 15.45 Uhr: Patienten aus den Niederlanden kommen nach Borken
Schwer erkrankte niederländische Corona-Patienten werden in den kommenden Tagen im Kreis Borken behandelt. Mehr dazu gibt es hier.

Montag, 14.40 Uhr: Platzverweise und Bußgelder
Sonniges Wetter und milde Temperaturen haben viele Menschen am Wochenende ins Freie gezogen, schreibt die Polizei in einer aktuellen Meldung. Weiter heißt es, dass dies in der aktuellen Situation unter bstimmten Auflagen erlaubt sei, allerdings habe es bei einigen am Wochenende an der Einsicht gefehlt. Mehrere Polizeieinsätze wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz zogen kreisweit 46 Platzverweise und 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach sich.

Montag, 11.55 Uhr: Niederlande: Touristen sind nicht willkommen
Wie die Tagesschau in einem Interview mitteilte, sollen die Grenzen zwischen den Niederlanden, Deutschland und Belgien undurchlässiger werden. Die Niederlande teilte mit, dass Touristen nicht willkommen seien und das auch Menschen, die ihren Zweitwohnsitz in dem Nachbarland haben, aktuell nicht einreisen sollen. Die Region Zeeland an der Nordsee soll über die Ostertage komplett schließen.

Montag, 10.15 Uhr: Grenze zur Niederlande
An der Grenze zu den Niederlanden sind aktuell ganz normale Kontrollen der Bundespolizei. Das Thema Grenzschließung zu den Niederlanden steht heute in Berlin auf der Agenda. Gegen 11.30 Uhr soll es dazu eine Pressekonferenz geben. Ein Kollege von uns war gerade an der Grenze.

Foto: Barnekamp

Aktuell sind normale Kontrollen an der Grenze zu den Niederlanden.

Montag, 6. April, 8.20 Uhr: Guten Morgen
Wir starten mit euch in die Osterwoche. Für die Schüler beginnen die Ferien, damit brauchen sie aktuell nicht mehr digital lernen. Für einige Arbeitnehmer bedeutet diese Woche eine kurze Arbeitswochenende. Und: Das Wetter soll weiterhin toll bleiben. Hier erfahren Sie auch die kommenden Tage wieder, wie sich das Coronavirus auf den Kreis Borken auswirkt.

THW Gronau baut Zelte vorm Antonius-Hospital auf
Das Krankenhaus in Gronau verlegt seine Patientenaufnahme nach außen, um außerhalb der Gebäude in einem Untersuchungscontainer die Corona-Verdachtsfälle von anderen Patienten abzusondern. So soll eine Corona-Verbreitung im Krankenhaus über den Quarantäne-Bereich hinaus vermieden werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wird Grenze zu den Niederlanden geschlossen?
Bislang ist die deutsch-niederländische Grenze trotz der Corona-Krise geöffnet. Der Grenzverkehr hat nach Appellen aus beiden Ländern deutlich nachgelassen. Am Montag entscheidet sich, ob kurzfristig auch für das Nachbarland strengere Einreisebedingungen herrschen werden. Grund dafür ist eine neue Einschätzung des Robert-Koch-Instituts.

NRW-Kliniken sollen Patienten aufnehmen
Die Krankenhäuser in NRW sollen nach einem dringenden Hilferuf aus den Niederlanden in einer landesweiten Aktion schwer erkrankte Covid-19-Patienten aus dem Nachbarland aufnehmen: Auf Bitte von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich Professor Hugo van Aken, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Münster, deshalb mit einem Aufruf an alle NRW-Krankenhäuser gewandt.

Sonntag, 16.56 Uhr: Neue Fallzahlen

Den neuen Fallzahlen der Kreisverwaltung nach, sind im Kreisgebiet nun 664 Menschen infiziiert worden seit Beginn der Coronavirus-Pandemie. Die Zahl der Gesundeten stieg auf 246 Personen. Alle weiteren Informationen als Grafik: Unter diesem Link.

Sonntag, 15.35 Uhr: Jugendliche in Gronau verstießen gegen Beschränkungen

Gegen die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen haben am Samstagabend drei Jugendliche in Gronau verstoßen. Sie hatten sich gegen 21.25 Uhr unerlaubt zusammen in der Öffentlichkeit aufgehalten. Die Polizei beendete die Zusammenkunft Die Jugendlichen müssen nun mit Bußgeldern rechnen

Sonntag, 10.53 Uhr: Neue Fallzahlen für Deutschland

In Deutschland sind bis zum Vormittag mindestens 91.384 Infektionen registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1318 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 23.000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 370 Toten sowie Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19.400 Fällen und mindestens 250 Toten.

Sonntag, 8.29 Uhr:Guten Morgen

Zum Start in den heutigen Sonntag schauen wir auf die überregionalen Nachrichten zum Thema Coronavirus-Pandemie.

- Bei der Deutschen Bahn sind 82,4 Prozent aller Fernzüge im März pünktlich ans Ziel gekommen. Das waren 4,1 Prozentpunkte mehr als noch im März des Vorjahres und 3,1 Punkte mehr als im Februar, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Allerdings waren aufgrund der Corona-Krise die Fahrgastzahl und die Taktung der Züge deutlich niedriger als sonst. Ein wichtiger Grund für Verspätungen - das Aus- und Einsteigen der Reisenden an vollen Bahnsteigen - fiel damit weg. Zur genauen Auslastung machte die Bahn keine Angaben. Allerdings seien Anfang April nur rund drei Viertel der Fernverkehrszüge im Einsatz gewesen.

- Im Rahmen seiner speziell für die Corona-Krise eingerichteten „Airbus-Luftbrücke“ hat der europäische Flugzeugbauer erneut viele Schutzmasken aus China nach Europa gebracht. Eine Maschine landete laut dem Konzern mit rund vier Millionen Gesichtsmasken an Bord in Hamburg. Ein Teil der Masken bleibe in Deutschland. Der Rest werde nach Toulouse geflogen zur weiteren Verteilung in die Airbus-Heimatländer Spanien, Frankreich und Großbritannien.

- Bis Samstagabend sind in Deutschland mehr als 91.100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 85.100 Infektionen). Laut einer dpa-Auswertung, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt, sind bundesweit bislang mindestens 1316 mit Sars-CoV-2 Infizierte gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 1150). Besonders hohe Zahlen haben weiter Bayern mit mehr als 23.000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 370 Toten sowie Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19.400 Fällen und mindestens 250 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 176,3 die meisten Infektionen.

Samstag,17.52 Uhr: Neue Zahlen für den Regierungsbezirk Münster

Die Bezirksregierung hat die Fallzahlen für die Kreise und Städte im Regierungsbezirk Münster veröffentlicht.

Die Fallzahlen verteilen sich wie folgt:

Bottrop: 60 (55 am Vortag) Infektionen, ein (1) Todesfall, 26 (21) Gesundete

Kreis Coesfeld: 394 (375), 5 (5), 140 (128)

Gelsenkirchen: 170 (159), 2 (2), 24 (22)

Münster: 552 (537), 2(2), 270 (270)

Recklinghausen: 530 (490), 2 (1), 232 (192)

Steinfurt: 631 (574), 8 (5), 220 (208)

Warendorf: 342 (341), 2 (2), 193 (183)

Die Zahlen vom kreis Borken zum Vergleich: 650 (609), 12 (9, 218 (198)

Samstag,17.44 Uhr: Neue Zahlen für ganz Deutschland

Bis Samstagnachmittag sind in Deutschland mehr als 89.300 Infektionen (Vortag Stand 16.15: mehr als 83.700 Infektionen) registriert worden. Mindestens 1250 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1103) sind bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer dpa-Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Samstag,16.57 Uhr: Neue Zahlen für den Kreis Borken

Zwölf Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Eine neue Meldung mit den Fallzahlen hat der Kreis Borken soeben veröffentlicht. Die Zahlen und zwei Informationsgrafiken sind hier zu finden,

Samstag,11.27 Uhr: Neue Zahlen

In Deutschland sind bis zum Vormittag mehr als 85.559 Infektionen registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1154 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Samstag, 8.33 Uhr: Guten Morgen

Wir starten in unserem Live-Ticker mit einem Blick auf das Überregionale in den Tag:

- In Deutschland sind bis zum Abend mehr als 85.100 Infektionen registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 20.900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 327 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18.500 Fällen und mindestens 224 Toten.

Mindestens 1150 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

- Für die Zusammenarbeit bei der Versorgung von Covid-19-Patienten können die EU-Staaten auf Geld aus Brüssel hoffen. Die EU-Kommission veröffentlicht nun Leitlinien für die grenzüberschreitende Kooperation und stellt mögliche finanzielle Unterstützung aus mehreren Fördertöpfen in Aussicht, zum Beispiel für den Transport von Patienten aus einem EU-Land ins andere. Deutschland hatte zuletzt bereits schwerkranke Coronavirus-Infizierte aus Frankreich und Italien aufgenommen. Die EU-Kommission betont, die Überführung von Patienten von einem Mitgliedsstaat in einen anderen könne in der Pandemie Gesundheitssysteme entlasten.

- Die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das nun an die Abgeordneten von Union und SPD ging, heißt es, bis zum kommenden Mittwoch sei geplant, „in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen“. Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien „Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert“ worden. Das Ministerium habe Verträge mit mehreren Anbietern über den Kauf von mehr als 20.000 Beatmungsgeräten geschlossen. Da diese größtenteils noch produziert werden müssten, „laufen sie über mehrere Monate verteilt zu“.

Freitag, 18.35 Uhr: Polizei löst Treffen aus

Am Donnerstag hat die Polizei im Kreis Borken wieder Treffen von mehr als drei Personen aufgelöst.
- Ahaus: Sieben Jugendliche trafen sich am Donnerstag trotz der derzeit geltenden Bestimmungen auf einem Schulgelände in Ahaus. Die Gruppe hatte es sich gegen 19 Uhr auf dem Schulhof am Adenauerring gemütlich gemacht. Das war allerdings nicht unbeobachtet geblieben - Zeugen verständigten die Polizei. Als ein Streifenwagen vorfuhr, flüchteten sechs der Jugendlichen.

- Borken: Gegen 20.45 Uhr stellten die Polizeibeamte am Mittwoch vier Personen an der Borkener Straße fest. Das Quartett unterhielt sich und hörte Musik. Zwei flüchteten, als der Streifenwagen heranfuhr. Die Polizei löste ein weiteres Treffen am Donnerstag auf. Die drei Männer im Alter von 34 bis 39 Jahren trafen sich um 18.10 Uhr an der Marktstiege.

- Rhede: Vor einem Verbrauchermarkt am Rathausplatz gerieten zwei von vier Männern untereinander in Streit. Diese hatten sich am Mittwoch gegen 18.30 Uhr getroffen.
In allen Fällen fertigte die Polizei Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Hintergrund der konsequenten Maßnahmen: Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind bis auf bestimmte Ausnahmen untersagt. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörden bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen. Das gemeinsame Ziel lautet, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen.

Freitag, 17.45 Uhr: Aktuelle Zahlen

Neun Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Eine neue Meldung hat das Kreisgesundheitsamt dazu am Freitag erreicht: Eine vorerkrankte 94-jährige Heidenerin ist am späten Donnerstagabend leider im Bocholter Krankenhaus verstorben. Dass es im Kreis Borken bisher die meisten Todesfälle in Bocholt gegeben hat, ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass das St. Agnes-Hospital ein Corona-Schwerpunktzentrum im südlichen Westmünsterland ist, erläutert der Kreis in seiner Pressemitteilung. Mehr zu den aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Freitag, 15.20 Uhr: Zahlreiche Firmen stellen Anträge für finanzielle Unterstützung
Solo-Selbstständige, Freiberufler, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, konnten seit dem vergangenen Freitag (27. März) Anträge auf finanzielle Unterstützung vom Land und Bund stellen. Eine Woche nach dem Beginn der Antragstellung, die noch bis zum 31. Mai möglich ist, zieht die Bezirksregierung Münster nun eine Zwischenbilanz mit aktuellen Antragszahlen (Stand: 2. April, 20.30 Uhr).
Insgesamt sind in der ersten Antragwoche 42.562 Anträge für den Regierungsbezirk Münster eingegangen. In NRW waren es insgesamt 380.338 Anträge, so dass bislang gut elf Prozent der Anträge bei der Bezirksregierung Münster eingegangen sind.
Die bislang für den Regierungsbezirk Münster eingegangenen Anträge teilen sich wie folgt auf die Kreise und kreisfreien Städte auf:

Kreis Borken 5.806
Kreis Coesfeld 3.732
Kreis Recklinghausen 10.214
Kreis Steinfurt 6.820
Kreis Warendorf 3.845
Stadt Bottrop 1.966
Stadt Gelsenkirchen 4.292
Stadt Münster 5.887

Freitag, 14 Uhr: Bistum Münster verlängert Maßnahmen bis 1. Mai
Da die Bundesregierung und die Länderregierungen erst in der Osterwoche das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus festlegen werden, hat das Bistum Münster derzeit geltende Maßnahmen vorerst bis zum 1. Mai verlängert. Dies hat Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp in einer Mail an Mitarbeitende und Kirchengemeinden mitgeteilt.
Konkret bedeutet dies unter anderem, dass bis dahin keine Gottesdienste und ähnliche Feiern stattfinden dürfen. Auch Erstkommunionfeiern, Firmungen, Taufen und Trauungen sowie sonstige Feste und Veranstaltungen sind zu verschieben. Bei Trauerfeiern, die im Freien stattfinden sollen, sind weiterhin nur höchstens 20 Personen zugelassen, unter Beachtung der nötigen Hygienevorschriften. Zur Lage nach dem 1. Mai, etwa zu geplanten Ferienmaßnahmen im Sommer, könne man angesichts der sich täglich ändernden Situation noch keine Aussagen treffen, bittet der Generalvikar um Verständnis.
Als Ort des persönlichen Gebets sollen die Kirchen „nach Möglichkeit“ weiter geöffnet bleiben, heißt es in einer Mitteilung des Bistums. Ebenso solle die Seelsorge – im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten – aufrecht erhalten werden. Beibehalten werde bis mindestens 1. Mai auch das tägliche Glockenläuten aller Kirchenglocken im Bistum um 19.30 Uhr.

Freitag, 9.50 Uhr: Sonne satt: „Nicht alle dahin fahren, wo alle hinfahren“

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen können mit einem sonnigen und frühlingshaft warmen Wochenende rechnen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Essen am Morgen mitteilte, startet das Wochenende am Samstag sonnig und trocken mit Höchsttemperaturen von 11 bis 15 Grad. Im Tagesverlauf werden laut DWD einige Quellwolken aufziehen. Regnen werde es aber nicht.Auch der Sonntag bringt erneut viel Sonnenschein. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 17 und 21 Grad. Noch etwas wärmer wird es am Montag. Bei Höchsttemperaturen bis 23 Grad bleibt es auch mit dem Beginn der neuen Woche sonnig.
Wer an diesem Wochenende das gute Wetter im Freien genießen möchte, muss weiterhin die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus beachten. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) appellierte an die Bevölkerung, besonders beliebte Ausflugsziele zu meiden. „Es sollten nicht alle dahin fahren, wo alle hinfahren“, sagte er am Freitagmorgen dem WDR - zum Beispiel in Köln und Düsseldorf an den Rhein. Sonst gebe es neue Probleme mit fehlendem Abstand und zu engem Kontakt.

Freitag, 3. April, 8.45 Uhr: Guten Morgen
Wir starten wieder mit euch in den Tag und schauen, was heute Nacht in NRW und Deutschland passiert ist.

Material für Corona-Tests wird knapp
Wer einen Corona-Test machen lässt, wartet meist nervös auf das Ergebnis. Viele Labore sind in diesen Tagen rund um die Uhr im Einsatz, um die steigende Zahl der Tests schnell abarbeiten zu können. Personal ist da, aber das Material wird langsam knapp.

Kai Zwicker hat eine neue Videobotschaft

Gronau: Elf Infizierte in Senioreneinrichtung
Hiobsbotschaft aus dem Testlabor: Im City-Wohnpark, einer Caritas-Senioreneinrichtung in Gronau, haben sich – Stand Donnerstag 18 Uhr – insgesamt elf Personen (sechs Bewohner, fünf Mitarbeiter) mit dem Coronavirus infiziert. Und noch liegen nicht alle Ergebnisse vor.

Donnerstag, 19.55 Uhr: Wir verabschieden uns
Für heute verabschieden wir uns für euch fürs erste. Bei wichtigen Ereignissen sind wir natürlich sofort da. Wir haben noch ein paar überregionale Nachrichten gesammelt.

1270 Neuinfektionen in NRW an einem Tag
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag 17.614 Corona-Infizierte in NRW vermeldet. Wie das Ministerium mitteilte, erhöhte sich die Zahl somit von Mittwoch auf Donnerstag um 1270 (Stand 16.00 Uhr). Vergangenen Mittwoch auf Donnerstag (jeweils 16.00 Uhr) lag der Anstieg noch bei 1186 Neuinfektionen. Bisher starben in NRW 202 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Am Mittwoch waren es noch 180 Patienten.

Referendariat bei geschlossenen Schule
Auch für Referendarinnen und Referendare haben die aktuellen Schulschließungen Auswirkungen. Schließlich müssen sie in der Unterrichtssituation praktische Prüfungen ablegen. Angehende Lehrer sollen in diesem Jahr bei der zweiten Staatsprüfung aber keine Nachteile wegen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben, teilte das Schulministerium heute mit. Die Bundesländer hätten sich geeinigt, die Abschlüsse der Lehramtsanwärter gegenseitig anzuerkennen, auch wenn vorgegebene Prüfungsformate wegen der Corona-Epidemie nicht eingehalten werden können, wurde in der Kultusministerkonferenz beschlossen.
Sollten im Schuljahr 2019/20 noch anstehende praktische Prüfungen im Unterricht nicht wie gefordert möglich sein, stünden andere Prüfungsformate zur Verfügung. „Der heutige Beschluss der KMK bringt den künftigen Lehrkräften die Sicherheit, die sie jetzt benötigen“, erklärte NRW-Staatssekretär Mathias Richter.

Antrag am OVG Münster gegen NRW-Kontaktsperre zurückgezogen
Ein Mann aus Aachen hat eine Klage gegen das von der NRW-Landesregierung erlassene Kontaktverbot zurückgezogen. Das teilte das Oberverwaltungsgericht am Donnerstag in Münster mit. Grund: Der Bund habe das Infektionsschutzgesetz in der Zwischenzeit geändert. Damit habe sich sein Anliegen erledigt (Az.: 13 D 22/20.NE und 13 B 379/20.NE). Das Kontaktverbot und andere Maßnahmen wurden erlassen, damit sich das neuartige Coronavirus nicht so schnell ausbreitet. Der Kläger wolle sich auch weiterhin mit seinen Freunden in der Öffentlichkeit treffen und hatte das Gericht aufgefordert zu überprüfen, ob die entsprechende Rechtsverordnung der Landesregierung verhältnismäßig ist und ob es für diesen Schritt eine Rechtsgrundlage gibt. Dies sei jetzt hinfällig. Das Land muss allerdings der Einstellung noch zustimmen.
Am OVG ist ein weiteres Verfahren gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes anhängig. Eine Dortmunderin will weiter in ihrem Laden Haushaltswaren und Geschenkartikel verkaufen und möchte das per Eilverfahren einklagen. Erlaubt ist laut Verordnung allerdings nur die Öffnung von Einzelhandelsbetrieben, die die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen.
Am Mittwoch hatte das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde eines Mannes aus Berlin gegen Verbote und Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in seinem Bundesland aus formalen Gründen nicht angenommen. Die Richter in Karlsruhe verwiesen auf die Verwaltungsgerichte in Deutschland, die sich jetzt im ersten Schritt mit den strittigen Fragen beschäftigen müssten.

Donnerstag, 18.55 Uhr: Corona-Zahlen
Im Kreis Borken wurden am Donnerstag zwölf neu an dem Coronavirus Erkrankte gezählt. Im gleichen Zeitraum erhielten 29 Patienten die amtliche Mitteilung, dass sie wieder gesund sind. Der Kreis Borken hat am Donnerstagabend die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Damit sind im Kreisgebiet aktuell 379 Menschen krank und 179 wieder gesund.
Die Entwicklung zeigt sich unter anderem sehr deutlich in Raesfeld. Dort gibt es mittlerweile 36 Menschen, die mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Die Zahl der wieder gesunden Patienten ist mit 21 aber deutlich höher als die der erkrankten Menschen. In fünf Kommunen sind am Dienstag Corona-Tests positiv ausgefallen, listet der Kreis Borken auf. Besonders auffällig war dabei Gronau. Dort gibt es neun neu Erkrankte. In Velen und Reken gibt es jeweils einen neuen Patienten. In Borken, Heiden, Raesfeld und Velen konnten weitere Patienten als gesund eingestuft werden. Dennoch gilt weiterhin: So wenig Sozialkontakt wie möglich und Abstände einhalten. Die Kontaktsperre gilt bis zum 19. April. Eine weitere Grafik gibt es hier.

Donnerstag, 16.35 Uhr: Hotline für Erntehelfer

Donnerstag, 14.10 Uhr: Polizei greift durch
Auch die leider weiter steigende Zahl an Coronavirus-Erkrankten im Kreis Borken bringt nicht jeden dazu, sich an die derzeit geltenden Bestimmungen zu halten, teilt die Polizei in einer aktuellen Meldung mit. Einige Ansammlungen mussten aufgelöst werden:
-An der sogenannten Löcherbrücke über den Flörbach im Außenbereich zwischen Ahaus und Wessum hatte es sich gegen 19.30 Uhr eine vierköpfige Gruppe gemütlich gemacht. Mit der entspannten Haltung war es allerdings vorbei, als sich ein Streifenwagen näherte. Die Männer ergriffen die Flucht. Wohl nicht nur, weil sie gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen hatten: Die Polizeibeamten konnten einen 22-Jährigen und einen 21-Jährigen aus Ahaus sowie einen 22-jährigen Vredener stellen; zwei von ihnen hatten etwas Marihuana dabei. Die Beamten fertigten entsprechende Anzeigen.
-Auf dem „Rodelberg“ im Freizeitgelände Ork in Ahaus hatte sich gegen 14.45 Uhr eine Gruppe von drei Jugendlichen aufgehalten. Polizeibeamte erteilten den beiden 16-Jährigen und einem 14-Jährigen, alle aus Ahaus, Platzverweise und fertigten Anzeigen.
-In Bocholt stieß die Polizei gegen 18 Uhr auf eine dreiköpfige Gruppe. Die Bocholter im Alter von 19 und 20 Jahren hielten sich in einer Grillhütte am Aasee auf. Die Konsequenz: Platzverweise und entsprechende Anzeigen.
-Nur wenige Minuten später entdeckten die Beamten an gleicher Stelle eine Gruppe von fünf Personen, die sich angeregt unterhielten. Zwei ergriffen die Flucht, als sie den Streifenwagen sahen. Ein 23-jähriger Ahauser sowie zwei 20-Jährige aus Bocholt und Gladbeck waren dageblieben. Gegen alle drei ergingen Anzeigen.
-Fünf junge Leute im Alter zwischen 15 und 20 Jahren hielten sich gegen 18 Uhr in Stadtlohn auf der Dufkampstraße auf. Polizeibeamte beobachteten das Zusammensein und kontrollierten die Betroffenen. Sie müssen nun mit den Folgen aus einer entsprechenden Anzeige rechnen.

Die Polizei im Kreis Borken beteiligt sich aktiv am Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie. Sie unterstützt die Städte und Kommunen dabei, die Corona-Schutzverordnung durchzusetzen. Gleichzeitig erneuert die Polizei ihren Appell an die Bevölkerung, die Gefahr durch den Virus ernst zu nehmen. Wer durch sein egoistisches Verhalten seine Mitmenschen gefährdet, muss mit Konsequenzen rechnen! #bleibzuhause

Donnerstag, 10.40 Uhr: Macher von „Rock am Ring“ halten vorerst an Festivalplänen fest
Keine Frage: Die Coronakrise hat auch schwerwiegende Folgen für die bevorstehende Festivalsaison. Die Macher von Rock am Ring halten jedoch an ihren Plänen fest. „Rock am Ring und Rock im Park 2020 finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, teilte eine Sprecherin der Agentur Live Nation auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen.“ Die Gesundheit von Künstlern, Fans und Mitarbeitern habe oberste Priorität und stehe bei allen Überlegungen an erster Stelle. Das Zwillingsfestival soll vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring in der Eifel und in Nürnberg über die Bühne gehen. Online übertragene Konzerte ohne Publikum vor Ort seien keine Option, hieß es.

Donnerstag, 9.55 Uhr: Ein Brief geht auf Reisen
Dr. Kai Zwicker hat als Landrat einen Brief an Bund und Land geschrieben, um auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hinzuweisen. Darin behandelt er die Ergebnisse aus dem Krisenstab Wirtschaft. Mehr dazu gibt es hier.

Donnerstag, 2. April, 8.10 Uhr: Guten Morgen

Wir starten in den Tag mit Blick auf die Coronazahlen weltweit.

NRW: 15.427
Deutschland: 73.522

Europa: 421.808

Weltweit: 827.419 in 205 Staaten
Die Menschen in Deutschland sollen laut einem Beschluss von Bund und Ländern die bereits geltenden weitgehenden Kontaktsperren auch über Ostern einhalten.

Bundeswehr und Corona
Auch die Bundeswehr leidet den Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zufolge unter der Knappheit von Schutzausrüstung. „Wir haben auch Vorräte für eine gewisse kurze Frist“, so die CDU-Chefin im ARD-Morgenmagazin. „Ansonsten leiden wir natürlich wie alle im Moment darunter, dass wir noch nicht in einem ausreichenden Maße etwa Schutzmasken nachführen können, dass das Fachpersonal eben auch knapp ist.“ Hilfsgesuche aus den Ländern seien deshalb „immer eine schwierige Abwägung“, weil das entsprechende Material und Personal dann in den eigenen Krankenhäusern fehle, erklärt die Ministerin.

Mittwoch, 22 Uhr: Gute Nacht
IHK-Hauptgeschäftsführer: „Bei Mittelständlern nachbessern“

Gesundheit geht vor – daran lässt Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen (IHK), keinen Zweifel. „Es ist nichts gewonnen, wenn wir die Wirtschaft zu früh hochfahren und die Ansteckungszahlen explodieren.“ Entscheidend sei, ob die gesundheitspolitische Situation es erlaube. Aber zum gegenwärtigen wirtschaftlichen Tiefschlaf sagt er: „Wir können das bis Ende April gut durchhalten, aber dann wird es schwierig“ – wenn es keine weiteren Hilfen für die Mittelständler gebe.

Mittwoch, 17.35 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen zur Corona-Krise veröffentlicht. Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Weitere Infos gibt es hier.

Mittwoch, 14 Uhr: Aktuelle Einsätze der Polizei wegen des Coronavirus

-In Streit mit dem Sicherheitsmitarbeiter eines Verbrauchermarktes geraten ist am Dienstag ein 27-Jähriger in Wüllen. Der Ahauser wollte am Nachmittag gemeinsam mit zwei weiteren Personen einen Verbrauchermarkt an der Andreasstraße aufsuchen. Der Sicherheitsmitarbeiter hinderte ihn daran: Derzeit soll der Markt nur jeweils durch einen einzelnen Kunden betreten werden. Nach Angaben des Mitarbeiters habe der Mann das Gebäude zunächst verlassen, sei danach aber zurückgekehrt und habe ihn beleidigt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten erteilten dem Ahauser einen Platzverweis.

-Mit einem Platzverweis endete am Dienstag in Ahaus das Zusammentreffen von drei jungen Männern. Ein 21 Jahre alter Vredener, ein 19-jähriger Ahauser und ein 20-jähriger Ahauser liefen gegen 13.55 Uhr zu dritt von der Heeker Straße zum Busbahnhof. Polizeibeamte kontrollierten die drei daraufhin, da ein Zusammenkommen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit gegen die Corona-Schutzverordnung verstößt. Die Beamten fertigten Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Im Rahmen der Feststellung der Personalien beleidigte der 19-Jährige die Beamten – damit handelte er sich eine Strafanzeige ein.

-Drei junge Männer hielten sich am Mittwochnachmittag in Bocholt auf dem Parkplatz der Fachhochschule an der Münsterstraße auf. Ein Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Die eingesetzten Beamten kontrollierten einen 30-jährigen und einen 27-jährigen Bocholter sowie einen 28-jährigen Oberhausener und fertigten eine Anzeige.

-Uneinsichtig zeigte sich ein 53-Jähriger in Gronau, der gegen 17.30 Uhr ohne Einkaufswagen einen Verbrauchermarkt an der Königstraße betreten wollte. Einer entsprechenden Aufforderung der Mitarbeiter aus Gründen des Corona-Schutzes wollte er nicht folgen. Der Gronauer ließ sich auch von den erschienenen Polizeibeamten nicht überzeugen. Die Beamten erteilten einen Platzverweis.

-In einem Verbrauchermarkt randalierte ein 25-Jähriger am Dienstag in Stadtlohn. Eine Kundin hatte den Stadtlohner in dem Markt am Schützenweg angesprochen, damit er an der Kasse einen größeren Abstand zu ihr einhalte. Der 25-Jährige sei daraufhin ausgerastet und habe gegen die Plastikverkleidung an der Kasse getreten. Die Beamten erteilten einen Platzverweis.

Mittwoch, 11.04 Uhr: Laschet mahnt zu Eile bei Epidemie-Gesetz für NRW
Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat zu Eile bei der Verabschiedung des geplanten umstrittenen Epidemie-Gesetzes für Nordrhein-Westfalen gemahnt. Das einzige Ziel sei, am „Tag X“, wenn es „zum Katastrophenfall“ komme, genug Handlungsmöglichkeiten zu haben, sagte Laschet am Mittwoch im Landtag. „Wir müssen vor Ostern Klarheit haben.“ Die öffentlichen Stellen bräuchten schnellen Zugriff auf medizinisches Material, wenn es nötig werde.
Das Gesetz könne aber nicht durch parteipolitische Kämpfe und nur mit der hauchdünnen Mehrheit der CDU/FDP-Regierungskoalition durch den Landtag gebracht werden, sagte Laschet. Daher werde die Regierung die Bedenken der Opposition einbeziehen. Und die gibt es reichlich.

Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) griff den Gesetzesentwurf der schwarz-gelben Landesregierung scharf an, weil es in Teilen nicht verfassungskonform sei. Die SPD werde der Regierung keinen „Freifahrtschein“ ausstellen. Dennoch sei man zuversichtlich, zu einer Einigung zu kommen.

Mittwoch, 7.20 Uhr: Krisenstab tagte im Kreis Borken
Zum ersten Mal ist im Kreis Borken der Krisenstab Wirtschaft zusammengekommen. Die Teilnehmer besprachen, welche Hilfen gut ankommen und an welchen Stellen nachgebessert werden muss. Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Mittwoch, 1. April, 7.15 Uhr: Guten Morgen
Los geht es in einen neuen Tag. Wir haben ein paar Infos aus NRW für euch gesammelt.

96 000 NRW-Betriebe melden Kurzarbeit an
In Nordrhein-Westfalen haben wegen der Folgen der Corona-Krise bislang fast 100 000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Bis zum 26. März seien bei den Agenturen für Arbeit rund 96 000 Anmeldungen eingegangen, teilte die Regionaldirektion NRW am Dienstag mit. „Dabei handelt es sich um eine erste Hochrechnung, noch nicht um statistisch belastbare Zahlen“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Torsten Withake der Deutschen Presse-Agentur.

Anstieg der Corona-Fälle in NRW erneut unter Tausend
Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist binnen eines Tages um gut 800 gestiegen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Der Dienstag ist damit der dritte Tag in Folge, an dem die Zahl der Neuinfektionen unter der Tausender-Marke blieb.

Dienstag, 20 Uhr: Gute Nacht
Wir beenden unseren Ticker am Dienstagabend mit einer interessanten Info aus Münster.

Lungenspezialist vom UKM: „Die Kurve scheint abzuflachen“

Mehrere der Anrufer bei der heutigen Telefonaktion unserer Zeitung wollten wissen, ob es empfehlenswert sei, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Eine Frage, die Prof. Dr. Michael Mohr, Lungenspezialist am UKM, für den Personenkreis der Atemwegs-Vorerkrankten und für Menschen ab 60 Jahren vorbehaltlos bejahen konnte. „Allerdings gibt es aktuell keine Impfstoffe mehr. Die Altersempfehlung ist damit auch auf 70 Jahre hoch gesetzt worden, damit die knappen Bestände bei den am höchsten Gefährdeten eingesetzt werden können.“
Grundsätzlich sei die Stimmung bei allen Gesprächen gut gewesen, die Anrufer eher interessiert als besorgt, so Mohr. „Es gibt noch lange keinen Grund zur Entwarnung“, betont der Mediziner, „aber die Kurve in Münster und in Deutschland scheint abzuflachen, bei den Infizierten in Nordrhein Westfalen gibt es eine günstige Altersstruktur. Wir müssen alles dafür tun, dass das so bleibt.“ Zustände wie in Norditalien seien im Moment nicht zu erwarten. „Wenn da wie in Bergamo plötzlich Hunderte mit Atembeschwerden gleichzeitig kommen, dann würde auch Münster überfordert sein, aber davon gehen wir nach aktuellen Zahlen nicht aus.

Dienstag, 18.40 Uhr: Keine Aufführungen an der Freilichtbühne Coesfeld
Schweren Herzens hat der Vorstand der Freilichtbühne Coesfeld entschieden, die Spielsaison 2020 abzusagen. Nach Rücksprache mit den künstlerischen Teams beider Produktionen ist es nicht zu verantworten, Zuschauer und Mitglieder einem Risiko auszusetzen. Es sei nicht absehbar, wie sich die aktuelle Lage entwickelt, heißt es in einer Mitteilung. Auch ist aus diesem Grund die Probenarbeit mit Hinblick auf die Premieren nicht im ausreichenden Maße möglich – trotz unermüdlicher Motivation aller Beteiligter, die in Heimarbeit versucht haben, die Vorbereitungen aufrecht zu erhalten. Die Stücke „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sowie „Big Fish“ sind dann 2021 zu sehen. Die künstlerischen Teams bleiben bestehen.

Dienstag, 17.32 Uhr: Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht
Im Laufe des Dienstags ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt geworden. Alle Zahlen und weiteren Infos gibt es hier.

Dienstag, 14.10 Uhr: Gesundheit: Landrat stellt Maßnahmenpaket vor

Um für die auch im Kreis Borken steigende Zahl von Corona-Patienten gewappnet zu sein, hat Landrat Dr. Kai Zwicker am Dienstag Maßnahmen vorgestellt, mit denen sich der Gesundheits- und Pflegebereich darauf einstellen könne. Diese Maßnahmen seien mit Krankenhäusern und sonstigen Beteiligten aus dem Gesundheits-und Pflegebereich der Region abgestimmt. Hier ghet es zu dem ausführlichen Artikel.

Dienstag, 11.35 Uhr: Sechster Todesfall im Kreis Borken
Im Kreis Borken ist es bereits am Sonntagmorgen zu einem weiteren – damit sechsten – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Es handelt sich um einen schwer vorerkrankten 78-jährigen Patienten aus Bocholt, teilt der Kreis Borken am Dienstag mit. Wie bei Covid-19-Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war der Mann auf der Isolierstation des Bocholter Krankenhauses untergebracht.
Die Pressestelle gibt zudem zwei Hinweise: Dass es bisher fünf Todesfälle in Bocholt gegeben hat, ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass das dortige St. Agnes-Hospital ein Corona-Schwerpunktzentrum im südlichen Westmünsterland ist. Viele Patienten aus anderen Kommunen werden hierhin eingeliefert.
Zur Situation in den Krankenhäusern, die im Kreis Borken COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge.

Dienstag, 10.25 Uhr: NRW stellt 500.000 Euro für Obdachlosenhilfe bereit

Zur Versorgung Obdachloser in der Corona-Krise stellt das Land NRW 500.000 Euro bereit. Die freien Träger der Wohnungslosenhilfe könnten damit Menschen, die auf der Straße leben, mit dem Lebensnotwendigsten wie Lebensmitteln, Essensgutscheinen, Hygieneartikeln oder Kleidung versorgen, teilte das Sozialministerium mit. Wohnungslose sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen, weil ihnen ein Rückzugsraum fehlt. Tafeln, Essensausgaben und Beratungsstellen haben teilweise geschlossen oder arbeiten nur eingeschränkt. Dazu kommt, dass Obdachlose oft immungeschwächt sind und deshalb besonders anfällig für eine Infizierung.Es sei grundsätzlich Aufgabe der Kommunen, wohnungslose Menschen zu versorgen und unterzubringen, hieß es aus dem Sozialministerium.

Dienstag, 31. März, 9.20 Uhr: Guten Morgen

Viele Anträge für Soforthilfen
Der Ansturm auf die Corona-Soforthilfe für Soloselbstständige und Kleinunternehmer ist groß – auch im Münsterland. Die Bezirksregierung Münster berichtet, dass bis Montagmittag 30.000 Anträge eingegangen seien.

Caritas erweitert im Dekanat Borken seine Beratungsdienste

Montag, 18 Uhr: Neue Zahlen für den Kreis Borken

Weitere zehn Corona-Tests sind positiv im Kreis Borken ausgefallen. Fünf Patienten sind wieder gesund. Mehr dazu finden Sie hier.

Montag, 16.30 Uhr:

Warnung vor Fakeseite zu „Soforthilfe für Corona“

Die Polizei warnt vor einer Fake-Seite zur Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Unternehmer im Internet. Dort versprechen Betrüger den Antragstellern eine Soforthilfe von bis zu 30.000 Euro ohne Rückzahlung. „Nutzen Sie für Ihre Anträge ausschließlich Internetseiten offizieller Stellen wie der Bezirksregierung“, rät die Polizei. Denn: „Diese Seite ist keine offizielle Seite der Bundesregierung oder eines Bundeslandes. Es werden dort keine Gelder vergeben!“. Stattdessen werden über diese Seite personenbezogene Daten gesammelt. Weitere Infos gibt es hier.

Montag, 30. März, 9.30 Uhr: Guten Morgen.
NRW plant Epidemie-Gesetz
Die Corona-Krise könnte in NRW zu einer Art Notstands-Gesetz führen, das den Behörden besondere Eingriffsmöglichkeiten gibt. So könnten sie auf medizinisches Material und auch Personal zugreifen. An etlichen Schulen könnten Abschlussverfahren ausgesetzt, an Unis die Prüfungsregeln gelockert werden. Der Gesetzesentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll am Mittwoch dem Landtag vorgestellt werden.

Leere Straßen in NRW
0 Prozent weniger Verkehr als im Vergleichszeitraum 2019 hat die Verkehrszentrale des Landesstraßendiensts bereits für das vorletzte Wochenende (21. und 22. März) verzeichnet. Für das nun zurückliegende Wochenende – mit Kontaktsperre – dürften die Zahlen noch höher liegen, heißt es in einer Mitteilung von „Straßen.NRW“.

Von Montag bis Freitag der vergangenen Woche habe die Verkehrszentrale in den Ballungsräumen dann noch einen Rückgang von bis zu 40 Prozent verzeichnet. Im Fernverkehr wurde auf den Transitstrecken ein Rückgang um 35 Prozent gemessen. Auffallend bei den Transitstrecken sei dabei ein deutlicher Rückgang des Verkehrs aus Polen in Richtung Niederlande.

Sonntag, 16.30 Uhr: Zahlen für den Kreis

Im Laufe des Wochenendes sind weitere Coronatests positiv ausgefallen. Es gibt 14 neue Fälle im Kreis Borken. 17 Menschen sind seit gestern wieder gesundet.

Sonntag, 13.11 Uhr: Fünter Todesfall
Im Kreis Borken ist es am Samstagabend zu einem weiteren – damit fünften – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine 78-jährige Vredenerin ist verstorben. Das teilt der Kreis Borken mit. Die Frau war dem Kreis als positiv auf das Coronavirus getestet bekannt und nach Vorgaben des Kreisgesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt. Diese Vorgaben zur Quarantäne wurden strikt eingehalten.

Sonntag, 10.50 Uhr: Gottesdienst Live
Die St. Remigiuskriche hat einen Livestream gesartet. Die Sonntagsmesse wird aktuell auf Youtube übertragen.

Sonntag, 29. März, 10 Uhr. Guten Morgen
Die Polizei musste am Wochenende mehrere Treffen stoppen. Die Beteiligten hatten sich gegen die neuen Bestimmungen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, widersetzt. In den Fällen leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Weitere Infos hier.

Samstag, 17 Uhr: Neue Zahlen für den Kreis Borken
Die Zahl der der Infektionen ist auf 424 Personen gestiegen. Am Tag zuvor waren es 399 Infizierte. 58 Personen sind wieder gesundet. Vier vorerkrankte Personen sind bisher am Coronavirus gestorben.
Weitere Infos zu den Zahlen finden Sie hier.

Samstag, 12.15 Uhr: NRW-Soforthilfe 2020
Die Bezirksregierung Münster hat zu diesem Hilfsprogramm für kleine und mittlere Betriebe sowie Solo-Selbstständige eine Hotline eingerichtet. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr unter 0251 411-3400 geschaltet. Sie können auch eine E-Mail an info-soforthilfe@brms.nrw.de schreiben.

Samstag, 28. März, 8.36 Uhr. Guten Morgen
Wir starten in den Tag mit einem Blick ins Überregionale.
Pandemie verstehen: Kreis Heinsberg wird Corona-Labor
Der Kreis Heinsberg ist derzeit am schlimmsten vom Coronavirus betroffen. Jetzt steht die Region für einen wissenschaftlichen Test zur Verfügung. Eine Feldstudie soll der Politik wichtige Erkenntnisse darüber liefern, welche Schutzmaßnahmen effizient sind und welche man leicht aufheben kann.

Das Uniklinikum Münster sucht gesundete Corona-Patienten.
Die Mediziner wollen aus dem Blut gesundeter Corona-Patienten sogenannte Hyperimmun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren, die sie schwer erkrankten Corona-Patienten verabreichen. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Infokanal über WhatsApp erstellt: Ab sofort informiert das Bundesministerium auch auf WhatsApp über das Coronavirus. Um den Infokanal zu nutzen, speichern Sie die Nummer +49 151 628 751 83 und schreiben „Start“ oder klicken Sie mobil hier: https://wa.me/4915162875183?text=Start

Mechtild Schulze Hessing: „Bleiben Sie Zuhause“:

Freitag, 20.05 Uhr: Gute Nacht

Wir verabschieden uns für heute von euch. Hier noch zwei kurze Meldungen für NRW:
Grenzüberschreitende Task-Force
Auf Initiative von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet haben Nordrhein-Westfalen, die Niederlande und Belgien eine „Cross- Border Task Force Corona“ ins Leben gerufen. Sie soll den gegenseitigen Informationsaustausch verbessern, Aktivitäten synchronisieren und Fragen von gemeinsamem Interesse zur Krisenbewältigung klären.

Arbeitsagentur vermittelt Erntehelfer
Die Saisonarbeiter aus Osteuropa fallen bei der Spargelernte aus. Um dennoch genügend Erntehelfer zu finden, richtet die Arbeitsagentur Ahlen-Münster – in Kooperation mit der Landwirtschaft – ab Montag einen neuen Vermittlungsservice ein.

Freitag, 17.06 Uhr: Ausführliche Infos
Wie sich die Zahlen in den vergangenen Tagen entwickelt haben, finden Sie ausführlich hier.

Freitag, 16 Uhr, Polizei löst Treffen auf
Die Polizei hat am Mittwoch eine Zusammenkunft von drei Personen in Borken aufgelöst. Die Erwachsenen im Alter von 50, 41 und 39 Jahren kamen gegen 20.15 Uhr an einer Schutzhütte am Schaddenkämpchen zusammen. Mit ihrem Treffen zu Dritt hatte das Trio gegen die derzeit geltenden Bestimmungen verstoßen, die eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen sollen: Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind bis auf bestimmte Ausnahmen untersagt. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörden bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen. Das gemeinsame Ziel lautet, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen, heißt es in der Pressemitteilung.
Insgesamt vermeldet die Polizei kreisweit nur Einzelfälle von Verstößen gegen die derzeitige Verordnung. Ein überwältigender Anteil der Bürger hält sich an die Vorgaben und unterstützt so, dass die Ausdehnung des Virus gebremst wird.

Freitag, 15.10 Uhr: Es gibt einen vierten Todesfall
Im Kreis Borken ist es am Freitagmorgen zu einem weiteren – damit vierten – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 82-jährige Bocholterin ist im Bocholter Krankenhaus verstorben. Das teilt der Kreis Borken mit. Wie bei Covid-19 Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war die Patientin dort auf der Isolierstation untergebracht, wo sie dann in den frühen Morgenstunden verstorben ist.
„Unsere Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen. Ihr gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig bekräftigt er seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz. Zudem bittet er alle Bürger erneut eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. Eine weitere ausdrückliche Bitte von ihm: „Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können diese vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden.“ Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Darüber hinaus geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

Freitag, 14.35 Uhr: Hausärzteverband bittet um Spenden von Schutzmasken
Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bittet Unternehmen, die derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen sind, vorhandene Schutzmasken zu spenden. „Wenn Sie Schutzmasken vorrätig haben, die Sie erübrigen können, stellen Sie uns diese bitte zur Verfügung. Der Hausärzteverband verteilt sie dann an die Hausarztpraxen und regionalen Behandlungszentren vor Ort weiter“, erklärt der Verband am Freitag in Unna. Der Aufruf gehe etwa an Nagelstudios, Tattoo-Studios, Lackierer oder Schreiner. Ein Team des Verbandes holt demnach die Spenden ab und organisiert die Weitergabe.

Freitag, 27. März, 7.30 Uhr: Guten Morgen
Wir starten in den Tag mit einem Blick in das Land NRW. Wie läuft es in anderen Orten? Welche Regeln und Hilfen laufen an?

Zwangsunterbringung für Corona-Verdachtsfälle
Die Stadt Menden im Sauerland steht aktuell wegen einer ungewöhnlichen Corona-Maßnahme in den Schlagzeilen. Zur zwangsweisen Unterbringung möglicher Quarantäne-Brecher hat die Stadt in einer Turnhalle ein vorsorgliches Lager eingerichtet. Es solle in erster Linie der Abschreckung dienen, sagte Sebastian Arlt, Corona-Krisenstabsmanager der Stadt im Sauerland.

Erneuter „Corona“-Angriff auf Polizisten
Die Meldung, dass Polizisten am vergangenen Wochenende bei der Auflösung einer sogenannten „Corona-Party“ in Greven von einem vermeintlich unter Quarantäne stehenden Mann angehustet und bespuckt worden sind, sorgte nicht nur in der Emsstadt für Entsetzen. Nun ereignete sich ein ähnlicher Fall in der Nähe von Bonn.

Einsatz von Tele-Intensivmedizin
„Die Coronavirus-Pandemie erhöht im gesamten Land die Nachfrage nach intensivmedizinischer und epidemiologischer Behandlung aufgrund der steigenden Zahl infizierter Patientinnen und Patienten. Das Virtuelle Krankenhaus ermöglicht durch den Einsatz von Tele-Intensivmedizin den Ärzten vor Ort den Rückgriff auf die Expertise der beiden Unikliniken Aachen und Münster. So können wir Covid-19-Patienten so lange wie möglich heimat- und familiennah bestmöglich behandeln“, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zum vorgezogenen Start des Virtuellen Krankenhauses NRW.

Donnerstag, 19.30 Uhr: Guten Abend
Wir beenden unseren Ticker für den heutigen Tag und wünschen allen einen ruhigen Abend.

Donnerstag, 18 Uhr: Video-Botschaft von Dr. Kai Zwicker

Donnerstag, 17.15 Uhr: Neue Zahlen
In der Karte haben wir die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus aktualisiert. Mittlerweile sind 41 Menschen wieder gesund. Im Kreis Borken gibt es allerdings auch drei Todesfälle, die mit dem Coronavirus im Zusammenhang stehen.

Donnerstag, 16.40 Uhr: „Krisenstab Wirtschaft“ wir im Kreis Borken einberufen
Am kommenden Dienstag, 31. März, soll auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker erstmals der „Krisenstab Wirtschaft“ zusammenkommen. Aufgabenstellung dieses neugeschaffenen Gremiums wird es sein, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise im Westmünsterland zu beleuchten. Im zweiten Schritt sollen dann mögliche Strategien entwickelt werden, um die Auswirkungen zu mildern. Zur Mitwirkung eingeladen sind die Vertreter der Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Arbeitsagentur, Wirtschaftsverbände, Kammern, Gewerkschaften, Banken und Landwirtschaft sowie weitere Fachleute.
„Zusammen wollen wir ausloten, wie unserer Wirtschaft geholfen werden kann, vor allem auch wie die Arbeitsplätze gesichert werden können“, macht der Landrat deutlich. Angesichts der Corona-Krise komme es bereits zu existenzbedrohenden Situationen bei Unternehmen und ihren Beschäftigten, so Dr. Zwicker.
Arbeitsagentur, IHK, Kreishandwerkerschaft, Verbände der Wirtschaft sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) bauen zudem ihre bereits bestehenden Informationsangebote für Unternehmen und Betriebe deutlich aus. Die WFG beispielsweise informiert im Internet unter www.wfg-borken.de.

Donnerstag, 15.10 Uhr: Neue Regelung Bio- und Grünabfälle

Die Stadt Borken teilt mit, dass die Saisontonnen für Bio- und Grünabfälle bereits einen Monat früher entleert werden können. Bereits ab dem kommenden Montag, 30. März, ist dies möglich. Der Grund dafür ist, dass die Entsorgung von Bio- und Grünabfällen vorrangig über die Biotonnen erfolgen soll, um Kontakt mit anderen Personen auf dem Wertstoffhof zu vermeiden. Die Bürger können damit bereits ab diesem Zeitpunkt auch ihre Saisonbiotonne an den Abfuhrtagen für Bioabfall zusätzlich an die Straße stellen. Die Abfuhr erfolgt damit einen Monat eher als sonst. Eine zusätzliche Gebühr wird dafür nicht erhoben. Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung der Stadt Borken, Tel. 02861/939-222 oder E-Mail: abfallberatung@borken.de.

Donnerstag, 15 Uhr: Kontaktverbot – Polizei greift durch
Die Polizei kontrolliert die Einhaltung des Kontaktverbots genau. Hier sind ein paar Beispiele aus dem Kreis Borken, wann es zu Anzeigen kommt – und ja auch private Geburtstagsfeiern sind verboten.

Donnerstag, 14.25 Uhr: Finanzmittel zur Bewältigung der Coronavirus-Krise bereitgestellt
Angesichts der dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit der Weiterverbreitung des Coronavirus werden im Kreishaushalt 2020 vorsorglich außerplanmäßige Finanzmittel bereitgestellt, teilt der Kreis Borken mit. Per Dringlichkeitsentschluss sind fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, damit der Kreis Borken jederzeit auf verschiedene Situationen reagieren kann. Diese sollen in Anbetracht der Situation beispielsweise zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur eingesetzt werden, informiert Landrat Dr. Kai Zwicker. Das betrifft vornehmlich die Bereiche „Gesundheitsschutz“ und „Bevölkerungsschutz“.
Solche außerplanmäßigen Aufwendungen von über 150.000 Euro bedürfen normalerweise der vorherigen Zustimmung des Kreistags. Aufgrund der dynamischen Situation war jedoch eine sofortige vorsorgliche Bereitstellung erforderlich. Weder Kreistag noch Kreisausschuss sollten angesichts der Vorgaben zum Coronavirus jedoch derzeit einberufen werden. Daher wurde der Beschluss per Dringlichkeitsentscheidung gefasst. In diesem Fall kann der Landrat mit einem Kreisausschussmitglied die Entscheidung fällen, sofern diese nicht aufgeschoben werden kann, da sonst erhebliche Nachteile oder Gefahren entstehen würden. Die Dringlichkeitsentscheidung wurde im Vorfeld mit den Fraktionsvorsitzenden des Kreistags erörtert und wird dem Kreistag noch formal in seiner nächsten Sitzung zur Genehmigung vorgelegt, wie es die Kreisordnung vorsieht.
Die Aufwendungen sollen – soweit möglich – durch Mehrerträge oder geringere Aufwendungen in anderen Budgets gedeckt werden. Darüber hinaus werde durch einen gegebenenfalls höheren Jahresfehlbetrag die Ausgleichsrücklage in Anspruch genommen, so Landrat Dr. Zwicker und Kämmerer Wilfried Kersting.

Donnerstag, 11.40 Uhr: 60 Millionen Euro für Kita-Betreuung
Trotz Pandemie: Das Kreisjugendamt plant das Kindergartenjahr 2020/2021. Es beginnt am 1. August. Die Mittel für Kita-Betreuung und Tagespflege werden um zehn Millionen Euro aufgestockt. Jahresetat: 60 Millionen Euro. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 10.05 Uhr: Dritter Todesfall
Im Kreis Borken ist eine weitere Frau verstorben. Die 85-jährige Isselburgerin verstarb am späten Mittwochabend im Bocholter Krankenhaus. Weitere Infos gibt es hier.

Donnerstag, 8.55 Uhr: Bürgermeisterin Mechthild Schulze Hessing zur aktuellen Lage in der Stadt Borken

Um die borkenspezifischen Fragestellungen nichtmedizinischer Art der Bürger zu beantworten, hat auch die Stadt Borken ein Service-Telefon unter der Telefonnummer 02861/939 555 eingerichtet. Diese ist täglich (Mo bis Fr) von 9 bis 16 Uhr, am Wochenende (Sa und So) von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Sollten Bürger weitere nichtmedizinische Fragen zu dieser Thematik haben, steht ihnen die E-Mail „coronavirus@borken.de“ zur Verfügung.

Donnerstag, 26. März, 8 Uhr: Guten Morgen

Guten Morgen zu Tag vier des Kontaktverbots. Wir sammeln hier erste kleine Infos: Am heutigen Donnerstag informieren Innenminister Reul und Verkehrsminister Wüst ab 12 Uhr über die Lage und Maßnahmen der Landesregierung im Rahmen der Corona Pandemie in NRW.

Hilfe bei Vorbereitung für Mathe-Abi
Es war die Meldung des Tages: Die Abiturprüfungen in NRW sollen trotz Corona-Krise stattfinden. Das bedeutet: Die Schüler haben zwar noch einige Wochen Zeit, sich vorzubereiten. Allerdings zu Hause und höchstwahrscheinlich alleine, für viele Abiturienten sicher nicht optimal. Deshalb rechnet die Münsteranerin Magda Mayerhoffer seit dieser Woche jeden Tag eine komplette Abiturklausur vor – über Youtube. Hier geht es zu ihrem Kanal.

Land verteilt Soforthilfen für Kleinunternehmen
Ab diesem Freitag um 12 Uhr wird das Land Formulare freischalten, mit denen Kleinunternehmen eine erste Finanzspritze für laufende Kosten wie Mieten beantragen können. Der Bund stellt für Firmen mit bis zu fünf Vollzeitkräften 9000 Euro für drei Monate bereit, bis zehn Mitarbeiter sind es 15 000 Euro.

Kaum Kontakte
Wir sollen die sozialen Kontakte meiden. Dadurch haben einige unserer Nachbarn aber kaum mehr Gesprächspartner. Da ist es für den einen oder anderen schwer auch seelisch fit zu bleiben. Der Kreis Borken hat daher eine telefonische Beratung aufgebaut. Hier gibt es weitere Infos.

Mittwoch, 21.30 Uhr: Für heute Abend sagen wir, Gute Nacht und bleibt gesund.

Mittwoch, 18.05 Uhr: Die NRW-Landesregierung will Häftlinge vorzeitig freilassen. Er brauche für den Fall eines Ausbruchs der Krankheit im Strafvollzug rund 1000 freie Zellen, um Quarantäne-Zonen schaffen zu können, sagte Justizminister Peter Biesenbach (CDU) in Düsseldorf. Aber: „Es gibt keinen Corona-Rabatt.“ Es gehe lediglich um eine Unterbrechung oder einen Aufschub der Haft.

Mittwoch, 18 Uhr: NRW-Schulministerin: Abi-Prüfungen sollen stattfinden

Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen sollen trotz der derzeitigen Schulschließungen stattfinden. Das erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf nach einer Telefonkonferenz mit ihren Amtskollegen der Kultusministerkonferenz.
„Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, dass die Abiturprüfungen nach Möglichkeit stattfinden sollen, sofern die weiteren Entwicklungen es zulassen“, teilte das Ministerium mit. Diese Position teilten alle 16 Bundesländer.
„Entscheidend ist, dass dieser Jahrgang sich darauf verlassen kann, dass ihm keine Nachteile entstehen. Wir haben uns deshalb in der Ländergemeinschaft noch einmal einstimmig darauf verständigt, die diesjährigen Abschlüsse unabhängig von ihrem Zustandekommen gegenseitig anzuerkennen“, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.
Einen Prüfungszeitplan für NRW will Gebauer am Freitag vorstellen. Auf Grundlage dieses Zeitplans wird Nordrhein-Westfalen dann auch über den Umgang mit weiteren Abschlussprüfungen, wie zum Beispiel den Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP) oder den Prüfungen zur Fachhochschulreife an Berufskollegs, entscheiden.

Mittwoch, 16.35 Uhr: Corona-Behandlungszentren eingerichtet

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KLVW) lässt zurzeit regionale Corona-Behandlungszentren errichten, zwei davon im Kreis Borken: in Legden am Dorf Münsterland und in Bocholt im Europahaus. Eine weitere ist offenbar in Dülmen vorgesehen. Insgesamt stehen ihr 1000 Ärzte und medizinische Mitarbeiter zur Verfügung. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Mittwoch, 15.48 Uhr: Aussichtsplattformen und -kanzeln am Zwillbrocker Venn vorsorglich geschlossen

Die Aussichtsplattformen und -kanzeln des Projektes „Grenzenlose Naturerlebnisse“ sind aufgrund der Corona-Pandemie im gesamten Kreisgebiet nun mit Hinweisschildern zu den aktuellen Abstandsregelungen versehen, teilt der Kreis Borkem mit.

Besonderes gilt für das Zwillbrocker Venn. Erfreulicherweise sind die Flamingos dorthin zurückgekehrt. Das führt nun allerdings zu einem erhöhten Besucheraufkommen von beiderseits der Grenze. Die Abstandsregelungen auf den Kanzeln wurden leider zum großen Teil nicht eingehalten. Aus diesem Grund sind die Kanzeln am Zwillbrocker Venn jetzt geschlossen.

Mittwoch, 15 Uhr: Soforthilfen für Künstler

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten derzeit viele Einschränkungen. Diese Vorgaben betreffen auch den Kulturbereich. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) ein Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler aufgelegt. Dafür stellt das Land zunächst fünf Millionen Euro bereit. Laut Mitteilung des Ministeriums können Künstler, denen durch die Absage von Engagements finanzielle Engpässe drohen, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2000 Euro beantragen. Diese Soforthilfe kann mittels kurzen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Der Antrag ist auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mkw.nrw zu finden.

Da wegen der Coronavirus-Krise derzeit alle Veranstaltungen ausfallen, gibt es auch Anpassungen bezüglich der Förderung solcher Kulturveranstaltungen. So sollen beispielsweise Regelungen geschaffen werden, um Ausfallkosten tragen zu können. Die bereits bewilligten oder derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen werden nach Askunft des Ministeriums in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen. Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten. Sobald es konkrete Informationen gibt, informiert das Land dazu.

Mittwoch, 14.40 Uhr: Einreiseverbot für Saisonarbeiter
Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland zu bremsen, hat das Bundesinnenministerium ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet. Erntehelfern und anderen Saison-Arbeitskräften wird nach Angaben eines Sprechers von 17.00 Uhr an die Einreise verweigert.

Dies gelte für die Einreise aus Drittstaaten, aus Großbritannien, für EU-Staaten wie Bulgarien und Rumänien, die nicht alle Schengen-Regeln vollumfänglich anwenden, sowie für Staaten wie Polen oder Österreich, „zu denen Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt worden sind“. In der Landwirtschaft sind jährlich knapp 300.000 Saisonarbeitskräfte beschäftigt.

Mittwoch, 11.35 Uhr: Abi-Beschluss bis Freitag

Die Schulen sind geschlossen und die Schüler lernen zu Hause. Was wird jetzt aus den Abitur-Prüfungen? Einige Bundesländer haben schon entschieden, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen - von „stattfinden lassen“ über „verschieben“ bis „ganz ausfallen lassen“. Die Abiturienten bei uns müssen sich hingegen noch etwas gedulden, bis sie Klarheit haben. NRW will bis Freitag entscheiden und dabei gemeinsam mit möglichst vielen Bundesländern vorgehen. Heute ist dazu eine Schaltkonferenz der Kultusministerkonferenz geplant.

Mittwoch, 11.30 Uhr: Fast 9500 Corona-Infizierte in NRW - Münster am stärksten betroffene Großstadt

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen auf 9421 gestiegen. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministerium sind im Vergleich zum Vortag (jeweils Stand 10.00 Uhr) 676 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 16 auf 61. Am stärksten betroffen ist weiterhin der Kreis Heinsberg mit - nach Angaben des Ministeriums - 1043 infizierten und 25 verstorbenen Menschen. Die veröffentlichten Landeszahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Landesministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

Mittwoch: 9.30 Uhr: Hinweise zum Lernen zuhause Seit anderthalb Wochen findet in den Schulen im Kreisgebiet und in ganz NRW kein Unterricht mehr statt. Lernen von zu Hause – das ist das Motto für die Schüler in Zeiten des Coronavirus. Lernstoff und Übungsaufgaben gibt es von den Lehrern. Aber für Ansporn, Hilfe und Anleitung sorgen oftmals die Eltern zu Hause, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Kreises Borken. Die Schulpsychologen der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken, Dr. Sascha Borchers, Kristina Timm und Philipp Deing, haben dazu für die Bezirksregierung Münster zehn Tipps für Eltern zusammengestellt, wie Väter und Mütter mit ihren Kindern lernen können.

So betonen die Schulpsychologen etwa, dass Eltern nicht die Lehrer ersetzen könnten, sondern ihre Kinder so gut wie möglich begleiten sollten. Auch gehen sie dabei auf strukturiertes Üben und Vokabeln lernen sowie den Umgang mit Konflikten ein. Die zehn Tipps und ein Kurz-Video finden Eltern und Interessierte auf der Internetseite des Kreises Borken. Dort gibt es auch noch viele weitere Informationen. Wenn es darüber hinaus Fragen gibt, können sich Eltern und Lehrkräfte auch direkt an die Regionale Schulberatungsstelle wenden, Tel. 02861/82-2527 oder E-Mail an schulberatung@kreis-borken.de. www.rsb-borken.deHier gibt es 10 Tipps.

Mittwoch, 9 Uhr: Blick in andere Länder:

Israel hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Ausgangsbeschränkungen im Land weiter verschärft. Menschen sollen sich grundsätzlich nur in einem Radius von bis zu 100 Metern von ihrem Zuhause entfernen. Ausnahmen sind unter anderem wichtige Arbeitsplätze, Lebensmitteleinkäufe und ärztliche Behandlungen.
In den USA ist der Weg frei für das Konjunkturpaket zur Linderung der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Es soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg 2 Billionen Dollar umfassen.
Die Zahl der erfassten Neuinfektionen in Südkorea ist angesichts zunehmender „importierter“ Fälle wieder gestiegen. Am Dienstag sei bei 100 Menschen der Erreger nachgewiesen worden, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Unter ihnen seien 34 Personen, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland angekommen seien. Es gebe ein „erhöhtes Risiko durch diejenigen, die aus den USA einreisen“, sagt Yoon Tae Ho von der Zentrale für das Katastrophen-Management.
China hat erneut 47 „importierte“ Coronavirus-Fälle gemeldet. Insgesamt zählt das Land damit 474 solcher Erkrankungen, die bei Menschen, die in das Land eingereist sind, festgestellt wurden. Wie aus den offiziellen Zahlen der Pekinger Gesundheitskommission hervorgeht, gibt es jedoch erneut keine lokalen Erkrankungen. Nach offiziellen Angaben sind bislang 3281 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen. Insgesamt wurden auf dem chinesischen Festland 81.218 Infizierte registriert, von denen sich mehr als 73.000 wieder erholt haben.
Die Regierung in Italien hat die Strafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen drastisch erhöht. Wer sich vorsätzlich nicht an die Quarantäneauflage halte und die Wohnung verlasse, könne mit Gefängnis von einem bis zu fünf Jahren bestraft werden, stand in einem veröffentlichten Dekret der Regierung in Rom.

Mittwoch, 25. März, 8.10 Uhr: Guten Morgen, wir starten in den dritten Tag des Kontaktverbots in Deutschland und fassen hier einmal die aktuellsten Zahlen des Morgens zusammen:

• Nach Angaben von US-Experten gibt es weltweit mehr als 400.000 Infizierte und mehr als 18.000 Tote.
• In Deutschland sind bislang 31.554 Infektionen registriert. Bundesweit sind 149 Menschen gestorben.
• Der Bundestag berät über ein milliardenschweres Corona-Krisen-Paket.
Wir werden Sie auch heute hier wieder so schnell wie möglich mit aktuellen Informationen versorgen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie bei zwei Aktionen von uns mitmachen. Zum einen suchen wir Tipps, was man in der aktuellen Zeit zuhause machen kann. Gerne mit Video und/oder Bild, dies können sie alles an redaktion@borkenerzeitung.de schicken.

Zum anderen haben wir eine Plattform gebaut, um für die Menschen vor Ort eine Hilfe zu sein. Dort können sich private Initiativen melden und mitteilen, was sie anbieten und ebenso auch Geschäfte. Viele Geschäfte, die nicht mehr öffnen dürfen haben sich etwas einfallen lassen, um dennoch für ihre Kunden da zu sein. Schauen Sie doch einfach mal rein, und wenn euch dort jemand fehlt, dann sprechen Sie sie an. Das ist alles kostenlos. Wir möchten gerne in unserer Heimat etwas für die Heimat tun. #BORhältzusammen – helfen Sie mit.

Dienstag, 19.17 Uhr: Unklarheit bei drittem Todesfall

Der Kreis Coesfeld hat per Pressemitteilung am heutigen Nachmittag einen Todesfall „im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ gemeldet. Der 63-Jährige war laut Kreisgesundheitsamt zwar mit dem Coronavirus infiziert, ist aber an seiner Grunderkrankung verstorben. Daher führt die Bezirksregierung Münster diesen Todesfall nicht in ihrer Corona-Statistik auf. Das gab die Behörde am Dienstag (17 Uhr) bekannt. Die Zahl der Todesfälle wurde auch in diesem Ticker entsprechend angepasst.

Dienstag, 18.40 Uhr: Was passiert in Gefängnissen?

In diesem Ticker schauen wir auch einmal über den Tellerrand deutlich hinaus. Hier eine interessante Info zum Thema Gefängnisse. Sie stammt von Kollegen aus Beckum:

Corona ist in aller Munde. Jeder weiß: Man muss Abstand halten, sich oft die Hände waschen und Desinfektionsmittel benutzen. Das würden die 80 Insassen des Gefängnisses in Beckum auch gerne tun. Ihr Problem: Es fehlt an Desinfektionsmitteln – sogar Seife soll Mangelware sein. So schildern es jedenfalls Insassen, die Kontakt zu unserer Zeitung aufgenommen haben. Sie befinden sich in Beckum im offenen Vollzug.

Um eine Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden, wurden Besuche sowie Freigänge und Urlaub untersagt. Jens Seidler ist stellvertretender Leiter der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne, zu der die Außenstelle Beckum gehört. Er bestätigt, dass sich in der Außenstelle kein Desinfektionsmittel befindet. „Das ist gefährlich, weil es sich um entzündbares Material handelt“. Die Insassen, die von der Arbeit zurückkehren, könnten aber ein Desinfektionsmittel benutzen, bevor sie die geschlossenen Räume betreten. Und natürlich stehe Seife zur Verfügung.

Schwierig sei aber die Unterbringung. Abstand zu halten sei in den oftmals noch Zwei-Mann- oder sogar Drei-Mann-Stuben nicht möglich.

Die Insassen wiederum weisen darauf hin, dass die Einhaltung von Hygienevorschriften gar nicht kontrolliert werde.

Dienstag, 18.15 Uhr: Hinweise der Polizei

Dienstag, 15.50 Uhr: Weiterer Corona-Toter

Traurige Mitteilung: Im Kreis Borken ist ein weiterer Corona-Patient verstorben. Alle Infos dazu gibt es hier.

Dienstag, 15.10 Uhr: Wegen der Coronakrise könnte die Versorgung älterer Menschen durch osteuropäische Betreuer nach Meinung von Experten demnächst völlig aus den Fugen geraten. Der Verband für häusliche Pflege und Betreuung (VHBP) warnte am Dienstag, dass nach Ostern bis zu 200.000 Betreuungskräfte fehlen.

Verbandsgeschäftsführer Frederic Seebohm äußerte die Sorge, dass Pfleger aus Osteuropa früher als geplant in ihre Heimat zurückreisen und kein Ersatz mehr kommt. Von etwa 300.000 täglich in Deutschland arbeitenden Betreuern seien zudem nur zehn Prozent mit ordentlichen Papieren im Land, schätzt der Verband. Der Rest arbeite illegal. Problem sei zudem, dass Reisen mit Kleinbussen weiterhin erlaubt seien. „Das ist eine Virenschleuder, wie man sie sich besser nicht vorstellen könnte.“

Dienstag, 14.50 Uhr: Die Olympischen Spiele in Tokio werden verschoben und sollen spätestens aber im Sommer 2021 stattfinden.

Dienstag, 14.45 Uhr: Lienenkämper: Unternehmen können Corona-Hilfe leicht anfordern

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen können die vom Land zugesicherten Steuerstundungen nach Angaben von NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) leicht beantragen. Über die Homepage der Finanzverwaltung NRW könne ein Formular abgerufen und rasch und unbürokratisch an das jeweils zuständige Finanzamt übermittelt werden, sagte Lienenkämper am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags. Es handele sich um eine einzige Din-A4-Seite. Das Formular könne per Post oder per Mail an das Finanzamt geschickt werden. Vereinbart worden sei zwischen Bund und Ländern eine zinslose Stundung der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer. Steuervorauszahlungen würden abgesenkt. Das gelte auch für die Gewerbesteuer. Von Vollstreckungsmaßnahmen werde bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge würden erlassen.

Dienstag, 11.15 Uhr: Hier gibt es Infos zu den Kita-Beiträgen.

Dienstag, 10.05 Uhr: 250 Euro Bußgeld fürs Picknick

Nordrhein-Westfalen erlässt einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die landesweiten Corona-Regeln mit Strafen bis zu 5000 Euro. Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig. Einige Beispiele aus dem Erlass:

• Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.
• Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro.
• Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen kosten 200 Euro.
• Wer die Hygiene-Vorkehrungen bei einer Beerdigung nicht einhält oder den Mindestabstand von 1,5 Meter bricht, zahlt 200 Euro.
• Verbotenes Picknicken oder Grillen kostet 250 Euro pro Teilnehmer.
• Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro.
• Wer ein Restaurant weiterhin betreibt, muss 4000 Euro zahlen.
• Für das Betreiben einer Bar, Diskothek oder eines Fitnessstudios werden 5000 Euro fällig.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte der „Bild“-Zeitung, die zuerst über den Entwurf des Erlasses berichtet hatte: „Die Lage ist ernst. Es geht um Leben und Tod. Das strenge Kontaktverbot wird sicher helfen, das Ansteckungsrisiko schnell zu reduzieren.“ So hart, wie man Clan-Kriminalität in NRW bekämpft habe, widme man sich nun der Seuchenbekämpfung: „Null Toleranz gilt auch gegenüber Rechts-Brechern im Kampf gegen das Corona-Virus.“

Dienstag, 24. März, 10 Uhr: Wir starten in einen weiteren Tag der Corona-Pandemie. Wir hoffen, dass es den meisten von euch gut geht und werden hier wieder ein paar wichtige überregionale und lokale Infos geben. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns doch an redaktion@borkenerzeitung.de. Auch wenn ihr Ideen habt, wie man die aktuelle Zeit in den eigenen vier Wänden überbrücken kann. Wir wollen Tipps sammeln, macht mit. Wir freuen uns drauf. Zudem haben wir eine Plattform geschaltet, um in der Krise zu helfen. Schaut mal vorbei.#BORhältzusammen

Dienstag, 24. März, 8 Uhr: Video von Landrat Kai Zwicker

Montag, 16.02 Uhr: Die letzten Tage haben es gezeigt – die überwiegende Mehrheit der Bürger hält sich an die Appelle der Experten und die Anordnungen der Behörden, heißt es in einer aktuellen Polizeimeldung der Kreisbehörde Borken.

„Trotz des überwiegend vernünftigen Verhaltens der Bevölkerung ist eine Überwachung der neuen Regeln unumgänglich. Die Polizei im Kreis Borken ist darauf vorbereitet und wird ihre Präsenz im öffentlichen Raum erhöhen. Dabei werden die Polizistinnen und Polizisten neben den Ordnungsbehörden z.B. Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum kontrollieren, diese bei Verstößen untersagen und Verfahren einleiten“, heißt es weiter.

„Es ist unser aller Interesse, einen Beitrag dazu zu leisten, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Krise bestmöglich zu überstehen. Helfen Sie mit, bleiben Sie soweit es geht zu Hause“, so Landrat Dr. Kai Zwicker als Leiter der Kreispolizeibehörde Borken. #bleibzuhause

Montag, 15 Uhr: Kritik an Spahns Hilfsplänen

Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen kritisieren den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für staatliche Hilfen wegen der Corona-Krise. Die darin enthaltene Pauschale für Mehrausgaben - etwa für Schutzkleidung - sei zu knapp bemessen, erklärte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), die eigenen Angaben zufolge 344 Kliniken vertritt. Zusatzkosten und Erlösausfälle müssten komplett finanziert und die Gehälter der Mitarbeiter gesichert werden, so Brink, der zusätzliche, kurzfristige Liquiditätshilfen vom Land NRW forderte. Zudem müssten die Krankenkassen alle offenen Rechnungen so schnell wie möglich begleichen, damit die Kliniken zahlungsfähig blieben, sagte der KGNW-Präsident. Er kritisierte, dass die Häuser laut Gesetzentwurf Budgetverhandlungen für das Jahr 2020 führen müssten. „Einerseits auf unbestimmte Zeit Krisenmanagement und anderseits das bürokratische Klein-Klein trifft auf absolutes Unverständnis bei den Krankenhäusern“, mahnte Brink.

Auch die katholischen Krankenhäuser des Münsterlands forderten den Bundesgesundheitsminister auf, seinen Entwurf zu ändern. „Es muss eine schnelle, unbürokratische, stabile und krisenfeste Lösung für die Kliniken und insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben“, teilte stellvertretend der Verbund der Alexianer-Krankenhäuser in Münster mit. Sonst drohe ein finanzielles Fiasko. Das Josephs-Hospital Warendorf startete am Sonntag eine entsprechende Online-Petition, die einen Tag später fast 5.000 Menschen unterzeichnet hatten.

Spahn will in dieser Woche einen Gesetzentwurf zu staatlichen Hilfen für Kliniken wegen der Corona-Krise in den Bundestag einbringen. Einzelheiten des Entwurfs wurden bereits vorab bekannt.

Montag, 13.02 Uhr: Der erste Corona-Patient ist im Kreis Borken verstorben. Mehr dazu gibt es hier.

Montag, 23. März, 8.50 Uhr: Eine Kontaktsperre wurde am Sonntag ausgeprochen. Doch was genau heißt das eigentlich? Wir haben hier noch einmal alles zusammengetragen. Lest es euch durch und haltet euch dran! Dann vermeiden wir die Ausgangssperre und können die Ausbreitung des Coronavirus verhindern.

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Sonntag, 16.10 Uhr: Bund und Länder für Kontaktverbot gegen Coronakrise

Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Sonntag, 16.05 Uhr: Infos aus dem Kreis Warendorf: Ein kurzer Aufruf über die sozialen Medien – und schon sind die Landwirte zur Stelle: Schutzanzüge, original verpackt und einzeln eingeschweißt, wurden kistenweise der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zur Verfügung gestellt. Die ist dankbar für die weißen und blauen Overalls, die angesichts der Corona-Krise an allen Ecken und Kanten fehlen.

„Normalerweise statten wir mit den Overalls die Besuchergruppen aus, bevor sie einen landwirtschaftlichen Betrieb betreten. Denn auch in den Ställen ist Hygiene wichtig“, so Silke Monzlinger, Pressereferentin beim landwirtschaftlichen Kreisverband Warendorf. Jetzt wechselten mehrere hundert Overalls und Schuhüberzieher aus der Geschäftsstelle des Kreisverbandes zur Kassenärztlichen Vereinigung. Auch auf den landwirtschaftlichen Betrieben wurden ungeöffnete Kartons mit verpackten Schutzanzügen gesammelt.

Wenn diese Overalls aus hygienischen Gründen auch nicht unmittelbar am Patienten zum Einsatz kommen, so gibt es dennoch genügend Bereiche, in denen derzeit Schutzkleidung benötigt wird.

Sonntag, 11.10 Uhr: Das bringt der Sonntag

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen entscheidet am Sonntag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemi. In einer Sitzung des schwarz-gelben NRW-Kabinetts - Uhrzeit bislang offen - soll auch das bereits angekündigte 25 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für die Wirtschaft auf den Weg gebracht werden.

Am Nachmittag telefoniert Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen. Beobachter gehen davon aus, dass die Politik darauf reagieren wird, wie die Bevölkerung am Samstag und Sonntag auf die ersten Einschränkungen im öffentlichen Leben reagiert hat. Bayern hatte als erstes Bundesland ein Ausgangsverbot verhängt, das am Samstag in Kraft trat. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht solche Maßnahmen nur als „allerletztes Mittel“. Eine Vorstufe zur Ausgangssperre sei ein Betretungsverbot auf öffentlichen Plätzen.

Einen Sonntagseinkauf beim Lebensmittelhändler sollten die Verbraucher in NRW an diesem Wochenende nicht einplanen. Alle großen Handelsketten - Edeka, Rewe, Aldi und Lidl - haben angekündigt bundesweit auf die Sonntagsöffnung zu verzichten, um den ohnehin am Rande ihrer Kapazität arbeitenden Mitarbeitern eine Ruhepause zu gönnen.

Sonntag, 22. März, 11.08 Uhr: IC Amsterdam-Berlin fällt weg

Die Zahl der Züge zwischen Deutschland und den Niederlanden ist drastisch reduziert worden. Von Montag an würden keine Intercity-Züge mehr zwischen Amsterdam über Nordrhein-Westfalen (mit Halt in Rheine) nach Berlin fahren, teilte die niederländische Bahn am Samstag mit. Auch auf anderen internationalen Strecken gibt es weniger Verbindungen. Auf der Strecke von Amsterdam nach Frankfurt am Main über Köln und Oberhausen sollen täglich nur noch vier ICE fahren.

Samstag, 16.15 Uhr: Die Landesregierung NRW hat jetzt mitgeteilt, dass die „Notbetreuung“ für Kinder in Schulen und Kindertagesstätten neu geregelt wird: Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, können künftig auch Kinder betreut werden, wenn nur ein Elternteil eine sogenannte „Schlüsselperson“ ist, eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorliegt und die Betreuung der Kinder nicht anderweitig organisiert werden kann. Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung.

Samstag, 21. März, 11.20 Uhr: Von Freitag auf Samstag sind keine weiteren Coronavirus-Patienten hinzugekommen. Nachdem bereits in Bocholt ein wieder gesunder Mensch gemeldet wurde, gibt es nun für den Kreis Borken zwei weitere. Laut Radio WMW stammen diese aus Ahaus.

Freitag, 16.55 Uhr: Köln: Öffentliche Treffen von mehr als zwei Menschen werden aufgelöst

Köln hat im Kampf gegen das Coronavirus ein konsequentes Einschreiten bei öffentlichen Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen angekündigt. „Ganz egal wie schön das Wetter am Wochenende auch werden mag, jetzt ist nicht die Zeit, sich mit Freunden zu treffen. Wer das nicht begreift, gefährdet die Freiheit aller“, erklärte Stadtdirektor Stephan Keller am Freitag. „Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden aufgelöst, soweit diese nicht zum engsten Familienkreis gehören.“ Umsetzen soll das das Ordnungsamt. Wer sich widersetze, könne mit einem empfindlichen Bußgeld bestraft werden, so die Stadt. Aufgrund des Infektionsschutzgesetzes könne auch ein Straftatbestand erfüllt sein.

Freitag, 16.50 Uhr: Der Kreis Borken bittet angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus dringend alle Bürger, den Notruf 112 ausschließlich für akute Notfälle frei zu halten. Sofern in einer akuten Notsituation die Notrufnummer gewählt wird, sollte die Anruferin oder der Anrufer auch mitteilen, ob Menschen im Haushalt leben, die mit dem Coronavirus infiziert sind, in häuslicher Quarantäne leben oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufweisen. Denn nur auf diese Weise können frühstmöglich Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um die Einsatzkräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen. Das ist notwendig, um die Einsatzfähigkeit von Feuerwehr, Polizei, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen weiterhin aufrecht zu erhalten.

Freitag, 16.30 Uhr: Seit Mittwoch hat die Agentur für Arbeit Coesfeld bereits eine neue Rufnummer geschaltet, um die Fragen von Kunden aus der Region noch schneller beantworten zu könnenund die Arbeitslosmeldung darüber zu regeln.

Neben der bekannten kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 00 stünden die Fachleute der Agentur für Arbeit den Kunden auch aus dem Kreis Borken ab sofort unter Tel. 02541/919700 zum üblichen Ortstarif zur Seite. Die Nummer ist montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ungeachtet dessen seien zahlreiche Service-Angebote unter www.arbeitsagentur.de/eService zu finden.

Freitag, 14.59 Uhr: Bayern hat weitere Ausgangsbeschränkungen verhängt und droht mit harten Strafen, wenn sich Menschen nicht daran halten.

Stadt Münster ist auf mögliche Ausgangssperre vorbereitet

Der Krisenstab der Stadt Münster hat am Freitag (20. März) erste Vorkehrungen für den Fall einer möglichen Ausgangssperre getroffen. Unter anderem wurde sichergestellt, dass die Polizei in der Lage ist, eine mögliche Ausgangssperre zu überwachen.

Eine Ausgehsperre bleibt für NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) „wirklich das allerletzte Mittel“. Schon jetzt seien zahlreiche Grundrechte, wie die Bewegungsfreiheit und die Religionsfreiheit eingeschränkt worden, sagte Laschet am Freitag in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2. „Der Staat muss sorgsam überlegen, wie weit kann er gehen.“Richtig sei: „Wenn wir die ganz große Ausgangssperre verhindern wollen, müssen andere Bereiche noch heruntergefahren werden.“ Es gebe aber eine Vorstufe, ein Betretungsverbot auf öffentlichen Plätzen, ergänzte Laschet. Die Ministerpräsidenten würden sich am Sonntag mit der Bundeskanzlerin über diese Fragen abstimmen.

Freitag, 14.45 Uhr: Neue Hinweise vom Kreis Borken: Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus sind auch in den Niederlanden zahlreiche Einschränkungen beschlossen worden. Dazu zählt, dass auch die Märkte in Winterswijk und Enschede nicht stattfinden. Diese Regelung gilt ab sofort und zunächst bis zum 6. April. Das haben die Bürgermeister der jeweiligen Städte mitgeteilt. Die Gastronomiebetriebe einschließlich der Restaurants sind dort bereits geschlossen. Der Kreis Borken bittet daher erneut eindringlich darum, von Fahrten in die niederländischen Nachbarregionen abzusehen. Die Niederlande sind vom Coronavirus ebenfalls stark betroffen.

Am Donnerstag, 19 März, hatte sich Landrat Dr. Kai Zwicker gemeinsam mit sieben weiteren Landräten aus NRW sowie Münsters Oberbürgermeister an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gewandt, damit diese sich mit dem niederländischen Ministerpräsident Rutte auf eine gemeiname Strategie gegen das Coronavirus verständigen: „Die Regelungen müssen beiderseits der Grenze die gleichen sein. Ansonsten bliebe als ultima ratio nur eine Grenzschließung für den nicht berufsbedingten Personenverkehr, die wir alle nicht wünschen und zutiefst bedauern würden“, heißt es darin.

Freitag, 12.56 Uhr: Über die NINA-WarnApp und die App Katwarn ist eine aktuelle Meldung zum dem Thema Coronavirus verbreitet worden. Darin geht es unter anderem noch einmal um die Verordnungen und wie wir alle uns verhalten sollen. Beide Apps kann sich jeder auf sein Handy oder Tablet runterladen und dann seinen Heimatort eingeben und auch weitere, die ihn interessieren.

Freitag, 20. März, 12.24 Uhr: Dortmund verbietet Ansammlungen von mehr als vier Personen

In Dortmund werden wegen der Coronavirus-Pandemie Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als vier Personen verboten. Das kündigte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen am Freitag an. „Oberstes Ziel ist hier, weitere Infektionsketten zu vermeiden“, sagte er. Mit dem Verbot wolle man die Grundlage schaffen, um zum Beispiel Partys sanktionieren zu können. Es gäbe allerdings Ausnahmeregelungen, etwa bei „häuslichen Gemeinschaften“: „Die Familie mit drei Kindern darf im öffentlichen Raum noch gemeinsam gehen“, sagte Dahmen.

Freitag, 20. März, 12 Uhr: Krisenmanagement des FMO ergreift harte Maßnahmen

Die Anordnungen zur Verhinderung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus haben den Luftverkehr drastisch einbrechen lassen. Der Flughafen Münster/Osnabrück hat - laut einer Pressemitteilung - im Rahmen seines Krisenmanagements zur Schonung der Liquidität folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Für alle Bereiche des Flughafens ist rückwirkend zum 1. März Kurzarbeit beantragt worden. Diese Regelung betrifft nicht nur die operativen Einheiten, sondern auch die gesamte Verwaltung.

2. Ab Dienstag (24. März) wird das Betriebsregime des Airports in der Form geändert, dass nur noch bereits koordinierte oder mit einem Vorlauf von vier Stunden angemeldete Flüge abgefertigt werden. Diese Maßnahme ermöglicht es, alle Vorhaltekosten zu reduzieren und nur noch die betriebsnotwendigen Aufgaben zu erledigen.

3. Ebenso werden ab kommenden Dienstag die Terminalgebäude geschlossen. Die Abfertigung der verbleibenden Flüge erfolgt dann über den Bereich der allgemeinen Luftfahrt (GAT) am Tor 3b. Abfliegende Fluggäste werden gebeten, sich für Check-In und Sicherheitskontrolle dort einzufinden. Der Eingang befindet sich direkt am Radarturm links der Terminalgebäude.

Donnerstag, 14.21 Uhr: In Coronavirus-Zeiten endlich einmal eine erfreuliche Nachricht, schreibt der Kreis Borken in einer aktuellen Meldung. Im Kreis Borken ist zwischenzeitlich bei der ersten mit dem Coronavirus infizierten Person die 14-Tages-Frist abgelaufen, die sie auf behördliche Anordnung in häuslicher Quarantäne verbringen musste, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Die Bocholterin ist gesundet. Sie konnte sich aber dennoch nicht einfach selbst aus dieser Quarantäne entlassen, sondern brauchte dafür die Genehmigung des Kreisgesundheitsamtes Borken. Gleichzeitig gibt es Hinweise zwecks Corona-Tests: Aufgrund der sprunghaft steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen kommen auch die Labore immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb ist es dringend geboten, dass Testungen auf das Coronavirus nur dann erfolgen, wenn besondere Kriterien erfüllt sind. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin. Kriterien sind:

· deutliche Symptome bei Rückkehrern aus einem gemäß Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet

· deutliche Symptome nach Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur gelten gesonderte Verfahren, um unter allen Umständen sicherzustellen, dass Wasserversorgung, Energie, Telekommunikation, Gesundheitsversorgung und viele weitere unverzichtbare Leistungen jederzeit erbracht werden können.

Der Corona-Test wird in der Regel von einem niedergelassenen Arzt veranlasst. Der Wunsch von Patienten nach einem Test allein kann und darf dafür aber nicht als Begründung reichen. Dies stößt mitunter auf Unverständnis. Dazu sagt Dr. Elisabeth Schwenzow, Leiterin des Krisenstabes des Kreises Borken: „Nur bei konsequenter Einhaltung der vorgegebenen Regeln werden die vorhandenen Testressourcen ausreichen. Die Ärztinnen und Ärzte, die die Testungen veranlassen, tragen daher eine hohe Verantwortung für den gewissenhaften Gebrauch der Ressourcen. Wir appellieren eindringlich an alle Patienten, Verständnis für das Vorgehen der Ärzte zu zeigen.“

Donnerstag, 11 Uhr: DIe Corona-Zahlen sind weiter gestiegen. SIehe die Auflistung des Regierungsbezirks Münster.

Donnerstag, 19. März, 9.30 Uhr: Besuchsstopp im UKM: Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am Universitätsklinikum Münster (UKM) wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dies gelte für das Zentralklinikum wie für alle externen Kliniken. „Ambulanzen beschränken sich ab sofort nur auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Kinderklinik und die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen“, heißt es. Und: „Jene Patienten dürfen eine festgelegte Person als Besucher empfangen, die sich für diese Bereiche vorab registrieren muss. Bei Kindern und Jugendlichen dürfen sich beide Elternteile registrieren; jedoch ist zu jedem Zeitpunkt nur ein Elternteil als Besuch erlaubt.“

Das UKM fragt in den nächsten Tagen bei den Angehörigen dieser Patienten ab, welche Personen sich für Besuche registrieren lassen wollen. Diese können dann an den beiden Haupteingängen des Zentralklinikums unter Vorlage ihres gültigen Personalausweises eine entsprechende Besucher-Erlaubnis abholen. Darüber hinaus gibt es für die Nutzung der Gastronomie weitere Einschränkungen: Nachdem bereits in der vergangenen Woche ein Besucherstopp für externe Gäste der Cafeteria angeordnet wurde, gilt das ab sofort auch für Kioske und Bistros. Ausgenommen hiervon sind Begleitpersonen von Patienten, die stationär am UKM aufgenommen sind.

Mittwoch: 11.35 Uhr: Blick in die Nachbarschaft: Im Kreis Steinfurt sind knapp 1000 Menschen in Quarantäne. Das Coronavirus breitet sich in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle von knapp 3380 am Vortag auf knapp 3840 am Mittwoch (Stand: 10.00 Uhr). Die Zahl der landesweit gemeldeten Todesfälle lag demnach unverändert bei zwölf. Der Kreis Heinsberg ragt mit knapp 790 nachgewiesenen Infizierten und acht Todesfällen besonders heraus. Zwei weitere Corona-Patienten starben in Stadt und Städteregion Aachen, einer in Düsseldorf und einer in Essen.

Appell des RKI-Präsidenten

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte vor einem Szenario mit zehn Millionen Coronavirus-Infektionen bis in einigen Monaten in ganz Deutschland. Dies könne eintreten, wenn die von der Bundesregierung angeordneten Maßnahmen nicht eingehalten würden, sagte Wieler am Mittwoch in Berlin. „Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie.“ Wieler appellierte an die Menschen, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Das Virus werde nur von Mensch zu Mensch übertragen. Inzwischen habe das RKI knapp 8200 bestätigte Fälle bundesweit gemeldet bekommen.

Mittwoch, 10 Uhr: Angela Merkel wird am Mittwochabend eine Fernsehansprache halten, teilt die Süddeutsche Zeitung mit. Nach Informationen der Zeitung will sie keine weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekanntgeben, wohl aber einen dringenden Appell an die Bevölkerung richten.

Shutdown in Münster: Alle Gastronomiebetriebe und Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, sollen komplett geschlossen werden. Dazu soll es noch am Mittwoch eine Allgemeinverfügung der Stadt geben.

Mittwoch, 9.05 Uhr: Verzicht üben – Verbote beachten: Die Stadt Borken ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ernst zu nehmen und einzuhalten. Um den Coronavirus wirkungsvoll einzudämmen, ist die Akzeptanz und ein entsprechendes Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zwingend notwendig.

Deswegen nochmals der folgende Aufruf:

• Verzichten Sie auch auf private Kontakte insbesondere in geschlossenen Räumen, sofern das möglich ist.

• Verzichten Sie auf private Treffen und Feiern. So helfen Sie mit, gemeinsam die Herausforderung zu meistern!

• Die Schließung der Schulen und der Kitas soll nicht dazu führen, dass sich Eltern, Jugendliche und Kinder in hoher Anzahl an öffentlichen oder privaten Orten treffen. Das gilt auch für Spielplätze, für die kreiseinheitlich ein Nutzungsverbot ausgesprochen wurde.

• „Viele Entscheidungen, die getroffen werden mussten, erscheinen unpopulär, sind aber zwingend erforderlich. Ich rufe hiermit zur Besonnenheit auf. Verhalten Sie sich ruhig und verantwortungsvoll. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

„Das Coronavirus ist eine riesige Herausforderung auch für uns in Borken. Eine Herausforderung wie wir sie seit Langem nicht gekannt haben. Und genauso wie uns geht es den allermeisten Ländern dieser Welt. Deshalb sprechen wir auch von einer Pandemie. Das Virus, um das es geht, ist neuartig. Es gibt aktuell kein Medikament und es gibt keinen Impfstoff“, heißt es weiter in dem Aufruf der Stadtverwaltung.

Deshalb müssten wir die Verbreitung dieses Virus verlangsamen, um die Gesundheitssysteme nicht zu überfordern. Und das bedeute, dass alle sozialen Kontakte weitestgehend eingestellt werden sollten, wo immer das möglich sei. „Damit helfen wir insbesondere den Menschen, die von der Erkrankung durch dieses Virus in besonderer Weise betroffen sein werden. Das sind die Älteren und die Menschen mit Vorerkrankungen“, so die Bürgermeisterin weiter.

Einen Überblick aller zwingend einzuhaltenden Vorgaben (Schließungen von Einrichtungen, Verhaltensweisen) der Stadt Borken gibt es unter:

https://www.borken.de/start/presseservice/nachricht/a/detail/News/stadt-borken-veroeffentlicht-allgemeinverfuegung-zur-eindaemmung-des-coronavirus.html

Mittwoch, 9 Uhr: Amtsgericht: Alle Bürger werden wegen der Corona-Pandemie gebeten, zu prüfen, ob für ihre Anliegen beim Amtsgericht in Borken ein direkter Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtsgerichts unbedingt notwendig ist.

Sollte das Anliegen auch per Telefon, Fax, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigt werden können, so bittet das Amtsgericht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und von einem persönlichen Erscheinen Abstand zu nehmen. So sollen Infektionen in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts vermieden werden, um sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Justizangehörigen zu schützen und die Handlungsfähigkeit des Amtsgerichts insbesondere in dringlichen Angelegenheiten zu gewährleisten.

• Bei Fragen und Unklarheiten soll zunächst telefonisch Kontakt (02861/8990) aufgenommen werden, so das Amtsgericht. Gegebenenfalls können Gesprächstermine vereinbart werden, für die, soweit möglich, Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen werden.

Mittwoch, 18. März, 8.20 Uhr: Der Kreis Borken hat über die NINA-WarnApp und die App Katwarn einen Link verschickt, damit alle im Kreis Borken lebenden Menschen, die Informationen zum Thema Corona auf der Kreis-Website finden. Dort werden unter anderem Informationen geteilt, wie sich die Einschränkungen im öffentlichen Leben auf uns auswirken.

Dienstag, 17.42 Uhr: Ab sofort gilt auch im St. Marien-Hospital in Borken ein generelles Besuchsverbot. Eine gesondere Regelung gibt es bei der Geburtshilfe. Im Einzelfall kann es nach Abspracge auch weitere Ausnahmen geben.

Dienstag, 17.09 Uhr: Die Hotline des Kreisgesundheitsamtes erreichen derzeit hunderte Anrufe – ein Großteil davon betrifft jedoch keine gesundheitlichen Einschätzungen, sondern andere Themen. Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert nun an die Bürgerinnen und Bürger, die Hotline nur für medizinische Fragen rund um das Coronavirus zu nutzen. Wer Fragen zu anderen Themen wie Notfallbetreuung, Regelungen am Arbeitsplatz und Vorgaben für Gastronomie und Geschäfte hat, der soll sich bei den dafür zuständigen Stellen informieren. Hier geht es zu den ausführlichen Infos.

Dienstag, 14.34 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf zwölf gestiegen. Die Todesopfer seien alle „schwer vorerkrankte Menschen“ in hohem Lebensalter gewesen, sagte Laumann. Zudem ist nun deutlich, dass alle Restauranst um 15 Uhr schließen müssen. Nun gibt es auch ein Spielplatz-Verbot.

Dienstag, 13.30 Uhr: Es wird geraten nicht in die niederländischen Nachbarregionen zu fahren. Auch dort gibt es zahlreiche mit Corona infizierte Personen, teilt der Kreis Borken mit. Zudem teilt der Kreis: „Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort ihre Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschehe aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen, erklärt dazu Landrat Dr. Kai Zwicker.“ Weitere Infos gibt es hier.

Dienstag, 11.05 Uhr: Hier sind die aktuellen Zahlen für den Regierungsbezirk Münster:

478 Infektionen gesamt

Stadt Bottrop: 7 Infektionen (4)

Stadt Gelsenkirchen: 18 Infektionen (13)

Stadt Münster: 90 Infektionen (90)

Kreis Borken: 97 Infektionen (82)

Kreis Coesfeld: 53 Infektionen (50)

Kreis Recklinghausen: 56 Infektionen (51)

Kreis Steinfurt: 91 Infektionen (80)

Kreis Warendorf: 66 Infektionen (54)

Dienstag, 11 Uhr: Infos vom Kreis Borken: Wenngleich bis auf Weiteres persönliche Beratungsgespräche in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) in Ahaus sowie Beratungstermine in Unternehmen nicht möglich sind, so versteht sich die WFG jetzt vor allem als Beraterin für betroffene Unternehmen und Selbstständige. Dafür hat sie ein Kern-Team zusammengestellt, das telefonisch Auskunft gibt.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Coesfeld (wfc), dem AIW e.V., der Kreishandwerkerschaft Borken sowie der Kreishandwerkerschaft Coesfeld wurden dazu wichtige Informationen über Ansprechpartner und bisher bekannte Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. Dabei geht es insbesondere um Informationen aus folgenden Bereichen:

· Wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

· Kurzarbeit und Quarantäne

· Liquidität

· Steuerliche Erleichterungen

Die Informationen werden laufend aktualisiert und an die neuen Entwicklungen angepasst und sind auf der WFG-Homepage einsehbar: https://www.wfg-borken.de/betriebsberatung/corona_news/. Die WFG-Fachleute sind telefonisch unter der Rufnummer 02561/97999-0 zu erreichen.

Dienstag, 10 Uhr: Zahlreiche Sportveranstaltungen wie der Freispringwettbewerb des ZRFV Heiden und auch dessen Jahreshauptversammlung wurden abgesagt. VW hat beschlossen alle Werke zu schließen und es soll eine Rückholaktion für Deutsche geben, die aktuell im Ausland festsitzen.

17:24 Uhr: Mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden wurde in Abstimmung mit dem Kreis Borken einvernehmlich weitere einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus im Westmünsterland einzudämmen. Veranstaltungen jeglicher Art, ob privat oder öffentlich wurden untersagt. Außerdem müssen einige Einrichtungen geschlossen und Angebote abgesagt werden. Weitere Infos gibt es hier.

Der Kreis Borken hat neue Zahlen mitgeteilt. 95 Infektionen gibt es aktuell im Kreisgebiet. Hier eine Aufschlüsselung nach Orten:

• Ahaus: 16 Infektionen

• Bocholt: 10 Infektionen

• Borken: 15 Infektionen

• Gescher: 1 Infektion

• Gronau: 2 Infektionen

• Heiden: 1 Infektion

• Isselburg: 1 Infektion

• Legden: 1 Infektion

• Raesfeld: 20 Infektionen

• Reken: 7 Infektionen

• Rhede: 9 Infektionen

• Schöppingen: 2 Infektionen

• Velen: 2 Infektionen

• Vreden: 8 Infektionen

Landrat zur aktuellen Entwicklung der Coro

Morgen und Übergmorgen gibt es im Kreis Borken noch eine Notfall-Betreuung in Schulen und Kitas. Ab Mittwoch werden dann bis zum Ende der Osterferien nur noch Kinder von sogenannten Schlüsselpersonen betreut. Das teilte am Montag der Kreis Borken mit. Nur in ganz besonderen Fällen werde für Kinder von „Schlüsselpersonen“ weiterhin eine Betreuung in einer Betreuungseinrichtung ermöglicht. Das gilt dann, wenn beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Schlüssel-Bereich arbeiten, der für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen notwendig ist – und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren könnten. Sogenannte Schlüsselbereiche und -personen sind unter anderem die Bereiche der öffentlichen Verwaltung und Justiz, wie Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justizvollzug, Veterinärwesen, Lebensmittelkontrolle, Beschäftigte aus dem Bereich Energie (Strom, Gas, Wasser und deren Netze), Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel, inklusive Zulieferung, Logistik), Informationstechnik und Telekommunikation, der Gesundheitsbereich (Mitarbeiter von Krankenhäusern, Rettungsdienst, Pflege, Apotheken, Labore) sowie eine ganze Reihe weiterer Branchen. Details, auch zur Antragstellung und den entsprechenden Nachweisen, gibt es unter unter www.kreis-borken.de/coronavirus

13 Uhr: In NRW sind mittlerweile fast 2500 Menschen erkrankt. Außerdem gibt es acht Corona-Tote im Land. Insgesamt gibt es 429 Infektionsfälle im Regierungsbezik Münster, gestern waren es noch 378. Hier alle aktuellen Zahlen aufgeschlüsselt:

• Stadt Münster: 90 (57)

• Stadt Bottrop: 4 (4)

• Stadt Gelsenkirchen: 13 (13)

• Kreis Borken: 82 (82)

• Kreis Coesfeld: 50 (50)

• Kreis Steinfurt: 80 (64)

• Kreis Recklinghausen: 51 (51)

• Kreis Warendorf: 59 Infektionen (57)

Der Heidener Bürgerbus hat seinen Verkehr vorläufig eingestellt, zunächst bis zum 31.März.

Außerdem vermittelt die Rekener Gemeindeverwaltung ab Dienstag, 17. März, Hilfe für Menschen, die sich wegen der Corona-Krise in häuslicher Quarantäne befinden. Auch die Stadt Borken baut ein Hilfe-Netzwerk auf, um in dringenden Fällen von Quarantäne betroffene Einwohner mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Diese können sich ab sofort an die Service-Nummer 02861/939555 wenden.

18.45 Uhr: Zur Abwehr der Corona-Pandemie hat die Landesregierung am Sonntag weitere Einschränkungen beschlossen. Ein Erlass des Gesundheitsministeriums untersagt ab diesem Montag alle „Amüsierbetriebe“: Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen und Bordells müssen schließen, ebenso Kinos, Museen und Theater. Ab Dienstag gilt dies auch für Fitness-Center, Schwimmbäder und Saunen. Dann müssen auch Sportvereine und anderen Sportangebote ihre Arbeit einstellen. Gleiches gilt für Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Der Zugang zu großen Einkaufszentren ist nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs erlaubt. Die tägliche Versorgung bleibt sichergestellt: Einzelhandel, Lebensmittel- und Futtergeschäfte, Drogerien, Apotheken und Banken bleiben geöffnet. Strenge Vorgaben soll es für die Gastronomie geben. Hier geht es zu der ausführlichen Pressemitteilung.

17.20 Uhr: Die neuen Zahlen für den Kreis Borken liegen vor: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (15.03.2020, 16.30 Uhr) bei 82. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar:

Ahaus: 11 Infektionen (4)

Bocholt: 10 Infektionen (9)

Borken: 15 Infektionen (12)

Gescher: 1 Infektion (1)

Gronau: 2 Infektionen (1)

Heiden: 1 Infektion (1)

Isselburg: 1 Infektion (0)

Raesfeld: 19 Infektionen (8)

Reken: 6 Infektionen (2)

Rhede: 6 Infektionen (3)

Schöppingen: 2 Infektionen (1)

Velen: 1 Infektion (1)

Vreden: 7 Infektionen (2)

Im Regierungsbezirk Münster sieht die Lage so aus:

378 Infektionen

Stadt Münster: 57 Infektionen (56)

Stadt Bottrop: 4 Infektionen (3)

Stadt Gelsenkirchen: 13 Infektionen (12)

Kreis Borken: 82 Infektionen (45)

Kreis Coesfeld: 50 Infektionen (47)

Kreis Steinfurt: 64 Infektionen (61)

Kreis Recklinghausen: 51 Infektionen (47)

Kreis Warendorf: 57 Infektionen (47)

16.20 Uhr: In der Gemeinde Raesfeld gibt es 19 bestätigte Fälle, dass sich Personen mit dem Coronavirus infiziert haben. Aktuell seien 40 Menschen – darunter Kontaktpersonen – in häuslicher Quarantäne. Diese Zahlen haben Bürgermeister Andreas Grotendorst und Ordnungsamtsleiter Markus Büsken am Sonntag im Rathaus bei einem Pressegespräch genannt.

16.15 Uhr: Die Stadt Borken teilt am Sonntagnachmittag mit, dass die Bäder und städtischen Einrichtungen zur Eindämmung des Coronavirus ab Montag, 16. März, geschlossen werden. Dazu zählen das Freizeitbad Aquarius Borken, die Schwimmhalle in Weseke, das Lehrschwimmbecken in Gemen, die Tourist-Info und das Stadtarchiv. Die Stadtverwaltung arbeitet zudem an einem System für eine unkomplizierte Nachbarschaftshilfe für betroffene Personen.

„Wir werden in Borken weiter konsequent gegen das Coronavirus vorgehen. Die Gesundheit der Menschen in Borken hat für mich oberste Priorität“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Wir arbeiten derzeit an einer unkomplizierten Nachbarschaftshilfe für betroffene Personen“, kündigte Schulze Hessing weiterhin an. Hierzu wird es in Kürze weitere Informationen geben.

Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf das Corona-Virus hat das Team der allgemein-medizinischen Gemeinschaftspraxis im Ärztehaus in Velen schon vor einigen Wochen getroffen. Jetzt haben die Ärzte Dr. Michael Schmitt, Dr. Annette Lenze und Linus Steffens weitere Schritte eingeleitet, um sich, das Team und die Patienten vor dem Corona-Virus zu schützen. Über eine eigens eingerichtete Facebook-Seite informiert das Team, dass es sich entschieden habe, ab Montag, 16. März, nur noch Notfälle zu behandeln. Wie genau ein Notfall definiert ist, schreiben die Mediziner dort nicht. Sie bitten aber darum, nicht mehr für Rezepte, Überweisungen und andere Formulare in die Praxis zu kommen. Bestellungen sollten nur noch telefonisch unter 02863 / 923 100, per E-Mail an sekretariat@arzt-velen.de oder schriftlich per Brief im Briefkasten an die Praxis gerichtet werden. Rezepte und Formulare, die vormittags bestellt würden, könnten nachmittags ab 15.30 Uhr abgeholt werden, teilt das Praxisteam weiter mit. Nachmittags bestellte Formulare seien am Folgetag ab 8 Uhr abholbereit. Für weitere Fragen und Infos stehe das Team zu den gewohnten Öffnungszeiten unter Tel. 02863 / 923 100 zur Verfügung.

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12.50 Uhr: Aktuell gibt es im Regierungsbezirk Münster 318 Infektionen. Diese teilen sich wie folgt auf:

Stadt Münster: 56 Infektionen (43)

Stadt Bottrop: 3 Infektionen (3)

Stadt Gelsenkirchen: 12 Infektionen (10)

Kreis Borken: 45 Infektionen (45)

Kreis Coesfeld: 47 Infektionen (47)

Kreis Steinfurt: 61 Infektionen (49)

Kreis Recklinghausen: 47 Infektionen (46)

Kreis Warendorf: 47 Infektionen (42)

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Sonntag, 15. März, 7.40 Uhr: Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing hat ihre Virus-Warnung erneuert: „Das Coronavirus ist eine riesige Herausforderung auch für uns in Borken. Eine Herausforderung wie wir sie seit langem nicht gekannt haben. Und genauso wie uns geht es den allermeisten Ländern dieser Welt. Deshalb sprechen wir auch von einer Pandemie. Das Virus, um das es geht, ist neuartig. Es gibt kein Medikament und es gibt keinen Impfstoff. Deshalb müssen wir die Verbreitung dieses Virus verlangsamen, um unsere Gesundheitssysteme nicht zu überfordern. Und das bedeutet, dass wir soziale Kontakte weitestgehend einstellen, wo immer das möglich ist. Damit helfen wir insbesondere den Menschen, die von der Erkrankung durch dieses Virus in besonderer Weise betroffen sein werden. Das sind die Älteren und die Menschen mit Vorerkrankungen. Jeder kann einen Beitrag leisten. Ich bitte Sie daher insbesondere auch angesichts der stark steigenden Fallzahlen in Borken dringlich: Verzichten Sie auch auf private Kontakte insbesondere in geschlossenen Räumen, sofern das möglich ist. Verzichten Sie auf größere private Treffen und Feiern. So helfen Sie mit, gemeinsam die Herausforderung zu meistern!“

Samstagabend wurde zudem bekannt, dass in Frankreich Bars, Cafés und Restaurants geschlossen werden. In Spanien wurde, wie bereits zuvor in den USA, der Ausnahmezustand ausgerufen. Dort dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch für sehr wichtige Angelegenheiten verlassen.

In Italien haben die Menschen versucht trotz Quarantäne gemeinsam Musik zu machen.

19.24 Uhr: Auf der Homepage der Kirchengemeinde St. Remigius wird mitgeteilt, dass alle Gottesdienste ausfallen: „Liebe Gemeinde, der Coronavirus verbreitet sich stetig. Um unserer Verantwortung der Gesundheit der Menschen gegenüber gerecht zu werden, entfallen ab sofort alle Gottesdienste in unserer Gemeinde. Wir berufen uns dabei auch auf die Anordnung, die wir soeben von der Bistumsleitung erhalten haben: „Sehr geehrte Herren Pfarrer, sehr geehrte Damen und Herren, über verschiedene Kanäle haben Sie sicherlich ebenfalls erfahren, dass in einigen Bistümern bereits alle Gottesdienste abgesagt wurden. Auch im Bistum Münster haben die Gesundheitsbehörden in einigen Kommunen entschieden, dass auch Gottesdienste abzusagen sind. Soweit Sie noch die Möglichkeit haben, informieren Sie bereits an diesem Wochenende Ihre Pfarreien, dass auch im Bistum Münster alle Gottesdienste und Veranstaltungen abzusagen sind. Nähere und weitere Informationen erhalten Sie am Montag.“

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen stellt sich die Lage nach Angaben des Kreises Borken wie folgt dar (in Klammern die Werte von Freitag, 18 Uhr):

Ahaus: 4 Infektionen

Bocholt: 9 Infektionen (vorher 6)

Borken: 12 Infektionen (vorher 6)

Gescher: 1 Infektion (vorher 0)

Gronau: 1 Infektion (vorher 0)

Heiden: 1 Infektion (vorher 0)

Raesfeld: 8 Infektionen (vorher 4)

Reken: 2 Infektionen

Rhede: 3 Infektionen

Schöppingen: 1 Infektion

Velen: 1 Infektion (vorher 0)

Vreden: 2 Infektionen (vorher 1)

18.05 Uhr: Der Kursbetrieb der VHS Borken wird ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien (19.04.2020) eingestellt!

18 Uhr: Aufgrund der Krisenlage in Zusammenhang mit dem Coronavirus schaltet die Bocholter Verwaltung ab kommender Woche auf Notbetrieb um. Das heißt: Die Verwaltungsstellen sind nur bei dringlichen, unaufschiebbaren Angelegenheiten erreichbar. Bürger müssen vorher telefonisch einen Termin vereinbaren. Das beschloss der 20-köpfige Krisenstab unter Leitung von Erster Stadtrat Thomas Waschki am Samstag.

„Diese Maßnahmen sind in dieser Krisensituation notwendig, um öffentliche Grundfunktionen für das Allgemeinwesen aufrecht zu erhalten. Eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus kann nur verhindert werden, wenn soziale Kontakte jetzt auf ein Minimum reduziert werden“, erklärt Waschki. Die Stadt folgt den Vorgaben von Landesministerium und Kreis Borken. Ab sofort werden nur noch Bürgeranliegen bearbeitet, die keinen Aufschub dulden. Verwaltungsstellen dürfen nicht mehr ohne Termin betreten werden. Das betrifft die Gebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße 52-58 (Gigaset-Gebäude), das Jugendamt (Kaiser-Wilhelm-Straße 77), Jobcenter und Fachbereich Soziales (Berliner Platz 2, in den „Arkaden“) sowie Bürgerbüro (Westend 2, Hungerkamp-Gebäude). Die Verwaltung richtet in den jeweiligen Verwaltungsstellen Räume mit entsprechenden Schutzvorkehrungen ein. Die Verwaltungsstellen sind unter folgenden Nummern erreichbar: Bürgerbüro: 02871 953-456 (nur Terminvereinbarungen; sonstige Anfragen unter Tel. 953-365 oder -366) Jugendamt: Tel. 02871 953-623 Jobcenter und Fachbereich Soziales: 02871 953-735 oder -739 Allgemeine Information: 02871 953-0 KFZ-Außenstelle (in Zuständigkeit des Kreises Borken): 02871 953-396 Weiter Kontakte und Durchwahlen unter www.bocholt.de/buergerservice

Die Verwaltung fährt ab nächster Woche das Personal runter. Es wird auf Schichtbetrieb umgestellt und verstärkt von zuhause aus gearbeitet (Homeoffice).

17.51 Uhr: Der Vorstand und der Aufsichtsrat des Genossenschaftsgasthofs Anna van´n Hook haben in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, den Gaststättenbetrieb zunächst befristet bis zum 31. März 2020 einzustellen. Die Schließung erfolgt mit sofortiger Wirkung.

Mit dieser Entscheidung folgt die Genossenschaft den Empfehlungen der Politik, die sozialen Kontakte möglichst zu minimieren und entspricht den satzungsmäßigen Regelungen der RBG. Die Gesundheit für Gäste und Mitarbeiter steht für die RBG an erster Stelle.

17.25 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen verschärft im Zuge der Corona-Krise die Maßnahmen nochmals drastisch: Das Gesundheitsministerium hat alle Städte und Gemeinden angewiesen, nunmehr auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern zu verbieten. Das geht aus einem entsprechenden Erlass hervor, den das Ministerium am Freitag herausgegeben hat, berichtet die WN.

17.20 Uhr: Hinweis vom Kreis Borken: „Das Land NRW hat gestern (13.03.2020) mitgeteilt, dass zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ab Montag, 16. März 2020, alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Landesweit werden ab Montag auch alle Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege geschlossen. Im Zuge dieser Sofortmaßnahmen hat es einige Missverständnisse gegeben. Dies betraf vor allem das gestern kommunizierte sofortige Betretungsverbot in Kitas und in der Kindertagespflege für ausnahmslos alle Kinder. Das Land hat nunmehr klargestellt, dass eine Notbetreuung – genau wie für den Schulbereich – auch in der Kita und Tagespflege am Montag und Dienstag möglich ist. Das bedeutet, dass an diesen beiden Tagen die Kitas und Tagespflegepersonen einheitlich im gesamten Kreisgebiet eine Betreuung für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden können, anbieten werden. Der Kreis Borken wird am Montag mit seinen Kommunen die weiteren Einzelheiten abstimmen, wie künftig eine Notbetreuung für Eltern mit Beschäftigung in kritischer Infrastruktur (z.B. medizinischer Bereich) sichergestellt werden kann.“

Zudem hat die Bezirksregierung Münster ein Info-Telefon für schulspezifische Fragen unter der Nummer 0251/411-4198 geschaltet. Erreichbar ist es montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Und das ist der aktuelle Stand für die Kreise:

285 Infektionen

Stadt Münster: 43 Infektionen (29)

Stadt Bottrop: 3 Infektionen (3)

Stadt Gelsenkirchen: 10 Infektionen (9)

Kreis Borken: 45 Infektionen (27)

Kreis Coesfeld: 47 Infektionen (39)

Kreis Steinfurt: 49 Infektionen (37)

Kreis Recklinghausen: 46 Infektionen (37)

Kreis Warendorf: 42 Infektionen (27)

Samstag, 14. März, 17.10 Uhr: Die katholische Kirchengemeinde Raesfeld hat alle Veranstaltungen, die der Freizeit oder Kultur dienen, bis zum Ende der Osterferien (19.04.) für alle Altersgruppen abgesagt. Darunter fällt der Messdienerausflug am Samstag, das Konzert am Sonntag in St. Martin, alle Gruppenstunden der Messdiener, Treffen der Landjugend, der Familienkreise. Alle Veranstaltungen, bei denen das Risiko (nach den Prinzipien des Robert-Koch-Instituts, bzw. der Stadt Münster, die der Generalvikar in Münster als Richtlinien empfiehlt: das sind alle Treffen von über 50 Personen oder über 60-jährigen, die sich über eine Stunde oder dicht gedrängt aufhalten)) mittel oder hoch ist, werden bis zum 19.04. abgesagt. Das wären z.B. die Chorproben der Kirchenchöre, des Vokalensembles, Lektoren- und Kommunionhelfertreffen, Fastenessen. Zusätzlich werden auch die Veranstaltungen im Rahmen der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und Kinderchorproben bis zum 19.04. ausgesetzt.

- Alle anderen Veranstaltungen (unter 10% über-60-jährige, weniger als 50 Personen: Vorstandssitzungen, Taufabend, Treffen der Ausschüsse) können stattfinden. Es wird darauf hingewiesen, allgemeine verschärfte Hygieneregeln zu beachten (keine Begrüßung mit Handschlag, Abstand von einem Meter)

- Gottesdienste sollen nicht mehr als 100 Personen umfassen (auch Beerdigungen, Erstkommunionfeiern) Die normalen Sonntags- und Werktagsgottesdienste können laut derzeitiger Aussage vom Generalvikar stattfinden. Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen (kein Weihwasser, keine Kelchkommunion, kein Handschlag beim Friedensgruß, keine Mundkommunion) wird der Kollektenkorb nicht mehr rundgereicht, sondern steht an den Ausgängen bereit. Es wird empfohlen einen Abstand zu den Nachbarn einzuhalten. Über 60-jährige werden gebeten, zuhause zu bleiben.

Und auch die Kirchengemeinde St. Georg hat am Samstag noch einmal neue Infos gegeben: Aufgrund der besonderen Situation wird gebeten, dass Pfarrbüro nur in dringenden und notwendigen Fällen aufzusuchen. Gern können die Angelegenheiten per Telefon, E-Mail oder Brief geklärt werden. „Ob wir aufgrund der Menschenansammlung weiterhin Gottesdienste anbieten können, entscheiden wir jeden Tag neu. Wahrscheinlich werden wir uns in naher Zukunft auf die Trauergottesdienste beschränken müssen. Um Gott die Ehre zu geben und den Sonntag zu heiligen, möchten wir schon jetzt auf die Gottesdienste im Fernsehen, Radio und Internet aufmerksam machen. Über die Medien kann ich mich mit der Gottesdienstgemeinschaft verbunden fühlen und die „geistige Kommunion“ empfangen.“, heißt es weiter.

Diese Veranstaltungen sind durch die Gemeinde abgesagt:

Kinderwortgottesdienst am 14. März.

Elternabend Erstkommunion am 16. März; Samstagstreffen am 21. März; Aktionstag der Erstkommunionkinder am 28. März.

Über entsprechende Ausweichtermine im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung werden wir Sie informieren.

Vorleseabend in der Bücherei am 18. März.

Schulgottesdienst am 19. und 27. März.

Atempause am 17. März, 24. März und 31. März.

Fastenessen der KAB am 22. März.

Kirchliche Abendmusik am 29. März.

Lesehäppchen der KAB am 3. April.

17.40 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich im Lauf des Freitags von 160 auf jetzt 206 Fälle (Stand 13. März, 17.30 Uhr) erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Mittwochnachmittag wie folgt dar (Erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 15.30 Uhr):

Stadt Münster 29 (20)

Stadt Bottrop 3 (3)

Stadt Gelsenkirchen 9 (5)

Kreis Borken 27 (14)

Kreis Coesfeld 39 (30)

Kreis Steinfurt 37 (26)

Kreis Recklinghausen 37 (19)

Kreis Warendorf 27 (11)

Gesamt 206 (128)

17.11 Uhr: Die Pfarrgemeinden St. Remigius, Christus-König Gemen und St. Ludgerus Weseke mit Burlo und Borkenwirthe bitten aufgrund der aktuellen Virus-Situation ältere und gefährdete. Gemeindemitglieder auf den Besuch eines Gottesdienstes zu verzichten. Mit Ausnahme der Gottesdienste im Krankenhaus sowie in den Seniorenheimen (in Borken und Heiden) finden diese zu den gewohnten Zeiten statt.

Die Gottesdienstbesucher sollten einen Abstand von 1,50 Meter voneinander einhalten und die Gotteslobbücher nicht benutzen. Es werden Liedzettel ausgeteilt beziehungsweise Texte per Folie an die Wand gestrahlt. Es werden nicht alle Kirchentüren geöffnet sein, bei den anderen wird die Tür offenstehen, sodass niemand eine Türklinke berühren muss.

Für St. Remigius gilt: Nur der Gottesdienst am Samstag um 17.30 Uhr wird als Eucharistiefeier gefeiert, alle anderen Gottesdienste auch in Marbeck und Hoxfeld werden als Wortgottesdienste ohne Kommunion aber mit anschließender eucharistischer Anbetung gefeiert.

Für Christus-König gilt zudem: Der Gottesdienst für Ausgeschlafene am Sonntag um 11.30 Uhr fällt aus.

Für St. Ludgerus Weseke mit Burlo und Borkenwirthe gilt: Die Pfarrheime und Häuser sind geschlossen, am Sonntag sind Eucharistiefeiern in St. Marien um 9 Uhr, in St. Ludgerus um 9.30 Uhr, in Heilig-Kreuz um 10.30 Uhr. Die übrigen Gottesdienste werden als Wort-Gottes-Feiern mit anschließendem sakramentalen Segen gefeiert. Es wird keine Hausbesuche in nächster Zeit geben.

17.02 Uhr: Bürgerbus fährt nicht mehr: Ab Montag, 16. März, wird der Bürgerbus in Borken seinen Dienst bis Ende März einstellen. Dies geschehe aus Vorbeugung, um die meist älteren, ehrenamtlichen Fahrer vor möglichen Corona-Infizierungen zu schützen, so der Verein.

16.49 Uhr: In Abstimmung mit dem Kreis Borken wollen Städte und Gemeinden im Kreisgebiet „Betreuung“ von Kindern zumindest in beonderen Ausnahmefällen sicherstellen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Kreises. Damit die Eltern von Schülern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag, 17. März, ihre Kinder zur Schule schicken, wenn die Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Der Schulbusverkehr ist ausschließlich für diese beiden Tage sichergestellt. Ab Mittwoch gilt dies nicht mehr.

Landesweit werden ab Montag auch alle Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege geschlossen.

Es gibt keinerlei Notfall-Betreuung. Das Land hat angekündigt, für Schulen wie für Kitas eine Notfall-Betreuung für Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, kurzfristig gesondert zu regeln. Dazu werden die Bürgermeister aller kreisangehörigen Kommunen auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker am Dienstag, 17. März, im Borkener Kreishaus das weitere Vorgehen festlegen.

15.30 Uhr:Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken aktuell (13. März) liegt bei 24. Damit hat sich die Zahl seit Donnerstag um 10 erhöht. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar:

Ahaus: 4 Infektionen

Bocholt: 6 Infektionen (vorher 5)

Borken: 6 Infektionen (vorher 2)

Schöppingen: 1 Infektion

Rhede: 3 Infektionen (vorher 2)

Raesfeld: 3 Infektionen (vorher 0)

Vreden: 1 Infektion (vorher 0)

Reken: 2 (vorher 0)

14.51 Uhr: Schulen in NRW ab Montag geschlossen

Bereits ab Montag sollen die Schulen in NRW schließen. Das gab Ministerpräsident Armin Laschet gerade bekannt. Die Lehrer blieben im Dienst, zur Vorbereitung von Abschlussarbeiten etwa oder um digitale Unterrichtsformen durchzuführen. Ebenso dürfen Kinder bis zum schulpflichtigen Alter ab Montag nicht mehr in Kitas gebracht werden. Kinder sollten nicht bei Großeltern untergebracht werden.

Für die Kinder des Personals, das zur Bewältigung der Krise notwendig sei, solle es besondere Betreuungsangebote geben. Die Schulen in NRW werden ab Montag geschlossen. Am Montag und Dienstag werden aber alle Lehrer in den Schulen anwesend sein, damit Eltern Betreuungsmöglichkeiten schaffen können. Betroffen sind 2,5 Millionen Kinder.

Auch alle Kindergärten schließen.

13.30Uhr: SCHULEN IN NRW SCHLIESSEN

In Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen - die „Rheinische Post“ berichtete, dass die Schulen spätestens am Mittwoch geschlossen werden sollen. Damit ist Nordrhein-Westfalen das siebte Bundesland, das flächendeckende Schließungen plant.

12.30 Uhr: Während in zahlreichen Bundesländern bereits die Schulschließungen beschlossen wurden, gibt es für NRW immer noch keine Entscheidung. Der Kreis Borken erklärt zu dem Thema, dass für flächendeckende Schulschließungen ausschließlich das Land NRW zuständig ist. Dort wird am Freitag womöglich eine Entscheidung getroffen. Nur wenn ein konkreter Anlass besteht, kann eine Stadt- oder Gemeindeverwaltung in Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt Schulen schließen und Schulklassen von der Teilnahme am Unterricht ausschließen. Der Kreis Borken hat sowohl den Schulen als auch Kindertagesstätten (Kitas) im Kreisgebiet Checklisten an die Hand gegeben, wie dort ein möglichst risikofreier Betrieb gewährleistet werden kann. Insbesondere sollen die Aktivitäten mit Außenwirkung dort nur auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden. Dies haben die Schul- und Kita-Leitungen eigenverantwortlich sicherzustellen.

12.26 Uhr: Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, hat der Kreis Borken vorsorglich folgende Maßnahmen getroffen:

Bürger werden dringlich gebeten, die persönlichen Besuche in die Kreisverwaltung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das heißt, dass sie Anliegen möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigen.

Die Führerscheinstelle des Kreises Borken im Kreishaus Borken sowie in den beiden Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt kann nur noch nach Terminvereinbarung aufgesucht werden. Die Rufnummer lautet für Borken 02861/82-2023. Für die Nebenstellen in Ahaus und Bocholt können Termine über das Internet unter http://www.kreis-borken.de/terminreservierung und ausnahmsweise telefonisch unter den Rufnummern 02561/912-215 für Ahaus und 02871/953-396 für Bocholt vereinbart werden.

Die drei Zulassungsstellen des Kreises Borken in Ahaus, Bocholt und Borken können ebenfalls nur noch nach Terminvereinbarung betreten werden. Termine können über das Internet unter www.kreis-borken.de/terminreservierung vereinbart werden und ausnahmsweise telefonisch unter den Rufnummern 02861/82-2059 für Borken, 02561/912-215 für Ahaus und 02871/953-396 für Bocholt. Autohäuser und Zulassungsdienste können ihre Vorgänge gesammelt bei den drei Zulassungsstellen abgeben und nach Bearbeitung und telefonischer Rückmeldung wieder abholen.

In der unteren Jagdbehörde des Kreises Borken können Jagdscheine ebenfalls nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung verlängert werden. Für die Nebenstellen des Kreises in Ahaus und Bocholt können Termine über das Internet unter http://www.kreis-borken.de/terminreservierung und ausnahmsweise telefonisch unter den Rufnummern 02561/912-215 für Ahaus und 02871/953-396 für Bocholt vereinbart werden. Am Standort Borken erfolgt die Terminvereinbarung telefonisch unter der Rufnummer 02861/82-1137.

Die Elterngeldstelle des Kreises Borken ist unter den bekannten Telefonnummern im Kreishaus erreichbar. Persönliche Beratungstermine werden zurzeit nicht wahrgenommen. Die Sprechstunden in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

Beurkundungstermine werden beim Kreisjugendamt nur nach telefonischer Vereinbarung wahrgenommen.

Das Kreisrestaurant im Kreishaus Borken hat ab Montag, 16. März, nur noch für Bedienstete der Kreisverwaltung und der Kreispolizeibehörde geöffnet.

Alle im kult Westmünsterland in Vreden vorgesehenen Kulturveranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus:

• 13.-15.03: Workshop „Kulturcaster“

• 20.03.: Live Hörspiel „Eine Studie in Sherlock“

• 22.03.: Kinderkonzert „Piraten, Wellen und Spinat“

• 31.03.: Vortrag „Kassandras Geschenk“

• 05.04.: Tanzworkshop und Tanztee

• 26.04.: Eröffnungsveranstaltung Sonderausstellung „Grenzgewässer“

• 28.04. Vortrag „Malweiber? Vision und Wirklichkeit von Künstlerinnen um 1900“

Zudem entfällt am Sonntag, 15. März, das Ahauser Schlosskonzert mit dem Ensemble „Sjaella“. Ein Ersatztermin wird gesucht – die Karten behalten Gültigkeit.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist am Samstag (14.03.2020) und am Sonntag (15.03.2020) in der Zeit von 10 bis 17 Uhr freigeschaltet, ab Montag dann wieder täglich von 8 bis 17 Uhr. Dort sind Auskünfte zum Thema Coronavirus erhältlich. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr erreichbar.

10.43 Uhr: Es wird keine Fußballspiele im Kreis Borken in den kommenden Wochen geben.

Freitag, 13. März, 10.01 Uhr: Entscheidung in NRW steht aus

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) informiert am Freitag (14.30 Uhr) über weitere Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus. Das teilte die Staatskanzlei mit. Das Kabinett hatte am Freitagmorgen in einer Sondersitzung über Konsequenzen aus den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom Vortag beraten. Die Kabinettssitzung lief nach dpa-Informationen dezentral in einer Schalte ab. Mit Spannung wird erwartet, ob die Landesregierung landesweite Schul- und Kitaschließungen verfügen will. Im Saarland, Bayern, Berlin und Niedersachsen sind Schulschließungen bereits beschlossen. In Bayern dürfen keine Alten- und Pflegeheime mehr besucht werden.

Auch im Kreis Borken wurde die Empfehlung ausgesprochen, dass keine Alten- und Pflegeheime mehr besucht werden. Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) des Kreises Borken hat in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt allen Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege die dringende Empfehlung ausgesprochen, keine Besuche in ihren Einrichtungen mehr zuzulassen, heißt es in einer Pressemitteilung. Diese Empfehlung, die auch dazubeitragen soll, die Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermindern, gilt bis auf Weiteres. Grund: Besonders die älteren und pflegebedürftigen Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Sie müssen also besonders geschützt werden. Es geht bei dieser Maßnahme zudem darum, Sorge zu tragen, dass sich das Personal dieser Einrichtungen nicht infiziert, um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

19.56 Uhr: Die Verwaltung der Stadt Borken hat ein Service-Telefon eingerichtet. Montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr können Bürger unter der Nummer 02861/939555 dort Fragen zu nichtmedizinischen Themen stellen. Allgemeine Fragen zum Beispiel zu Veranstaltungen, Schulen und Kitas werden beantwortet. Hier gibt es eine groben ersten Überblick über abgesagte Veranstaltungen. Wir ergänzen die Liste fortlaufen, es wird keine Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, da auch jetzt weitere Absagen nach und nach bei uns einlaufen.

17 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich im Laufe des heutigen Donnerstags von 108 auf jetzt 128 erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Donnerstagnachmittag wie folgt dar (Erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 15.30 Uhr):

Stadt Münster 20 (13)

Stadt Bottrop 3 (2)

Stadt Gelsenkirchen 5 (4)

Kreis Borken 14 (11)

Kreis Coesfeld 30 (26)

Kreis Steinfurt 26 (12)

Kreis Recklinghausen 19 (9)

Kreis Warendorf 11 (7)

Gesamt 128 (84)

16.10 Uhr: Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken haben sich gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt auf ein einheitliches Vorgehen in Sachen „Umgang mit Veranstaltungen“ verständigt. Der Kreis Borken und seine Kommunen sagen grundsätzlich alle eigene Veranstaltungen, bis auf wenige unverzichtbare Ausnahmen wie Ratssitzungen u.ä. sowie Zusammenkünfte, die der Sicherstellung des öffentlichen Lebens dienen – zunächst bis Ende April ab. Das betrifft zum Beispiel auch die heutige Veranstaltung im Vennehof „Rock the Circus“. Weitere Infos hier.

10.35 Uhr: Im Kreis Borken gibt es drei neue Coronavirus-Infektionsfälle: einen weiteren Fall in Borken und erstmals zwei Fälle in Rhede. Insgesamt sind im Kreis Borken damit nun 14 Infektionsfälle zu verzeichen. Das teilt am Donnerstag die Borkener Kreisverwaltung mit.

Alle drei Personen stehen unter häuslicher Quarantäne. Ihre engen Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt, dann schnellstmöglich deren Testung und ebenfalls häusliche Quarantäne veranlasst. Die häusliche Quarantäne ist eine behördlich angeordnete Maßnahme vor allem mit diesen Folgen:

• Verbleiben im eigenen Haushalt

• Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt

• Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen

Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker wiederholt zudem seinen Appell an die Bevölkerung, weiterhin besonnen zu sein. Es werde alles darangesetzt, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermeiden.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist täglich von 8 bis 17 Uhr, am Wochenende 10 bis 17 Uhr freigeschaltet. Dort sind Auskünfte zum Thema Coronavirus erhältlich. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 rund um die Uhr erreichbar.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von Mittwoch auf Stand 12. März, 10.35 Uhr erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Mittwochnachmittag wie folgt dar (Erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: vorherige Meldung):

Stadt Münster: 14 Infektionen (13)

Stadt Bottrop: 3 Infektionen (2)

Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen (4)

Kreis Borken: 14 Infektionen (11)

Kreis Coesfeld: 28 Infektionen (26)

Kreis Steinfurt: 22 Infektionen (12)

Kreis Recklinghausen: 16 Infektionen (9)

Kreis Warendorf: 8 Infektionen (7)

Gesamt: 109 (84)

Unverändert haben die Stadt Münster sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Recklinghausen und Warendorf ihre Krisenstäbe aktiviert. Die Stadt Gelsenkirchen hat ein „Lagezentrum Corona“ eingerichtet, die Stadt Bottrop einen Ereignisstab aktiviert. Bei der Bezirksregierung Münster tritt die Koordinierungsgruppe des Krisenstabs seit dem 2. März 2020 werktäglich und auch am Wochenende zusammen.

Update Donnerstag, 12. März, 9.30 Uhr: Aktuell gibt es keine neuen bestätigten Corona-Fällen. Wie berichtet, fällt der Unterricht am Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen vorerst aus. Pädagogen unterrichten die Schüler deshalb nun via App. NRW sagt wegen des Corona-Virus alle Schulfahrten ab. Die Regelung soll erstmal bis zu den Osterferien gelten.

17.26 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich im Lauf des Tages auf 84 erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage wie folgt dar: Stadt Münster: 13 Infektionen, Stadt Bottrop: 2 Infektionen, Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen, Kreis Borken: 11 Infektionen, Kreis Coesfeld: 26 Infektionen, Kreis Steinfurt: 12 Infektionen, Kreis Recklinghausen: 9 Infektionen, Kreis Warendorf: 7 Infektionen.

14.55 Uhr: In Hamminkeln und Wesel gibt es jeweils einen bestätigten Fall.

12.23 Uhr: In Bocholt gibt es vier neue Infektionsfälle. Es handelt sich um eine Person aus einer sechsköpfigen Reisegruppe. Deren Mitglieder hatten in Ischgl Skiurlaub gemacht und stehen seit ihrer Rückkehr unter häuslicher Quarantäne, weil bereits bei zwei – allerdings nicht im Kreis Borken wohnenden – Teilnehmern das Coronavirus nachgewiesen worden war. Zudem haben sich ein Ehepaar sowie unabhängig davon eine Einzelperson, bei denen noch die Infektionsquellen untersucht werden, mit dem Virus infiziert. Die Personen befinden sind in häuslicher Quarantäne.

Update Mittwoch, 11. März, 10.53 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich bis Mittwochvormittag auf 67 erhöht [Stadt Bottrop: 1 Infektion, Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen, Kreis Borken: 7 Infektionen (vorher 6), Kreis Coesfeld: 22 Infektionen (vorher 21), Kreis Steinfurt: 11 Infektionen (vorher 4), Kreis Recklinghausen: 9 Infektionen (vorher 2), Kreis Warendorf: 5 Infektionen (vorher 4)]

19.35 Uhr: Die Borkener Kreisverwaltung hat am Dienstagabend mitgeteilt, dass sich bei einem der 18 Schöppinger Schüler, die sich seit dem Wochenende in häuslicher Quarantäne befinden, der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt hat. Die Schüler des Steinfurter Gymnasiums Arnoldinum waren in Südtirol auf einer Skifreizeit. Zwei weitere Testergebnisse stünden noch aus. Die übrigen seien negativ gewesen, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Die Mitglieder der Familie des Infizierten haben sich seit der Rückkehr auch in Quarantäne begeben. Daher werde das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus in Schöppingen derzeit als äußerst gering eingeschätzt, so die Kreisverwaltung weiter.

18.11 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster liegt aktuell bei 49 (Stadt Münster: 6 Infektionen, Stadt Bottrop: 1 Infektion, Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen, Kreis Borken: 6 Infektionen, Kreis Coesfeld: 21 Infektionen, Kreis Steinfurt: 5 Infektionen, Kreis Recklinghausen: 2 Infektion, Kreis Warendorf: 4 Infektion).

17 Uhr: Die DKMS hat eine für Mittwoch, 25. März, geplante öffentliche Typisierungsaktion in Zusammenarbeit mit der Berufsschule der Landwirtschaftskammer in Borken aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt.

10.40 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich seit Montagabend auf 46 erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage aktuell wie folgt dar: Stadt Münster: 5 Infektionen, Stadt Bottrop: 1 Infektion, Stadt Gelsenkirchen: 3 Infektionen, Kreis Borken: 6 Infektionen (vorher 5), Kreis Coesfeld: 21 Infektionen, Kreis Steinfurt: 5 Infektionen (vorher 2), Kreis Recklinghausen: 2 Infektionen (vorher 1), Kreis Warendorf: 3 Infektionen (vorher 1).

10.09 Uhr: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung reagiert auf die Ausnahmesituation. Nun sei es möglich, eine AU-Bescheinigung per Telefon zu erhalten. So kann der Arzt nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu sieben Tage ausstellen und diese dem Patienten per Post zusenden. Die Voraussetzung hierfür sei, dass die Person weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen aufgehalten habe. Außerdem gilt dies für Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege und nicht für Patienten, die eine schwere Symptomatik aufweisen.

Update Dienstag, 10. März, 8.35 Uhr: Am Morgen werfen wir einen Blick nach Italien: Ganz Italien wird zur Sperrzone. Ministerpräsident Conte hat alle Reisen innerhalb des Langes untersagt. In Italien sind mittlerweile mehr als 10.000 Menschen infiziert und es gibt über 450 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. In NRW gibt es nun auch zwei Todesfälle: eine 89-jährige Frau aus Essen und ein 78-jähirger Mann aus Gangelt im Kreis Heinsberg. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es mittlerweile etwa 500 Corona-Virus-Erkrankungen. Bundesgesundheitsminister Spahn empfiehlt Veranstaltungen über 1.000 Besucher zu überdenken.

19 Uhr: Am Montagabend (9. März 2020) ist der erste Coronavirus-Infektionsfall in der Stadt Borken nachgewiesen worden. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Es handele sich um einen jungen Mann, der einer Reisegruppe angehörte, die in Südtirol Urlaub gemacht hat. Er und sechs weitere Teilnehmer aus Borken hatten sich bereits auf ihrer Rückfahrt beim Kreisgesundheitsamt gemeldet und sich in Absprache direkt nach Ankunft in Borken vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Die Test-Ergebnisse der sechs weiteren Personen lagen am Montagabend noch nicht vor. Der Gesundheitszustand aller sieben Personen werde laufend beobachtet, teilt die Kreisverwaltung mit. Derzeit seien alle symptomfrei. Die Mitglieder der Reisegruppe zeigen sich dabei sehr kooperativ. Dem besonnenen Verhalten der Gruppe ist es zu verdanken, dass das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus in Borken – ähnlich wie in Bocholt – derzeit als äußerst gering eingeschätzt wird.

17.30 Uhr: Der für kommenden Mittwoch, 11. März, geplante Hochschulberatungstag, der in diesem Jahr am St. Josef-Gymnasium („Kapu“) Bocholt stattfinden sollte, wird abgesagt. Das teilte die Stadt Bocholt mit. Grund sind mögliche Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit dem zurzeit grassierenden Coronavirus.

Städtische Schulverwaltung und privater Schulträger (Bistum Münster) entschieden sich nach Rücksprache gemeinsam zu diesem Schritt. Es handelt sich um eine reine Präventionsmaßnahme, wie beide Seiten betonen.

16.14 Uhr: Als „vorsorgliche Maßnahme“ hat der Krisenstab des Kreises Borken entschieden, dass die Teilnehmer einer Skifreizeit des Ahauser Berufskollegs für Technik in den kommenden 14 Tagen ihre üblichen sozialen Kontakte einschränken müssen und die Schule nicht besuchen dürfen. Sie sollen sich „achtsam verhalten“. Ein Test auf das Coronavirus war für alle 68 Teilnehmer der Gruppe negativ ausgefallen.

Die 18 Schöppinger Teilnehmer der Schüler-Skifreizeit des Gymnasiums Arnoldinums Steinfurt werden – soweit noch nicht geschehen – am Dienstag getestet. Sie sollen 14 Tage in „häuslicher Quarantäne“ bleiben, da ein unmittelbarer Kontakt zu einem der positiv getesteten Teilnehmer der Gruppe nicht ausgeschlossen werden könne. Für die Personen, die mit den Schülern in einem Haushalt zusammenleben, gelten keine besonderen Schutzmaßnahmen. Es gelten hier die allgemeinen Hygieneregeln.

9.13 Uhr: Das Coronavirus hat im Münsterland mittlerweile 31 bestätigte Infektionen ausgelöst. Es gibt 19 Fälle im Kreis Coesfeld (15 in Senden, vier in Ascheberg. Hinzu kommen fünf Infizierte im Kreis Borken (vier in Ahaus, einer in Bocholt), fünf in Münster, einer im Kreis Steinfurt (Rheine) sowie einer im Kreis Warendorf (Ahlen).

Bei der infizierten Person aus Rheine handelt es sich um einen Lehrer, der am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt unterrichtet. Er zeigt leichte Symptome und ist gemeinsam mit seiner Familie in Quarantäne. Der 45-Jährige hatte die Jahrgangsstufe zehn bei einer Skifreizeit in Südtirol begleitet. Das Kreis-Gesundheitsamt schickte 106 Schüler und zehn Lehrer nach der Rückkehr in häusliche Quarantäne. Das Schulgebäude hätten sie nicht mehr betreten, betont die Kreisverwaltung.

Deutschlandweit liegt die Zahl der Infizierten aktuell bei über 900. Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus empfiehlt Gesundheitsminister Spahn, Events mit mehr als 1000 Menschen abzusagen. Die ersten Veranstaltungen wurden auch im Kreis Borken abgesagt – beispielsweise „Reken rockt“, das für den 21. März geplant war.

Update Montag, 9. März, 9 Uhr: Die sofortige Testung der aus Südtirol zurückgekehrten Schüler-Skifreizeit des Berufskollegs für Technik in Ahaus ergab keinen Coronavirus-Nachweis. „Alle 68 Proben sind negativ“, zeigt er sich Landrat Dr. Kai Zwicker erleichtert. Dennoch sei bis einschließlich heute für die Mitglieder der Reisegruppe häusliche Quarantäne angeordnet worden. Über das weitere Vorgehen entscheidet im Laufe des Tages der Krisenstab des Kreises Borken.

Update 11.40 Uhr: Alle 86 genommenen Tests der Schüler und Lehrer der Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus sind negativ. Es gibt also keine weiteren Infektionsfälle. Die Schule bleibt dennoch 14 Tage geschlossen.

Update Sonntag, 8. März, 11 Uhr: Bundesweit ist die Zahl der Infizierten auf rund 850 gestiegen. Im Münsterland gibt es nach offiziellen Angaben 30 bestätigte Corona-Infektionen. Am Samstag wurde erstmals ein nachgewiesener Fall aus dem Kreis Warendorf vermeldet.

Update 17.36 Uhr: Bis Freitagnachmittag sind im Kreis Borken fünf Corona-Virus-Infektionen bestätigt worden. Das erklärte der Kreis Borken in einer Pressekonferenz im Kreishaus. Vier Verdachtsfälle verliefen positiv: Wie in einer Teilauflage dieser Zeitung berichtet, hatte sich eine Familie aus Ahaus im grenznahen Borne in den Niederlanden infiziert – der Vater und drei seiner Kinder; die Mutter blieb ohne Befund. Zwei der Kinder gehen in die Irena-Sendler-Gesamtschule (ISG) in Ahaus. Sie war noch am Donnerstagabend für Freitag geschlossen worden – und bleibt nach den positiven Tests zwei weitere Wochen (Inkubationszeit) dicht. In die Schule gehen 1200 Schüler. Mehr als 100 Lehrer unterrichten an der ISG.

Für den Freitagabend hatte das Kreisgesundheitsamt umfangreiche Tests in der Schule angesetzt. So soll Klarheit geschaffen werden, wer sich aus dem Umfeld der beiden infizierten Mädchen möglicherweise mit angesteckt haben könnte. Dazu sollten die Lehrer getestet werden, die seit Montag die beiden Klassen mit rund 60 Schülern unterrichtet haben. Der DRK-Ortsverein Ahaus unterstützte die Aktion. Die Tests werden in einem Labor in Schüttorf ausgewertet. Sie sollen bis Sonntag Mittag vorliegen. Danach informiert der Kreis auf seiner Internetseite. Der Gesundheitsdienst Twente sei informiert. Dort gebe es einige Corona-Fälle, im Achterhoek offenbar keine, erklärte Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow. Der infizierten Frau in Bocholt gehe es gut. Sie sei stabil, informierte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. Es gebe keine Zusammenhänge zwischen Bocholt und Ahaus. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung hatte sich während eines Italien-Urlaubs angesteckt.

14.30 Uhr: Die Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus bleibt für die nächsten 14 Tage geschlossen. Die Schüler sowie Lehrer der beiden Klassen, in die die zwei vom Coronavirus infizierten Mädchen gehen, werden ab 19 Uhr in einem separaten Raum der Schule auf das Coronavirus getestet. Das heißt: von diesen Personen wird jeweils ein Abstrich genommen. Die Ergebnisse sollen am Sonntagmorgen vorliegen. Darüber hinaus werden alle besonders engen Kontaktpersonen der vier Infizierten getestet.

14.08 Uhr: Das Klinikum Westmünsterland bittet Besucher von Patienten, ab sofort bis auf Weiteres die Besuche bei ihren Angehörigen und Freunden auf eine Person pro Patient und Tag zu reduzieren. Hintergrund ist die erhöhte Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus durch zu viel Publikumsverkehr. Die Regelung betrifft das St. Agnes- Hospital Bocholt, das St. Marien-Krankenhaus Ahaus, das St. Marien-Hospital Vreden, das St. Marien-Hospital Borken und das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn.

12.32 Uhr: Der Krisenstab hat im Borkener Kreishaus zusammen mit Vertretern der Stadt Ahaus getagt. Die Familie aus Ahaus befindet sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Vorsorglich war am Donnerstag bereits die Ahauser Irena-Sendler-Gesamtschule, die zwei der drei Kinder besuchen, für heute geschlossen worden. Das dritte Kind ist in dieser Woche nicht zur Schule gegangen. Der Ursprung der Infektion konnte inzwischen zurückverfolgt werden. Sie hat ihren Ursprung am Sonntag in Borne (Provinz Overijssel, Niederlande).

Damit kann derzeit ausgeschlossen werden, dass ein noch unbekannter Infektionsursprung für diesen Fall im Kreis Borken gesucht werden muss. Die Analyse der Infektionskette dieser Familie für die Zeit zwischen Sonntag und Donnerstag läuft derzeit für alle Familienmitglieder auf Hochtouren. Abhängig davon werden alle zielgerichteten wirksamen Maßnahmen vorbereitet, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Aus diesem Grund ist die Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus für heute, 6. März, vorsorglich geschlossen.

10.30 Uhr: Der Coronavirus-Infektionsfall in Ahaus wurde bestätigt. Vier von fünf Familienmitgliedern sind betroffen (Vater und die drei Kinder). Das hat der Kreis soeben mitgeteilt. Konkrete Maßnahmen werden derzeit abgestimmt.

Update Freitag, 6. März, 10 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Münsterland ist rasant gestiegen. Am Donnerstagabend sprach die Bezirksregierung Münster von 13 gemeldeten Fällen in Senden, acht in Münster und einem in Bocholt. In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl auf mindestens 302, davon 197 im Kreis Heinsberg. Am Vorabend waren es noch 150 in Heinsberg und 172 landesweit.

Pressekonferenz im Borkener Kreishaus

21.55 Uhr: Der Kreis Borken hat in Übereinstimmung mit der Stadt Ahaus die Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus geschlossen. Die Maßnahme gilt zunächst für Freitag (6. März). Eine Familie aus Ahaus steht in Verdacht, sich in den Niederlanden angesteckt zu haben. Zwei Kinder der Familie gehen in die Ahaus Schule. „Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Kreispressesprecher Karlheinz Gördes am Abend.

21.30 Uhr:Im Kreis Coesfeld ist die Zahl der Infizierten bis zum Abend auf 13 gestiegen. Es handelt sich nach Angabe der Kreisverwaltung Coesfeld um Kontaktpersonen des bereits infizierten Mannes aus Senden-Ottmarsbocholt. Für 14 Tage geschlossen wird vorsorglich in Senden die Geschwister-Scholl-Realschule, weil eine der Infizierten die Schule besucht. Es gibt laut Sendens Bürgermeister Sebastian Täger zum jetzigen Zeitpunkt keine positiv getesteten Mitschüler oder Verdachtsfälle. Der Kreis Coesfeld sieht ansonsten keine Notwendigkeit, öffentliche Einrichtungen zu schließen. Es fallen aber immer mehr Veranstaltungen aus, auch in anderen Orten. Sportvereine sagen Wettkämpfe ab.

17.30 Uhr: Obermeister und Geschäftsführung der Elektro-Innung Ahaus haben entschieden, dass die am Freitag, 6. März, geplante Lossprechungsfeier der Elektro-Innung Ahaus abgesagt wird.

16.48 Uhr: Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert erneut an die Bevölkerung, besonnen zu sein. Es werde alles darangesetzt, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Die Pressekonferenz ist beendet.

Erster Corona-Fall im Kreis Borken

16.41 Uhr: Für das Wochenende ist geplant, dass immer ein Arzt für die Leitstelle erreichbar ist. Sollte sich die Situation schlagartig ändern, würde unverzüglich die Koordinierungsgruppe des Krisenstabs des Kreises einberufen.

16.33 Uhr: Die kassenärztliche Vereinigung hat unter der Telefonnummer 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ für das Wochenende eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben.

16.22 Uhr: Die Bocholter Urlaubsgruppe (fünf Frauen kommen aus Bocholt, eine aus Rhede) war gemeinsam mit einem Kleinbus etwa eine Woche lang in Norditalien unterwegs. Bereits auf der Heimfahrt im Kleinbus am Samstag, 29. Februar, habe es Erkältungssymptome bei mehreren Personen gegeben. Sofort nach ihrer Rückkehr hätte sich das Bocholter Urlaubs-Sextett – in Absprache mit dem kontaktierten Kreisgesundheitsamt – selber häusliche Quarantäne verordnet.

16.11 Uhr: Die Pressekonferenz läuft bereits: „Wir sehen keine Gefahr für die Bocholter Bevölkerung“, sagt Kreisamtsärztin Annette Scherwinski als Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.

Update 15.43 Uhr: Um 16 Uhr beginnt im Kreishaus eine Pressekonferenz. Wir sind vor Ort und halten Sie auf dem Laufenden.

Update 13 Uhr: Bei der infizierten Person handelt es sich um eine junge Frau aus Bocholt. Sie gehörte einer Gruppe von insgesamt sechs Frauen an, die einen Urlaub in Italien – aber nicht in den dortigen Risikogebieten – verbracht hatten. Bereits auf der Heimfahrt im gemeinsamen Kleinbus meldeten sie sich telefonisch, da sich bei mehreren Personen Erkältungssymptome zeigten. Sofort nach ihrer Rückkehr begaben sie sich überdies in Absprache mit dem kontaktierten Kreisgesundheitsamt Borken vorsorglich in häusliche Quarantäne.

Zudem wurde durch die Hausärzte der Frauen jeweils ein entsprechender Test auf das Coronavirus vorgenommen. Diese Proben wurden dann in unterschiedlichen Laboreinrichtungen ausgewertet, so dass sie erst sukzessive dem Kreisgesundheitsamt vorlagen. Bei fünf der Personen war dieser Test negativ. Der sechste, heute Morgen eintreffende Befund ergab dann, dass sich die Bocholterin mit dem Coronavirus infiziert hat. Ihr Allgemeinzustand ist stabil. Sie weist lediglich leichte Erkältungssymptome ohne Fieber auf und ist weiterhin in häuslicher Quarantäne. Vorsorglich befinden sich auch die übrigen fünf Mitglieder der Reisegruppe entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes in Quarantäne. Zwei von ihnen hatten sich nach Bekanntwerden ihres negativen Befundes am Dienstag, 4. März, zunächst aus der Quarantäne begeben. Der Gesundheitszustand aller sechs Frauen wird laufend beobachtet. Die Mitglieder der Reisegruppe zeigen sich dabei sehr kooperativ. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus in Bocholt im Zusammenhang mit diesem Fall wird vor dem geschilderten Hintergrund derzeit als äußerst gering eingeschätzt.

Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert an die Bevölkerung, besonnen zu sein. Es werde alles darangesetzt, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermeiden.

Update 11 Uhr: Im Kreis Borken gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Infektionsfall. Das teilt die Borkener Kreisverwaltung mit. Konkrete Maßnahmen würden derzeit verabredet. Landrat Dr. Kai Zwicker habe sofort die Koordinierungsgruppe des Krisenstabs des Kreises Borken einberufen, die nun das weitere Vorgehen besprechen wird. Die betroffene Person stehe unter Quarantäne.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 02861/82-1091 und freitags von 8 bis 14 Uhr freigeschaltet. Dort sind Auskünfte zum Thema Coronavirus erhältlich.

Update Donnerstag, 5. März, 8 Uhr: In Deutschland gibt es derzeit 264 nachgewiesene Infektionen. Drei Personen aus dem Kreis Steinfurt, ein Mann und eine Frau aus Ibbenbüren sowie eine Frau aus Rheine, befinden sich seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt mit einer 32-jährigen Frau aus der Gemeinde Westoverledingen (Landkreis Leer) hatten. Diese habe sich mit dem Virus angesteckt. Sie werde im Marien-Hospital in Papenburg (Landkreis Emsland) behandelt und sei dort isoliert. Bislang zeigen die Personen aus dem Kreis Steinfurt keine Krankheitssymptome. Sie sind in verschiedenen Altenhilfe-Einrichtungen im Kreis Steinfurt tätig.

Update 15 Uhr: „Bislang gibt es keinen Coronavirus-Infektionsfall im Kreis Borken“, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit (Stand: 14 Uhr) mit. Zurzeit im Umlauf befindliche anderslautende Gerüchte seien falsch. Der Landrat gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die sorgfältige Abklärung von Hinweisen durch das Kreisgesundheitsamt allerdings immer eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. Sobald dann aber gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werde der Kreis Borken sofort die Bevölkerung informieren.

Update 12.57 Uhr: Aufgrund der aktuellen Unsicherheit, wie sich die Situation um das Corona-Virus weiterentwickeln wird, verschiebt der Mergelsberg-Verlag die für den 28. und 29. März geplante Gesundheitsmesse im Vennehof. Die Messe soll nun am 6. und 7. Juni stattfinden.

Update 10.40 Uhr: Die Stadt Münster meldet soeben zwei weitere Corona-Virus-Fälle. Es handelt sich um eine 24-jährige Erzieherin und einen 49-jährigen Mann aus dem Kreis Coesfeld. Um 13 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant. Die Stadt hat eine Info-Hotline eingerichtet: 0251/492-1077. Hier geht es zum Live-Ticker.

Update Mittwoch, 4. März, 9.51 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Deutschland ist auf über 200 gestiegen. Auch im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern ist erstmals eine Infektion festgestellt worden. Die meisten Fälle gibt es weiterhin in Nordrhein-Westfalen: aktuell sind es rund 100.

Update Dienstag, 3. März, 15.47 Uhr: Aus aktuellem Anlass schaltet die Bezirksregierung Münster ab Mittwoch, 4. März, ein Info-Telefon zur Beantwortung schulspezifischer Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Die Telefonnummer lautet: 0251 411-4198 und ist montags bis freitags in der Zeit zwischen 8 Uhr und 16 Uhr erreichbar.

Bei Gesundheitsfragen kontaktieren Sie bitte das ServiceCenter der Landesregierung unter 0211 9119-1001 (montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr) oder die für Sie zuständigen Gesundheitsämter.

Update Dienstag, 3. März, 11.20 Uhr: Erneut sind Gerüchte über einen ersten Coronafall in Borken aufgetreten. Auf BZ-Nachfrage beim Kreis Borken gibt es nach aktuellem Stand von heute keinen Coronafall im Kreis Borken.

Update Dienstag, 3. März, 10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland hat sich seit Freitag mehr als verdoppelt. Aktuell sind rund 190 Personen infiziert. Die meisten Coronavirus-Fälle gibt es weiterhin in Nordrhein-Westfalen. Erste Fälle gibt es nun auch in Berlin, Brandenburg, Thüringen und Sachsen. Fast alle Infektionen verlaufen derzeit glimpflich. Die Uniklinik Münster bestätigte nach Angaben einer Sprecherin den Einbruch in ein Warenlager. Dort wurde eine ganze Palette mit Desinfektionsmitteln gestohlen.

Update Montag, 2. März, 13 Uhr: Seit Sonntag gibt es in Münster einen Corona-Fall. Über die aktuellen Entwicklungen informieren am Montag Oberbürgermeister Markus Lewe, Stadtrat Wolfgang Heuer, Dr. Norbert Schulze Kalthoff (Leiter des städtischen Gesundheitsamtes) sowie Mediziner der Uniklinik, wo der Patient stationär behandelt wird. Direkt vor der Pressekonferenz tagt der Krisenstab der Stadt – über die Ergebnisse dieser Sitzung soll die Öffentlichkeit ebenfalls informiert werden. Hier geht es zum Liveticker zur Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs in Münster.

Update Sonntag, 15.40 Uhr: In Münster gibt es den ersten Corona-Fall. Hier gibt es weitere Infos.

Update Sonntag, 10.40 Uhr: Nach wie vor gibt es für den Kreis Borken keinen bestätigen Corona-Fall. Allerdings wurden erste Veranstaltungen abgesagt.

Eigentlich wollten die Verbandsliga-Damen des TV Borken am Freitagabend im Mönchengladbacher Stadtteil Biesel den Sturm auf die Tabellenspitze starten. Doch die für 18.20 Uhr angesetzte Partie beim dortigen ATV findet nicht statt. Aus Sorge vor der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus baten die Verantwortlichen in Biesel um Verlegung der Verbandsliga-Partie.

„Wir haben dieser Bitte des Gegners entsprochen und wollten damit sportlich fair bleiben. Nun gilt es, einen neuen Termin für diese Begegnung zu finden, was nicht einfach wird“, sagt Borkens Trainer Jörg Levermann. „Alle Wochenenden bis zum Saisonende sind mit Spielen belegt. Also wird es wohl auf eine Austragung unter der Woche hinauslaufen.“ Auch ein Tausch des Heimrechts mit Biesel ist denkbar.

Die Landjugend Gemen hat zudem ihre Celebration-Night abgesagt. Auf Facebook schreiben sie dazu: „Hallo zusammen, aufgrund der aktuell kritischen Lage mit dem Coronavirus haben wir uns dazu entschlossen, die Celebration Night am 07.03.2020 abzusagen! Wir haben uns lange Gedanken dazu gemacht, sind aber leider zu dem Entschluss gekommen, dass das die sicherste und sinnvollste Entscheidung für alle ist. Wir hoffen auf euer Verständnis und sehen uns im nächsten Jahr wie gewohnt wieder!“

Update Samstag, 9.50 Uhr: Auf Social-Media-Kanälen gibt es eine Meldung, dass es in Bocholt einen Corona-Fall gibt. Dazu teilt die Pressestelle des Kreises Borken mit: Das sind Fake News! Sie entsprechen nicht der Wahrheit. Es gibt bisher in Bocholt keinen bestätigten Fall.

Update Freitag, 21.04 Uhr: In Wesel wurde ein Corona-Fall bestätigt. Die betroffene Person ist wohnhaft in Kamp-Lintfort. Der Krisenstab des Kreises Wesel wurde einberufen.

Besprechung im Kreishaus am Freitagmittag [Update 17.30 Uhr]

Auf einer Besprechung am Freitagmittag im Kreishaus haben sich der Kreis Borken sowie die Bürgermeister und örtlichen Ordnungsbehörden auf den Stand der Dinge in Sachen Coronavirus gebracht. Wichtigste Botschaft für die Bürger im Kreis: „Es gibt – Stand jetzt – keinen Grund, irgendetwas abzusagen“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker unserer Zeitung im Anschluss. Es gebe – ebenfalls Stand Freitagmittag – weder Corona-Kranke im Kreis Borken noch Menschen, die unter Quarantäne stünden.

Behörden, Rettungsdienste und Krankenhäuser sind vorbereitet

Falls es solche Fälle geben sollte, seien Behörden, Krankenhäuser und Rettungsdienste auf die Abläufe von Krankentransporten und die Quarantäneverfahren vorbereitet, sagte Annette Scherwinski, Leiterin des Gesundheitsamtes beim Kreis Borken. Sie hatte den Bürgermeistern unter anderem erläutert, welche Maßnahmen etwa das Robert-Koch-Institut empfehle. Laut Scherwinski ist das Rettungsdienstpersonal im Kreis Borken ausreichend geschult. Mögliche Abläufe für den Transport von Kranken und die Quarantäne seien bekannt und durchgespielt. Dass die Helfer sich und andere schützen können, dafür sei gesorgt: Rettungsdienstpersonal wird bevorzugt mit Masken und anderem Schutz versorgt. Für den „Fall des Falles“ stünden in vier Krankenhäusern im Kreis Borken Betten bereit: In Bocholt und Ahaus jeweils zehn, sogar 20 in Borken und drei in Gronau. Für Fragen, die bei Ärzten im Kreis Borken in Sachen Corona auftauchen, habe man zudem eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft eingerichtet.

„Gesunden Menschenverstand“ einschalten

Was der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes und dem Landrat wichtig sind: Beim Umgang mit dem Thema und mit möglichen Symptomen, die man an sich feststellt, gelte es, den „gesunden Menschenverstand“ einzuschalten. So sei eben nicht jedes Niesen ein Anzeichen für eine heraufziehende Grippe und schon gar nicht seien Anzeichen einer Grippe auch ein Beleg dafür, dass man sich das Coronovirus eingefangen hat. So rät Scherwinski auch weiterhin, bei grippalen Symptomen auf jeden Fall zunächst den Arzt anzurufen statt zur Praxis zu fahren. Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende solle man sich notfalls an die Telefonnummer 116117 des kassenärztlichen Notdienstes wenden. In den meisten Fällen reiche es aber aus, bei leichten Infekten zu Hause zu bleiben, Kontakte zu anderen zu meiden – und am Montag beim Arzt anzurufen. Nur bei wirklich schweren Erkrankungen solle man nach wie vor den Notruf 112 anrufen.

Der Kreis hat im Übrigen eine Hotline (Tel. 02861/821091) zum Thema Coronavirus eingerichtet, die bislang montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar ist.

Hinweise des Kreisgesundheitsamtes

Das Kreisgesundheitsamt Borken wird ab Freitag, 28. Februar, eine eigene Telefon-Hotline mit der Rufnummer 02861/82-1091 freischalten, unter der montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr Auskünfte erhältlich sind.

Ansonsten gilt der Hinweis: „Wenden Sie sich zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt, um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen!“ Für die Beurteilung, ob ein Test auf das Corona-Virus notwendig wird, gebe es eine vom „Robert-Koch-Institut“ herausgegebene Checkliste, die es zu beachten gelte. Daher schließt sich auch noch eine weitere, ebenso dringliche Bitte an: „Suchen Sie bei leichten grippalen Symptomen nicht sofort ein Krankenhaus zwecks Abklärung beziehungsweise Testung auf das Coronavirus auf.“ Die Notwendigkeit einer stationären Behandlung solle vielmehr ebenfalls in Rücksprache mit dem Hausarzt geklärt werden, unterstreicht Kreis-Amtsärztin Annette Scherwinski.

Wir haben zudem Ärzte und Apotheker gefragt, wie sie mit den Fragen zu dem Thema bei uns in Borken umgehen. Zu den Informationen kommen Sie hier.

Interaktive Karte

Auf zahlreichen Plattformen wird eine interaktive Karte geteilt, die den aktuellen Stand der Corona-Erkrankungen zeigen soll. Laut der österreichischen Tageszeitung Der Standard haben Experten der John-Hopkins-Universität in den USA ein Verfahren entwickelt, das einen aktuellen Überblick über die bekannte Zahl der mit dem Virus infizierten Personen, die verstorbenen und wieder genesenen Patienten ermöglicht.

Die Karte ist interaktiv und wird ständig aktualisiert. Hier kommen Sie zu der Übersicht.