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Angebot für Hörbehinderte: Beratung startet wieder

Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen im Kreis Borken

Dienstag, 2. Juni 2020 - 17:26 Uhr

von Borkener Zeitung

Menschen, die schwerhörig, seit Geburt gehörlos oder im Laufe des Lebens taub geworden sind, haben seit Einführung der Maskenpflicht ein großes Problem. Selbst die normalen Dinge des Alltages, der Einkauf im Supermarkt, der Besuch beim Arzt oder Erledigungen bei Behörden sind für sie mit großen zusätzlichen Einschränkung verbunden. Darauf weist die Allgemeine Soziale Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen mit Sitz in Ahaus hin. Sie bietet ab sofort – unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsvorschriften – wieder eine persönliche Beratung an.

Foto: pd

Weil das für Hörgeschädigten wichtig ist, haben die Berater jetzt Visier-Masken, die das Lippenablesen erlauben.

KREIS BORKEN. Schwerhörige und gehörlose Menschen nutzen das Mundbild des Sprechers, um möglichst viele Informationen zu dem Gesagten zu bekommen. Dieses Lippenablesen, das bis zu 40 Prozent des Gesagten für Hörbehinderte verständlich machen kann, kann beispielsweise schon durch einen Vollbart des Gegenübers sehr eingeschränkt sein. Um so schwerer habe es diese Bevölkerungsgruppe derzeit. Nachdem auch die Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen im Kreis Borken den persönlichen Kontakt aufgeben musste, gehe es nun unter neuen Bedingungen weiter und es würden nach vorheriger Anmeldung wieder persönliche Beratungen aufgenommen. Die Berater nutzen dabei Visier– Masken, die den freien Blick auf die Mundpartie des Beraters ermöglichen.

Zu erreichen ist der Allgemeine Soziale Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen (Marktstraße 16, 48683 Ahaus) unter Tel. 02561/961106, der Mobilnummer 0173/2752728 und Fax: 02561/961105 sowie Mail: hoffmann@parisozial-muensterland.de Auch sei ein Video-Chat über Google Meet möglich, heißt es in der Mitteilung.