HeidenFREI

Volker Mengeringhausen wird Ständiger Diakon

Ausbildung zum Pastoralreferenten in der St.-Georg-Gemeinde absolviert

Sonntag, 21. November 2021 - 11:00 Uhr

von Borkener Zeitung / Gabi Kowalczik

Seine Berufung fühlte Volker Mengeringhausen früh. Doch er wusste noch nicht, in welche Richtung es gehen sollte. Das hat sich nun geändert. Am morgigen Sonntag, 21. November, um 14.30 Uhr wird der Pastoralreferent mit fünf weiteren Männern von Bischof Dr. Felix Genn in Münster zum Ständigen Diakon geweiht. In Heiden ist Mengeringhausen kein Unbekannter. Er hat seine Ausbildung zum Pastoralreferenten in der St.-Georg-Gemeinde absolviert, 2010 kam er nach Heiden.

Foto: pd

Volker Mengeringhausen wird zum Ständigen Diakon geweiht.

HEIDEN. Wegen der Corona-Lage können nur geladene Gäste die Weihe im St.-Paulus-Dom in Münster mitfeiern. Wer sie digital mitverfolgen möchte, kann die Feier unter www.bistum-muenster.de verfolgen, meldet das Bistum.

Aufgewachsen in Brilon engagierte Mengeringhausen sich seit der Kommunion in seiner Pfarrei. Nach dem Hauptschulabschluss machte er zunächst eine Ausbildung zum Forstwirt. Doch der Gedanke, sich beruflich in der Kirche zu engagieren, ließ ihn nicht los. Nach der Ausbildung drückte er noch einmal die Schulbank, machte das Fachabitur und spielte mit dem Gedanken, Priester zu werden. Zweieinhalb Jahre lebte er im Kollegium Marianum in Neuss. „Danach war mir klar: Ich möchte kirchlich arbeiten, aber nicht als Priester, denn die zölibatäre Lebensform war nicht meine“, erklärt er. Mengeringhausen studierte Religionspädagogik in Paderborn.

Er darf Trauungen leiten

Nach Gesprächen mit dem Bistum Münster absolvierte er anschließend seine Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Pfarrei St. Georg in Heiden. „In dieser Zeit wurde ein Gemeindemitglied zum Diakon mit Zivilberuf geweiht. Der Pfarrer hat mich angesprochen, ob das vielleicht auch ein Weg für mich sei könnte“, erinnert sich Mengeringhausen. Vor drei Jahren begann Mengeringhausen die Ausbildung zum Ständigen Diakon neben der Arbeit als Pastoralreferent. Mit seiner Familie lebt der Seelsorger seit August in Herten. Als Ständiger Diakon darf Mengeringhausen auch das Sakrament der Taufe spenden und Trauungen leiten.