Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Das Wetter in
Borken
Heute
1°/6°
Heiden

Menschen in Makukuulu schöpfen wieder Hoffnung

Letzter Einsatz von Georg Hellmann

Montag, 10. Februar 2020 - 20:00 Uhr

von Marita Rinke / pd

In Heidens Partnergemeinde hat es geregnet. Das Saatgut, das mit Heidener Unterstützung gekauft worden ist, gedeiht. Das teilte Reinhild Terliesner während des Jahrestreffens des Eine-Welt-Ausschusses mit. Bei diesem Anlass kündigte Georg Hellmann an, dass er beim Wald-Weihnachtsmarkt nicht mehr mit dabei sein werde. Durch den Verkauf seiner Drechselarbeiten waren im vergangenen Jahr 4300 Euro für Makukuulu zusammengekommen.

Foto: pd

Einen Scheck über 4300 Euro überreichte Georg Hellmann (rechts) mit seiner Nachfolgerin Ulla Meis (2.v.r.) an (von links): Annette Hesse (Verwaltung Patenkinder), Almuth Holdschlag und die Leiterin der Eine-Welt-Initiative Makukuulu, Reinhild Terliesner.

HEIDEN. Die Menschen in Heidens Partnergemeinde Makukuulu (Uganda) können offenbar wieder Hoffnung schöpfen. Wie Reinhild Terliesner beim Jahrestreffen des Eine-Welt-Ausschusses der Pfarrgemeinde St. Georg berichtete, „sieht die Lage zurzeit wieder besser aus“.

Father Achilles Kassaga, Pfarrer der Gemeinde in Makukuulu, hat laut Terliesner mitgeteilt, dass es geregnet habe. Mit Unterstützung aus Heiden war, wie berichtet, neues Saatgut beschafft worden. „Die Ernte entwickelt sich gut, so dass die Lage der Bevölkerung deutlich besser ist als noch in der Jahresmitte“, informierte Terliesner die Mitglieder des Eine-Welt-Ausschusses.

Strom-Versorgung

Hinzu komme, dass Makukuulu derzeit an das staatliche Stromversorgungsnetz angeschlossen werde. Bisher gab es Strom nur aus Solaranlagen oder Generatoren, so Terliesner. Der Anschluss an das Stromnetz stelle einen großen Entwicklungsfortschritt dar, schreibt sie in der Pressemitteilung.

Die Versorgung der Landwirtschaft mit genügend Wasser bleibe auf Grund des sich verändernden Klimas allerdings ein Dauerproblem, für das Lösungen gefunden werden müssten. Der Eine-Welt-Ausschuss in Heiden arbeite derzeit in unterschiedlichen Gruppen daran, den Menschen in Uganda dabei zu helfen.

Nachfolgerin gefunden

Zu denen, die die Menschen in Makukuulu in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt haben, gehört Georg Hellmann. Die Drechselarbeiten, die der Heidener in seiner Werkstatt angefertigt hat, wurden auch im vergangenen Jahr wieder auf dem am Wald-Weihnachtsmarkt in Marbeck verkauft. Auf diese Weise kam laut Mitteilung ein Spendenbetrag von 4300 Euro zusammen.

„Für mich war es das letzte Mal in diesem Umfang“, teilte der 78-jährige Hellmann bei der Scheckübergabe mit. Seine Drechselarbeiten werde es allerdings auch künftig noch auf dem Markt geben. Gleichzeitig habe der Ausschuss mit Ulla Meis eine Nachfolgerin gefunden. Die Heidenerin fertigt Buchbindearbeiten an, die in der kommenden Adventszeit von der Eine-Weltgruppe auf dem Weihnachtsmarkt angeboten werden sollen.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Terliesner außerdem an die kulinarische Gartentour „Zaunblick“, die der Eine-Welt-Ausschuss im Sommer zugunsten von Makukuulu veranstaltet hatte. Die vielen Besucher und das hohe Spendenaufkommen hätten die Motivation der Mitglieder für ihre Arbeit gestärkt, so Terliesner.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.