HeidenFREI

Leblicher Schützen wollen nicht beim Fest sparen

Beiträge könnten bald jährlich eingezogen werden

Dienstag, 17. Januar 2023 - 14:30 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Auf die Frage des Präsidenten, ob auch in diesem Jahr wieder ein Schützenfest gefeiert werden sollte, hat es lauten Jubel der Mitglieder gegeben. Knapp 100 waren neben Königspaar Manfred Looks und Annette Limberg sowie dem Ehrenpaar Alois Knake und Brigitte Baumeister bei der Weihnachtsversammlung der Leblicher Schützen auf der Tenne von Norbert Schäpers. Bei der Beitragszahlung könnte es ab 2024 eine Änderung geben.

Foto: pd

Der Vorstand der Leblicher Schützen (v.l.): Oberst Holger Mecking, Markus Berger-Klümper, Michael Benning, Markus Berger-Schomäker, Präsident Berthold Albersmann, Eugen Baumeister, Reiner Junker, Andreas Finke, Martin Benning, Markus Jacobs, Michael Seggewies, Stefan Limberg, Felix Brüninghoff und Thomas Wissing. Es fehlt Thomas Große Jüttermann.

HEIDEN. Dass auch der Vorstand die Frage nach einem Schützenfest 2023 mit „ja“ beantworten würde, zeigte die Tatsache, dass der Vorstand über den Stand der Planungen berichtete. Hierfür seien schon erste Verträge mit Musikbands geschlossen worden, sagte Präsident Berthold Albersmann. Auch mit dem Festwirt habe schon ein Gespräch stattgefunden. Die weiteren Planungen wolle der Vorstand bis zur Osterversammlung der Bruderschaft abgeschlossen haben.

Der Vorstand blickte auf die Besuche bei den Schützenfesten in Nordick, Heiden und Altendorf-Ulfkotte zurück. Auch die Teilnahme am Jubiläum des Erler Schützenvereins und das „Grenzsteinsetzen“ blieben den Leblichern in guter Erinnerung.

Präsident Berthold Albersmann bleibt im Amt. Wilhelm Hellenkamp stellte nach langjähriger Mitgliedschaft im Vorstand sein Amt als Vertreter des Pelsterhooks zur Verfügung. Für ihn rückte Andreas Finke nach. Stefan Limberg ist neuer Vertreter für den Ostricker Berg.

Unter dem Punkt Verschiedenes berichtete der Präsident über Überlegungen des Vorstands, den Mitgliedsbeitrag zukünftig jährlich einzuziehen. Hintergrund sei, dass viele Kosten für den Verein deutlich gestiegen seien. Allein die Kosten für die Internetseite hätten sich fast verdoppelt, sagte der Kassierer Martin Benning. „Wir wollen aber nicht am Fest sparen – das Schützenfest soll sich auch weiterhin von einer normalen Fete abheben“, erklärte Albersmann die Meinung des Vorstands. Beschlossen werden soll eine solche Änderung aber erst nach dem Schützenfest. Dann hätte man einen besseren Überblick über die Finanzen, und außerdem würde eine solche Änderung sowieso erst in 2024 greifen, erklärt der Präsident weiter.