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Auf Betreuer kommt ein Wust von Formalitäten zu

Dritte Stufe des Bundes-Teilhabe-Gesetzes tritt zum 1. Januar in Kraft

Montag, 19. August 2019 - 20:00 Uhr

von Marita Rinke

Zum Jahresende tritt die dritte Stufe des Bundes-Teilhabe-Gesetzes in Kraft. Für Menschen mit Handicap, die in Wohnstätten wie die der Lebenshilfe in Heiden zu Hause sind, bedeutet dies unter anderem, dass sie künftig für ihre Miete, ihre Freizeitaktivitäten und ihre Verpflegung selbst aufkommen müssen. Verfügen die Betroffenen über kein ausreichendes Einkommen, müssen sie - beziehungsweise ihre Betreuer für sie - Anträge bei den Ämtern stellen. Für ehrenamtliche Betreuer wie Sven Vierhaus bedeutet dies einen Wust von Formalitäten.

Foto: Rinke

Desiree Vierhaus freut sich, wenn ihr Bruder Sven sie in der Lebenshilfe-Wohnstätte besucht. Einen Teil seiner Zeit muss der 45-Jährige als Betreuer aktuell aber dem Wust an Anträgen widmen.

HEIDEN. „Hey Desiree, wollen wir singen?“ Desiree Vierhaus strahlt. Die 32-Jährige, die mit dem Down-Syndrom auf die Welt gekommen ist, fühlt sich wohl im Wohnheim der Lebenshilfe an der Friesenstraße. Seit einem Vierteljahr ist es ihr Zuhause. „Sie hat hier in Heiden schnell Freunde gefunden“, fre...

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