Alles dreht sich um die Düwelsteene

Von Marita Rinke / pd

Dr. Kerstin Schierhold spricht am Dienstag, 28. Januar, über „Die Düwelsteene gestern und heute – ein Großsteingrab der Jungsteinzeit im Wandel der Zeit“.

Alles dreht sich um die Düwelsteene

Dr. Kerstin Schierhold – hier beim Tag der Megalithik in Heiden.

HEIDEN. „Stein für Stein zurück in die Vergangenheit“ heißt es am Dienstag, 28. Januar, im Heimathaus Heiden. Um 18 Uhr startet dort das sogenannte Citizen-Science-Projekt zu den Düwelsteenen. Wissenschaftler und Bürger sollen in dem von der Wilhelms-Universität Münster ausgezeichneten Projekt zusammenarbeiten (die BZ berichtete). Vor allem sind Heidener eingeladen, als Bürgerwissenschaftler die digitale Rekonstruktion des Großsteingrabs zu unterstützen.

Bericht über Sagen und Funde

Dr. Kerstin Schierhold vom Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe für Archäologie und des Westfälischen Landesmuseums Herne wird zu Beginn der Veranstaltung über „Die Düwelsteene gestern und heute – ein Großsteingrab der Jungsteinzeit im Wandel der Zeit“ referieren. Laut Ankündigung erläutert sie, in welchem europäischen Kontext das Heidener Wahrzeichen zu sehen ist. Außerdem berichtet sie über Forschungsgeschichtliches, Sagen und Funde, die im Zusammenhang mit den Teufelssteinen stehen.

Historische Fotografien

Federführend für das bürgerwissenschaftliche Projekt ist Leo Klinke von der Altertumskommission für Westfalen. Er hat, wie berichtet, vor, ein 3D-Modell von den Düwelsteenen zu erstellen. Wie das geschehen soll und an welchen Stellen er dazu auf die Mithilfe der Heidener angewiesen ist, wird er am Abend erläutern. Grundlage dazu liefern ihm historische Fotografien.

Klinke wird zum Abschluss außerdem einen Ablaufplan des bürgerwissenschaftlichen Projekts aufzeigen. Eine Ausstellung in Heiden ist geplant.