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Wallfahrt mit Rekordteilnahme

Mit dem Rad nach Kevelaer

Mittwoch, 17. Juli 2019 - 19:23 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Bei 33 Grad im Schatten hat sich eine Gruppe mit dem Rad auf den Weg nach Kevelaer gemacht. Dieses Mal haben sich so viele Radler beteiligt wie noch nie.

Foto: pd

Diese Pilger machten sich auf den Weg nach Kevelaer. In Uedemerbruch legten sie auf dem Rückweg eine Pause ein.

WESEKE/BURLO/BORKENWIRTHE. Mit 56 Pilgern hatte die Fahrradwallfahrt der Pfarrei St. Ludgerus (Borkenwirthe, Burlo und Weseke) die größte Beteiligung, seit es sie in dieser Form gibt. Und 33 Grad im Schatten hatte es bei der Fahrradwallfahrt bisher auch noch nie gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Allen Befürchtungen zum Trotz gab es weder Pannen noch gesundheitliche Probleme – und am Ende ein rundum positives Echo.

Trinkpause in Isselburg

Wie in jedem Jahr traf sich die Pilgergruppe in Burlo an der Klosterkirche. Das Gepäck fuhr im Begleitfahrzeug mit, und so ging es nach einer kurzen Andacht und dem Reisesegen auf die erste Etappe. Diese führte nach Bocholt-Spork, wo im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück eingenommen wurde.

Direkt nebenan, in der Sporker Kirche, hielten die Pilger eine Andacht, bevor die Räder wieder in Gang gebracht wurden. Unterbrochen von einer kurzen Trinkpause in Isselburg führte der Weg weiter nach Rees. In der Pfarrkirche sammelte sich die Gruppe zu einer Andacht, bevor es zum Rheinufer weiterging.

Nach etwa einer Stunde war der Wallfahrtsort Marienbaum erreicht, wo wiederum eine Andacht gehalten wurde.

Zur geplanten Zeit erreichte die Gruppe die Gnadenkapelle in Kevelaer. Abends brach die Gruppe geschlossen zum Kreuzweg im Park auf. In gemütlicher Runde ließ man anschließend den Tag ausklingen.

Schlussandacht in der Klosterkirche

Am Sonntagmorgen hatte sich eine weitere Pilgergruppe aus Gemen zum Gottesdienst eingefunden. In der Kerzenkapelle waren fast alle Plätze besetzt, ein heute eher seltenes Bild.

Für die Burloer Pilger hieß es direkt nach der Pilgermesse: Abschied nehmen am Gnadenbild von der „Trösterin der Betrübten“. Im Pfarrheim in Uedemerbruch machten die Pilger Mittagspause. Weiter führte der Weg über Isselburg und Bocholt-Holtwick nach Hause.

Die Schlussandacht in der Burloer Klosterkirche rundete die Pilgerfahrt ab. Dort wurde auch den Verkehrshelfern gedankt, die sich in einer ständigen Aufholjagd nach jeder Straßenquerung wieder an die Spitze setzten, um die nächste Gefahrstelle abzusichern. Es waren Werner Büscher, Ludger Diekmann, Josef Otert Enning und Werner Sundrum.


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