Borken

Volksbank Gemen meldet weiter Wachstum

Jahreshauptversammlung

Samstag, 12. Dezember 2020 - 14:30 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Die diesjährige Generalversammlung der Volksbank Gemen fand wegen Corona im virtuellen Rahmen statt. Sie stand letztmalig unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Nienhaus, der nach 20 Jahren mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat ausschied.

Foto: pd

Die Generalversammlung der Volksbank Gemen stand letztmalig unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Nienhaus (links). Vorstandsmitglied Andrea Vehns (rechts) würdigte im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Belegschaft seine langjährigen Verdienste.

GEMEN. Der verantwortliche Umgang mit der Corona-Pandemie betrifft alle Lebensbereiche. So auch bei der Volksbank Gemen. Beim heimischen Geldinstitut hat dies in diesem Jahr in mehrfacher Hinsicht zu Veränderungen geführt.

So wollte die Volksbank Gemen im September ihr 125-jähriges Jubiläum mit einem großen Familienfest feiern. Davon hat sie zum Schutz der Gesundheit abgesehen. Auch bei der Planung und Durchführung für die Generalversammlung führte der Corona-Virus zu Veränderungen im gewohnten Ablauf.

Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2019 und die Würdigung der Verdienste des aus Altersgründen aus dem Amt scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Nienhaus waren die wichtigsten Aspekte bei der erstmals virtuell geführten Generalversammlung der Genossenschaftsbank. Die notwendige technische Plattform zur Durchführung der Generalversammlung mit dem Abstimmungstool, das die rechtlichen Vorgaben erfüllt, hatte der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen – zur Verfügung gestellt.

Bilanzsumme und Kundenvolumen ausgeweitet

Im Vorstandsbericht sprachen Andrea Vehns und Michael Schwartke von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019. So habe die Volksbank Gemen die Bilanzsumme und das betreute Kundenvolumen deutlich ausgeweitet. Deutliche Zuwächse habe es in allen wichtigen Geschäftsfeldern gegeben. So wuchs die Bilanzsumme um 12,6 Prozent auf 180,1 Millionen Euro. Die Kundenforderungen stiegen über Plan um 9,9 Prozent auf rund 110,6 Millionen Euro und die Kundeneinlagen um 12,4 Prozent auf 109,1 Millionen Euro.

Epoche endet

Im weiteren Verlauf wurden Vorstand und Aufsichtsrat von den teilnehmenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Mit 89 Prozent der Stimmen wurde der Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat (3,5 Prozent) für die 2684 Mitglieder angenommen. Einstimmig in den Aufsichtsrat wiedergewählt wurde Christoph Weddeling.

Für Bernd Nienhaus, der nach 20 Jahren mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat ausschied, rückt Dirk Langela mit einem Wahlergebnis von 96 Prozent nach. Nach 20 Jahren endet damit eine Epoche. Andrea Vehns würdigte im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Belegschaft die langjährigen Verdienste von Bernd Nienhaus.